Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
Leben in Lev
Natur & Umwelt
Klimaschutz
Aktuelles

Aktuelles

Beratung: Strategie zur Nachhaltigkeit

Vorgelegt: Die Nachhaltigkeitsstrategie für die Stadt ist erarbeitet. Auf mehr als 100 Seiten sind Wege und Maßnahmen für eine global nachhaltige Kommune beschrieben.
Im November und Dezember 2021 wird das Handlungsprogramm in den politischen Gremien der Stadt beraten und beschlossen.
Der Link zur Vorlage und alle Infos.

Global Nachhaltige Kommune

Global verantwortlich denken, lokal nachhaltig handeln, das ist Ziel einer Global Nachhaltigen Kommune NRW (GNK). Seit dem 11. März 2021 trägt auch Leverkusen diesen Titel. Die Stadt ist eine von 15 Modellkommunen des Landes, die an dem Strategieprozess im Rahmen der zweiten Laufzeit teilgenommen haben. Insgesamt verfügt NRW nun über 30 Global Nachhaltige Kommunen. 

In Leverkusen entwickelte rund eineinhalb Jahre ein zehnköpfiges, fachbereichsübergreifendes Kernteam der Stadtverwaltung und eine Steuerungsgruppe aus Mitgliedern unterschiedlichster Bereiche, wie Wirtschaft, Politik, Kultur und Ehrenamt, die Nachhaltigkeitsstrategie für die Stadt. Ziel dieses daraus hervorgehenden Handlungsprogramms ist die Umsetzung der 17 internationalen Nachhaltigkeitsziele (www.sdg-portal.de) der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und der weiterentwickelten Nachhaltigkeitsstrategie des Landes NRW. 

Für Leverkusen konkret bedeutete dies, vorhandene Konzepte und Programme zusammenzuführen, auf Nachhaltigkeit im Sinne der globalen Strategie zu hinterfragen und daraufhin Maßnahmen aufzubauen. Dabei zeigte sich im regelmäßigen NRW-weiten Austausch mit anderen GNK-Kommunen, dass Leverkusen im Städtevergleich schon in vielen Bereichen über eine gute, solide Basis hinsichtlich sozialer, ökologisscher und ökonomischer Nachhaltigkeit verfügt. Mobilitäts-, Klimaanpassungs- und Integrationskonzept, ein Wohnungsbauprogramm 2030+ und der Bildungsbericht, Integrierte Handlungskonzepte, ein Sozialbericht 2019 und die Fair-Trade Stadt sind dabei nur einige zukunftsorientierte Leitfäden, die in die Nachhaltigkeitsstrategie eingegangen sind. Diese wird im nächsten Schritt in den Rat gebracht, damit aus der Strategie eine schrittweise Umsetzung des dazugehörigen Handlungsprogramms bis 2030 erfolgt. Die Inhalte von Strategie und Programm werden im Vorfeld der Ratssitzung veröffentlicht. 

Durchgeführt und begleitet hat den Strategieprozess die LAG 21 NRW e.V., im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt von ENGAGEMENT GLOBAL. Die Koordinierung in Leverkusen liegt dabei im Dezernat für Umwelt, Bürger und Soziales. 

Weitere GNK-Kommunen dieser zweiten Projektphase sind neben Leverkusen: Gemeinde Kalletal, Kreis Euskirchen, Kreis Siegen-Wittgenstein, Stadt Bielefeld, Stadt Detmold, Stadt Dormagen, Stadt Essen, Stadt Haan, Stadt Hagen, Stadt Herne, Stadt Hörstel, Stadt Lüdenscheid, Stadt Neukirchen-Vluyn und Stadt Witten. 

Weitere Informationen zu GNK-NRW:

www.skew.engagement-global.de/global-nachhaltige-kommune-in-nrw.html

www.lag21.de/global-nachhaltige-kommune

Oberbürgermeister Uwe Richrath hat zwei neue Installationen auf dem NaturGut Ophoven enthüllt. Die erste Stele, die im Rahmen des Projektes "BildungKlima-plus" errichtet wurde, setzt sich mit dem Thema "Fake News" (erfunden Nachrichten) auseinander. Eine zweite KlimaInfoStation fragt, warum individuelle Vorsätze in punkto Klimaschutz selten umgesetzt werden. Beide Stelen seien für alle gedacht, doch auch für die pädagogische Arbeit mit Schulklassen sehr sinnvoll, erklärt Projektmitarbeiter Christoph Hoppe bei der Vorstellung.

Die bunten Stellen mit vielen Informationen, Tipps aber auch persönlichen Fragen regen zum Nachdenken an. Optische Täuschungen, Hörclips oder Lose-Automaten regen an, sich aktiv mit dem Klimaschutz auseinander zu setzen. "Die Bevölkerung für den Klimaschutz nachhaltig zu gewinnen, kann nur über Bildung gelingen", erklärte Oberbürgermeister Richrath.

Die Realschule Am Stadtpark in Wiesdorf hat Nistkästen für Mauersegler unter dem Dach. Diese Kästen dienen den Vögeln, ihre Nester darin zu bauen und dort ihre Brut aufziehen zu können. Denn durch die zunehmende Dämmung der Hausfassaden verschwinden auch die bevorzugten Brutstandorte dieser Tiere, schmale Ritzen unter den Dächern.
Diese Maßnahme hat die Stadt gemeinsam mit dem NABU (Naturschutzbund Deutschland) in Leverkusen umgesetzt. Weitere geeignete Standorte sollen, so der Umweltdezernent Alexander Lünenbach, etwa bei Bauarbeiten an Gebäuden mit bedacht werden.


Jungen und Mädchen der Grundschule Dönhoffstraße waren zu Besuch im Elberfelder Haus. Ihr Ziel: Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung fit in Sachen Klimaschutz machen.

Die Kinder hatten viele Tipps mitgebracht. Das richtige Lüften und Heizen war ein Punkt ihres Programms. Auch die Vorteile des Fahrradfahrens auf dem Weg zur Arbeit zeigten die Kinder auf. Sie verteilten Poster mit Energiespartipps für die Flure und kleine Aufkleber für die Fenster.
Die Jungen und Mädchen sind Energiesprecher an ihrer Schule. Im Rahmen des städtischen Projektes "energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten" wurden sie ausgebildet. 28 Schulen und neun Kindergärten nehmen an dem Projekt teil.

Weitere EnergieLux-Besuche im Elberfelder Haus standen an: die Themen Müllvermeidung, Recycling und Stromsparen im Büro.

Klimaschutz ist wichtig – was kann man eigentlich selbst aktiv dazu beitragen? Antworten auf diese Frage gibt ein städtischer Ratgeber.
Die handliche Broschüre im Hosentaschen-Format bündelt auf knapp 20 Seiten die wichtigsten Informationen, Angebote und Ansprechpartner rund ums Thema. Sie gibt Tipps und Anregungen für einen „klimafreundlichen“ Alltag.
Der kleine, lokale Klimaschutz-Ratgeber liegt an allen Verwaltungsstellen und bei der AVEA aus. Er ist auch auf dieser Seite als Download abrufbar.

Beispielsweise Äste, Gras und Zweige aus dem heimischen Garten: Im Biomassezentrum des Entsorgungsunternehmens AVEA werden diese Grünabfälle aus Leverkusener Gärten zu „Bergischem Kompost“ verarbeitet.

Rund 15 000 Tonnen im Jahr, die von den Bürgern gesammelt wurden, werden dort aufbereitet. Dort sind auch weitere daraus hergestellte Produkte, wie etwa Rindenmulch, Aktivboden und Blumenerde erhältlich. Dass ortsnah erzeugte Substrate verwandt werden, wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz der Atmosphäre aus. Denn das trägt dazu bei, dass Moorlandschaften nicht zerstört werden, um Torf zu gewinnen. Diese Landschaften sind wichtige CO2-Speicher.

Die Broschüre enthält solche und weitere Beispiele zum aktiven Klimaschutz, sei es den Tipp zum Einkaufswegweiser, zur Mobilität oder zu Beratungsangeboten, in jedem Fall jede Menge Wissenswertes.

Vielen Dank fürs Teilen