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"Mach Lev bunter!"

Pflanzen und blühende Gärten sind gut für das Mikro- und auch das Stadtklima. Insektenfreundliche Gewächse und offene Grünflächen sind  wichtiger in unserer Zeit des Klimawandels. Dürreperioden, Hitzesommer und Flutereignisse haben zugenommen. 
Jeder und jede kann einen Beitrag zu Klimaschutz und -anpassung auch im eigenen Interesse leisten. 

"Mach Lev bunter!" Unter diesem Motto steht eine Aktion von Stadt, der Chempark-Betreiberin Currenta und der "Offenland Stiftung" Es geht um pflegeleichte Vorgärten - mit und ohne Steine.
Schotterflächen in Vorgärten sind oft eine pflanzenlose Fläche. Das ist in punkto Pflege praktisch. Hat aber auch spürbare Nachteile. So heizt sich die Fläche bei hohen Temperaturen auf. Regenwasser versickert schlechter. Insekten gibt es dort nicht.  

Kostenlos beraten 

Dabei kann ein Vorgarten oder auch ein Teil von ihm so begrünt werden, dass es wenig Pflege braucht. Mit und ohne Steine. Mit insektenfreundlichen Staudenpflanzen.

Wie das geht, das zeigt ein Film auf Youtube. Das erfahren Vorgarten-Besitzerinnen und Besitzer durch einen passgenauen Flyer. Außerdem kommt auf Anfrage eine Landschaftsarchitektin vorbei, um vor Ort kostenlos zu beraten. Bei Vorgärten bis zu einer Größe von 30 Quadratmetern.
Currenta sponsert die Aktion aus dem Budget für Naturprojekte in Höhe von 20 000 Euro. Dazu zählen auch zwei neue Staudenbeete am Elberfelder Haus in Wiesdorfs Zentrum. Sie legt der Fachbereich Stadtgrün an.   

(Hinweis: Der Inhalt des folgenden Films wird auf der Plattform "YouTube" bereitgestellt. Wenn Sie den Inhalt aktivieren, werden gegebenenfalls personenbezogene Daten verarbeitet und Cookies gesetzt.)

Tipps für den Alltag

Klimaschutz ist wichtig – was kann man eigentlich selbst aktiv dazu beitragen? Antworten auf diese Frage gibt ein städtischer Ratgeber.
Die handliche Broschüre im Hosentaschen-Format bündelt auf knapp 20 Seiten die wichtigsten Informationen, Angebote und Ansprechpartner rund ums Thema. Sie gibt Tipps und Anregungen für einen „klimafreundlichen“ Alltag.
Der kleine, lokale Klimaschutz-Ratgeber liegt an allen Verwaltungsstellen und bei der AVEA aus. Er ist auch auf dieser Seite als Download abrufbar.

Beispielsweise Äste, Gras und Zweige aus dem heimischen Garten: Im Biomassezentrum des Entsorgungsunternehmens AVEA werden diese Grünabfälle aus Leverkusener Gärten zu „Bergischem Kompost“ verarbeitet.

Rund 15 000 Tonnen im Jahr, die von den Bürgern gesammelt wurden, werden dort aufbereitet. Dort sind auch weitere daraus hergestellte Produkte, wie etwa Rindenmulch, Aktivboden und Blumenerde erhältlich. Dass ortsnah erzeugte Substrate verwandt werden, wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz der Atmosphäre aus. Denn das trägt dazu bei, dass Moorlandschaften nicht zerstört werden, um Torf zu gewinnen. Diese Landschaften sind wichtige CO2-Speicher.

Die Broschüre enthält solche und weitere Beispiele zum aktiven Klimaschutz, sei es den Tipp zum Einkaufswegweiser, zur Mobilität oder zu Beratungsangeboten, in jedem Fall jede Menge Wissenswertes.

Vielen Dank fürs Teilen

Ulrich Bornewasser (lks.) von Currenta und Ulrich Hammer (re.) vom Fachbereich Stadtgrün mit dem Flyern zur Aktion.
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