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Klimaschutz
Energielux: Wettbewerb 2019

Goldene LED-Leuchten verliehen

Am fleißigsten für den Klimaschutz eingesetzt und Kosten gespart haben in diesem Jahr zwei Grundschulen und eine Kita. Die jungen Klimaschützer bekamen als Preise symbolisch "goldene LED-Leuchten" verliehen, eine Urkunde, viel Lob und eine Zusatzprämie in Bargeld.

Emir hält stolz den leuchtenden Tannenzapfen in der Hand, der mit einer "goldenen" LED-Lichterkette umwickelt ist. Der Fünfjährige und seine vier Freundinnen und Freunde aus der Kita Nikolaus-Groß-Straße in Alkenrath haben einen Preis als beste Klimaschützer in Leverkusen erhalten. Mit der Hans-Christian-Andersen Grundschule aus Hitdorf und der Astrid-Lindgren Grundschule aus Mathildenhof wurden sie von Bürgermeister Bernhard Marewski mit einer Urkunde und einer goldenen LED-Lichterkette geehrt. 

"Grüne Meilen" gesammelt

29 Schulen und 16 Kindertagesstätten beteiligen sich am städtischen Projekt „energieLux - Klimaschutz in Leverkusener Schulen und Kindergärten“. Zum siebten Mal zeichneten die Kooperationspartner Stadtverwaltung und Förderverein NaturGut Ophoven die Einrichtungen aus, die am fleißigsten Strom, Heizenergie, Wasser und Müllkosten gespart und Aktionspunkte gesammelt haben. In der Kita Nikolaus Groß werden außerdem jeden Freitag "Grüne Meilen" gesammelt. "Wir bekommen einen grünen Sticker mit Füßen drauf, wenn wir zu Fuß oder mit dem Bus in die Kita kommen und nicht mit dem Auto", erklärte Emir. Außerdem sammelt er auch rote Sticker, wenn er ein gesundes und klimafreundliches Frühstück mit in die Kita bringt.

Frühstück klimafreundlich

"Neben Ressourcensparen ist 'Klimaschutz und Ernährung' ein wichtiges Thema bei den energieLux-Schulen und Kitas“, erklärte Britta Demmer, Koordinatorin des Projekts.
Jeden Mittwoch bringen die Schülerinnen und Schüler der Hans-Christian Andersen Schule ein klimafreundliches Frühstück mit in die Schule. "Das ist auf jeden Fall in einer Brotbox verpackt und nicht Alufolie", erklärt die neunjährige Kira.
In der Astrid Lindgren Schule bereiten die Kinder einmal im Jahr für alle ein Frühstück mit Zutaten aus der Region zu und machen darauf aufmerksam, dass Nahrungsmittel, die einmal um die halbe Welt transportiert werden müssen, viele Treibhausgase freisetzen. Außerdem betreiben sie einen Schulgarten, haben schon einen Baum gepflanzt und durch ihre gute Abfalltrennung Restmülltonnen eingespart, so Lehrerin Gabriele Noß.Die drei Einrichtungen, die besonders viele Aktionen zum Klimaschutz und Mülltrennen und -vermeiden durchgeführt haben, erhalten neben ihrer energieLux-Prämie zusätzlich 500 Euro.

"Obergrenze wird erreicht"

Alle teilnehmenden Schulen haben zusammen 0,5 Prozent weniger Strom und sieben Prozent weniger Wasser verbraucht als im Vorjahr, dafür vier Prozent mehr Heizenergie. "Das ist trotz der Steigerung beim Heizenergieverbrauch ein tolles Ergebnis, wenn man bedenkt, dass die Kinder bereits seit sieben Jahren dabei sind, so viel Energie und Ressourcen zu sparen wie möglich. Irgendwann haben wir die Obergrenze erreicht", so Britta Demmer. Dann gelte es, das Niveau zu halten. Die Kitas haben – wahrscheinlich wegen des heißen Sommers 2018 - sechs Prozent mehr Wasser verbraucht, dafür rund vier Prozent weniger Strom und rund ein Prozent weniger Heizenergie.

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