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Stadtradeln 2019

STADTRADELN 2019

Fürs Radfahren, fürs Klima und die eigene Gesundheit in die Pedale treten: Das ist das Ziel der internationalen Kampagne STADTRADELN vom Klima-Bündnis. Dieses Jahr fand die Aktion im elften Jahr statt. Leverkusen war zum vierten Mal mit von der Partie: vom 15. Juni bis 5. Juli.

Beste Teams ausgezeichnet

"Das STADTRADELN zieht im wahrsten Sinne des Wortes Kreise. Die, die schon mitgemacht haben, bringen andere dazu, beim nächsten Mal auch dabei zu sein. Sie alle erleben, wie einfach es ist, das Auto mal stehen zu lassen und die täglichen Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen", freute sich Bürgermeister Gerd Wölwer.

Ende September zeichnete die Stadt die Erstplatzierten in drei Kategorien aus: das Team mit den meisten Kilometern pro Teilnehmer (fahrradaktivstes Team), das Team mit den meisten Kilometern (absolut) und die drei besten Schulen.

Zu den bestplatzierten fahrradaktiven Teams gehören das Team "110/KMO“ mit 2.120 gefahrenen Kilometern pro Teilnehmer, das Team Lazarett mit durchschnittlich 1.337 Kilometern pro Teilnehmer, das "Rossa Radler" mit 784 Kilometern pro Teilnehmer. Die Preise waren Gutscheine für die "Kölner Lichter" im kommenden Jahr (1. Platz), Gepäcktaschen, Gutscheine für die "Rathaus-Galerie" und Freikarten für das Bad Wiembachtal.

Bei den bestplatzierten Teams mit den meisten Kilometern insgesamt wurde zum ersten Mal das Team der „Freunde und Förderer der Balkantrasse“ überholt: An der Spitze liegt 2019 das Team Covestro mit 47.007 Kilometern, dicht gefolgt von den Freunden und Förderern der Balkantrasse mit 44,590 Kilometern insgesamt. Gut platziert hat sich schon im zweiten Jahr das „Bayer-Team“ mit 29.292 Kilometern. In dieser Kategorie gab es Geldpreise von 200 bis 100 Euro und Gutscheine von "Hirobike".

Bei den drei besten Schulen lag das Landrat-Lucas-Gymnasium mit 23.024 geradelten Kilometern vorn, gefolgt von der Käthe-Kollwitz-Schule mit 20.833 Radkilometern. Die Schlebuscher Gesamtschule erreichte mit 14.330 Kilometern den dritten Platz im Leverkuser Schulranking. Auch dafür gab es Geldpreise zwischen 200 und 100 Euro und Freikarten für das Bad Wiembachtal in Klassenstärke.

Mit einem Preis geehrt wurde auch der diesjährige "Stadtradel-Star" Stefan Schmitz-Mahlke. Er bekam eine Packtasche, einen 50 Euro Gutschein für die "Rathaus-Galerie" und ein Fahrradbeleuchtungsset.

Die Aktion STADTRADELN ist seit Samstag, 6. Juli 2019, zuende. Die Bilanz ist erfreulich: 3057 aktive Radler sind während der drei Wochen insgesamt mehr als 387 000 Kilometer gefahren. Und haben so rund 55 Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden. 83 Teams hatten sich gebildet. Die Kilometer entsprechen mehr als der neunfachen Länge des Äquators.
Im Vergleich zum ersten Jahr der Teilnahme, hat sich die Zahl der aktiven Radfahrer fast verfünffacht und die Zahl der gefahreren Kilometer mehr als verdoppelt.

Welchen Platz Leverkusen im Vergleich der Kommunen einnimmt, wird erst nach Abschluss der gesamten Aktion am 30. September ausgemacht werden können.
Die Siegerehrung für die besten Leverkusener Teams wird am 25. September stattfinden.

Drei Wochen Rad-Kilometer sammeln

Seit 2008 zunächst in Deutschland, seit 2017 international: Kommunalpolitiker und Bürger treten im Rahmen von STADTRADELN für mehr Klimaschutz und Radverkehr gemeinsam in die Pedale.

Ziel ist es, im Team oder allein möglichst viele Radkilometer zu sammeln.

Das Ergebnis von 2018 ist jedenfalls 2019 schon vor dem Start geknackt: Im letzten Jahr nahmen bis zum Ende gut 1.300 Radler teil und "erfuhren" mehr als 260.000 Kilometer. Damit vermieden sie 42 Tonnen CO2.

Alle klima- und radbegeisterten Leverkusenerinnen und Leverkusener sind aufgerufen, sich erneut zu beteiligen. Teilnehmen können alle Bürger und außerdem alle, die in Leverkusen arbeiten, einem Leverkusener Verein angehören, zur Schule gehen oder studieren. Sie können ein Team gründen oder sich einem bestehenden Team anschließen.

Info unter:

Stadtradeln Leverkusen

Offizieller Start der Aktion war am Samstag, 15. Juni um 11 Uhr an der Wacht am Rhein. Alle konnten mitradeln, am besten direkt mit gefüllter Picknicktasche. Die rund zweistündige Tour endete am NaturGut Ophoven. Dort wurde gemeinsam gepicknickt. Für die Radler gab es Freigetränke. Der ADFC führte die Tour.

Ein weiteres besonderes Angebot war eine Radtour kurz vor Ende des Aktionszeitraums: Am 4. Juli führte die Autorin Dr. Ellen Lorentz von 15 bis 19 Uhr unter dem Motto „Leverkusen und der Sport“. Auch der ADFC organisierte Radtouren mit dem Titel „Mit dem Rad zum Bad“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieser Tour(en) erwarteten Freikarten für das Wiembachtal. Die Abschlusstour wird am 5. Juli ebenfalls vom ADFC geleitet.


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