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Eichenprozessionsspinner

Kampf gegen Eichenprozessionsspinner

"Raupen und Nester nicht berühren"

Baumkontrollen haben es auch 2019 wieder erbracht: Eichen in Parkanlagen, auf Friedhöfen und den städtischen Grünflächen werden im ganzen Stadtgebiet verstärkt vom Eichenprozessionsspinner befallen. Daher geht der Fachbereich im Juni wieder gezielt gegen den Befall vor:

In Astgabeln, in der Baumkrone und am Stamm sind die tennisballgroßen Gespinste - die Nester - sowie die langen weißen Haare der Raupen zu sehen. In ihnen halten sich die Raupen tagsüber auf und finden sich dort Mitte/Ende Juni zur Verpuppung zusammen.

Ihren Namen haben die Tiere wegen ihrer „Prozession“ von den Gespinsten zu den Fraßstellen an den Blättern. Sowohl die Raupen als auch die Falter sind nachtaktiv.

Brennhaare für Menschen gefährlich

Der Eichenprozessionsspinner ist auf Grund eines Giftstoffes nicht nur schädlich für die Eichen. Der Kontakt mit den Brennhaaren der Raupe kann beim Menschen schwere Allergien auslösen. Sobald entsprechende Symptome auftreten, sollte ein Arzt konsultiert werden. Ein längerer Aufenthalt im direkten Umfeld befallener Bäume sollte vermieden werden.

Stadt schützt Kindergärten, Schulen, Spielplätze und Liegewiesen

An Kindergärten, Schulen, Spielplätzen und Liegewiesen lässt die Stadt daher aktuell durch ein Spezial-Unternehmen Nester und Raupen mit einem Asbestsauger entfernen. Die betroffenen Bäume sind mit einer Banderole gekennzeichnet: "Raupen und Nester nicht berühren."

Nicht mit harmloser Gespinstmotte verwechseln

Wie der Name schon sagt, befällt der Eichenprozessionsspinner nur Eichen. Laien verwechseln ihn oft mit der harmlosen Gespinstmotte. Diese frisst verschiedene Gehölze völlig kahl und spinnt sie in ein Netz ein.

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