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"Fake News" und Klimaschutz

Oberbürgermeister Uwe Richrath hat am 19. November zwei neue Installationen auf dem NaturGut Ophoven enthüllt. Die erste Stele, die im Rahmen des Projektes "BildungKlima-plus" errichtet wurde, setzt sich mit dem Thema "Fake News" (erfunden Nachrichten) auseinander. Eine zweite KlimaInfoStation fragt, warum individuelle Vorsätze in punkto Klimaschutz selten umgesetzt werden. Beide Stelen seien für alle gedacht, doch auch für die pädagogische Arbeit mit Schulklassen sehr sinnvoll, erklärt Projektmitarbeiter Christoph Hoppe bei der Vorstellung.

Die bunten Stellen mit vielen Informationen, Tipps aber auch persönlichen Fragen regen zum Nachdenken an. Optische Täuschungen, Hörclips oder Lose-Automaten regen an, sich aktiv mit dem Klimaschutz auseinander zu setzen. "Die Bevölkerung für den Klimaschutz nachhaltig zu gewinnen, kann nur über Bildung gelingen", erklärte Oberbürgermeister Richrath.
Die Themen "fake news" und "Gewohnheiten brechen" in Bezug auf Klimaschutz seien auf diese Weise einzigartig präsentiert, so Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGut Ophoven. Die Inhalte seien aktueller denn je: Neue Studien belegten, dass sehr viele Menschen Probleme haben „Fake“ (Lüge, Täuschung) und „Fakt“ auseinander zu halten. "Die enorme Informationsflut in den digitalen Medien erschwert eine vernünftige Bewertung und Überprüfung der Fakten", so Kochanek.

Nistkästen für Mauersegler

Die Realschule Am Stadtpark in Wiesdorf wird im kommenden Frühjahr besondere Gäste haben. Jetzt sind spezielle Nistkästen für Mauersegler unter dem Dach angebracht worden. Diese Kästen dienen den Vögeln, ihre Nester darin zu bauen und dort ihre Brut aufziehen zu können. Denn durch die zunehmende Dämmung der Hausfassaden verschwinden auch die bevorzugten Brutstandorte dieser Tiere, schmale Ritzen unter den Dächern.
Diese Maßnahme hat die Stadt gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland)in Leverkusen umgesetzt. Passend zu den laufenden Sanierungsarbeiten am Gebäude, konnten die Nistkästen ohne zusätzlichen Aufwand hoch oben unter dem Dach angebracht werden. Weitere geeignete Standorte sollen, so der Umweltdezernent Alexander Lünenbach, etwa bei Bauarbeiten an Gebäuden mit bedacht werden.

Solche Nisthilfen sind ein kleiner Baustein im überarbeiteten zukünftigen "Leitbild Grün". Ein Entwurf dieses Leitbildes ist Ende 2018 vorgesehen. Seine Themenbereiche sind voraussichtlich: Fassadenbegrünung/Dachbegrünung, Pflastervegetation, Versiegelung/Entsiegelung, Stadtbäume, Gestaltung (der Parks, Friedhöfe, aber auch Gärten in der Stadt),(Nist-)hilfen für alle Lebewesen (von Insekten bis Vögeln), Öffentlichkeitsarbeit sowie umweltpädagogische Maßnahmen zur Wichtigkeit von Natur in der Stadt.
Als weiterer Baustein im Leitbild wird am 2. September bei der Umweltbörse auf dem Rathaus-Vorplatz die geplante digitale Klimaschutzkarte vorgestellt.

Fit in Sachen Klimaschutz

Ende März waren Schüler der Grundschule Dönhoffstraße zu Besuch im Elberfelder Haus.
Ihr Ziel: Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung fit in Sachen Klimaschutz machen.

Die Kinder hatten viele Tipps mitgebracht. Das richtige Lüften und Heizen war ein Punkt ihres Programms. Auch die Vorteile des Fahrradfahrens auf dem Weg zur Arbeit zeigten die Kinder auf. Sie verteilten Poster mit Energiespartipps für die Flure und kleine Aufkleber für die Fenster.
Die Jungen und Mädchen sind Energiesprecher an ihrer Schule. Im Rahmen des städtischen Projektes "energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten" wurden sie ausgebildet. 28 Schulen und neun Kindergärten nehmen an dem Projekt teil.

In einigen Monaten wollen die Kinder überprüfen, ob ihre Tipps befolgt wurden. Es stehen noch weitere EnergieLux-Besuche im Elberfelder Haus an: Dabei geht es um die Themen Müllvermeidung, Recycling und Stromsparen im Büro. Im neuen Schuljahr sollen dann auch die anderen Verwaltungsgebäude in Leverkusen besucht werden.

Kompost und Einkaufswegweiser

Klimaschutz ist wichtig – was kann man eigentlich selbst aktiv dazu beitragen? Antworten auf diese Frage gibt ein städtischer Ratgeber.
Die handliche Broschüre im Hosentaschen-Format bündelt auf knapp 20 Seiten die wichtigsten Informationen, Angebote und Ansprechpartner rund ums Thema. Sie gibt Tipps und Anregungen für einen „klimafreundlichen“ Alltag.
Der kleine, lokale Klimaschutz-Ratgeber liegt an allen Verwaltungsstellen und bei der AVEA aus. Er ist auch auf dieser Seite als Download abrufbar.

Beispielsweise Äste, Gras und Zweige aus dem heimischen Garten: Im Biomassezentrum des Entsorgungsunternehmens AVEA werden diese Grünabfälle aus Leverkusener Gärten zu „Bergischem Kompost“ verarbeitet.

Rund 15 000 Tonnen im Jahr, die von den Bürgern gesammelt wurden, werden dort aufbereitet. Dort sind auch weitere daraus hergestellte Produkte, wie etwa Rindenmulch, Aktivboden und Blumenerde erhältlich. Dass ortsnah erzeugte Substrate verwandt werden, wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz der Atmosphäre aus. Denn das trägt dazu bei, dass Moorlandschaften nicht zerstört werden, um Torf zu gewinnen. Diese Landschaften sind wichtige CO2-Speicher.

Die Broschüre enthält solche und weitere Beispiele zum aktiven Klimaschutz, sei es den Tipp zum Einkaufswegweiser, zur Mobilität oder zu Beratungsangeboten, in jedem Fall jede Menge Wissenswertes.

Vielen Dank fürs Teilen