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Afrikanische Schweinepest

Vorsorge gegen afrikanische Schweinepest

Vorsorge gegen die Seuche noch möglich

Im September 2018 wurde der Erreger der Afrikanischen Schweinepest in Belgien festgestellt. Aus diesem Grund bereiten sich die staatlichen Stellen in ganz Deutschland seither auf einen möglichen Ausbruch auch hier vor. Die Tierseuche ist für Menschen ungefährlich. Nur Haus- und Wildschweine sind betroffen.

Leverkusener Veterinäramt vorbereitet

Auch in Leverkusen und den benachbarten Kreisen gibt es Schweinehaltungen. Das städtische Veterinäramt mit Dr. Kurt Molitor an der Spitze und dem zuständigen Sozial- und Umweltdezernenten Alexander Lünenbach sind auf den Ernstfall vorbereitet.

Appell an Bürger: Grillfleisch nicht wild entsorgen

Er betone Mitte März, dass es jetzt noch möglich sei, ein Einschleppen der Schweinepest zu verhindern. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Bürger: Sie sollten auf keinen Fall in der beginnenden Grillsaison Fleisch und Wurstwaren achtlos in der Gegend entsorgen, denn: "Schweinefleisch kann den Erreger in sich tragen."

Wenn Privatleute ein verendetes Wildschwein finden, sollten sie sich ihm nicht nähern, da die Viren schon im Boden vorhanden sein könnten. Möglicherweise würden sie dann den Erreger über ihre Schuhe weiter verbreiten. Sie sollten das tote Tier dem Veterinäramt, dem zuständigen Jäger oder der Feuerwehr melden.

Spürbare Konsequenzen bei Ausbruch

Wenn der Erreger bei einem Tier, zum Beispiel bei einem verendeten Wildschwein, festgestellt wird, hätte dies sofort strikte Konsequenzen: In einem gefährdeten Gebiet mit ca. drei Kilometer Radius dürften alle Hausschweine für sechs Monate weder in einen Betrieb hinein - noch herausgebracht werden. Dies könnte für die Betriebe existenzbedrohlich werden. Für ganz Deutschland würden Exportbeschränkungen gelten.

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