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Gewerbegebiet Fixheide

Teilbereich Fixheide: Kein Grundwasser nutzen

Trinkwasserversorgung nicht berührt

Im Gewerbegebiet Fixheide darf in einem bestimmten Areal ab sofort kein Grundwasser mehr genutzt werden. Der Grund: eine Belastung des Wassers mit Schadstoffen. Die Trinkwasserversorgung ist davon nicht berührt und unverändert gesichert.

Im aktuellen Amtsblatt vom 15. Juni wird das Verbot und dessen Hintergründe auf zehn Seiten dargestellt. Das betroffene Gebiet umfasst den Bereich Schlebuscher Straße/Borsigstraße und Benzstraße und ist rund 194 000 Quadratmeter groß. Es ist planerisch ein sogenanntes „Mischgebiet“. Das heißt: Dort sind hauptsächlich Gewerbebetriebe ansässig, untergeordnet ist dort auch Wohnnutzung zulässig. Rund 90 Menschen wohnen in dem Areal.

Untersuchungen des Fachbereichs Umwelt haben ergeben, dass das Grundwasser in dem Bereich mit leichtflüchtigen halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) verunreinigt ist. Diese Schadstoffe dringen aus dem Boden des Gewerbegebietes in das in etwa 15 Meter Tiefe liegende Grundwasser ein. Nachgewiesen wurden insbesondere erheblich erhöhte Werte an Tetrachlorethen. Diese chemische Verbindung wirkt grundsätzlich schädigend auf verschiedene Organe und das zentrale Nervensystem. Sie steht in Verdacht, krebserzeugend zu sein.

Da für die Nutzung von Grundwasser nicht in allen Fällen eine Erlaubnis notwendig ist und auch der Verursacher der Verunreinigung nicht festzustellen ist, hat die Stadt das allgemeine Nutzungsverbot verhängt. Es gilt ab sofort.

Davon abgesehen überprüft die Behörde die Wasserqualität weiterhin regelmäßig und beobachtet die weitere Entwicklung.

  • Die Allgemeinverfügung zum Verbot ist auf dieser Seite unter "Info" abrufbar.

 

 

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Das vom Verbot betroffene Areal im Gewerbegebiet Fixheide
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