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Natur & Umwelt
Luftreinhalteplan

Planentwurf für bessere Luft

Von Montag, 8. April 2019 bis zum 8. Mai, lag der Entwurf des Luftreinhalteplans für Leverkusen vor. Bis zum 22. Mai 2019 konnten Bürgerinnen und Bürger ihre Anregungen und  Ergänzungen zum Entwurf äußern. Auch die Stadt hat ihre Stellungnahme abgegeben.

  • Nach Ablauf der Frist werden die Einwände in den Entwurf eingearbeitet.
    Anschließend, voraussichtlich im Juli, tritt der Plan in Kraft.

Umweltzone eine der Maßnahmen
Der Entwurf beinhaltet viele Maßnahmen, unter anderem soll, wie schon von der Bezirksregierung im Lauf des Verfahrens angekündigt, eine grüne Umweltzone im Stadtgebiet eingerichtet werden. Sie würde sich von Osten nach Westen zwischen Alkenrather Straße und Europaring ausdehnen und von Norden nach Süden zwischen Fixheider Straße und Willy-Brandt-Ring. Auf diesen Straßen und außerhalb dieser Zone kann wie bisher gefahren werden. Auf den Straßen dazwischen brauchen, sobald der Luftreinhalteplan in Kraft tritt Autos, Lastwagen und Busse die grüne Umweltplakette.
Fahrverbote sind nicht geplant. Die Plakette kann bei der Zulassungsstelle der Stadt erworben werden. Jetzige Plaketten bleiben gültig. 

Diese Maßnahme ist eine von vielen, die Bestandteil des Plans sein werden. Damit soll die Stickoxidbelastung in der Stadt dauerhaft verringert werden. Dabei verursacht der Straßenverkehr hauptsächlich die Belastungen im Stadtgebiet.
Die europaweit verbindliche Luftqualitätsrichtlinie (in Deutschland umgesetzt in der 39. BImSchV) schreibt bereits seit 2010 aus Gründen des Gesundheitsschutzes der Bevölkerung die Einhaltung eines Jahresmittelwertes von 40 µg/m³ (Mikrogramm pro Kubikmeter) für Stickoxid (NO2) zwingend vor.

Hintergrund des Plans
Der Grund dieses Planes in Leverkusen: Messungen in den vergangenen Jahren ergaben, dass die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für Stickstoffdioxid im Stadtgebiet überschritten wurden (Messstation an der Gustav-Heinemann-Straße in Manfort). Die Bezirksregierung in Köln ist zuständige Behörde. Seit 12. April 2017 lud sie alle interessierten Bürger ein, ihre Anregungen, Hinweise und Ideen zum zukünftigen Luftreinhalteplan für die Stadt so früh wie möglich mitzuteilen.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden in Projektgruppen diskutiert und mit verschiedenen Fachbehörden und der Verwaltungsspitze abgestimmt. Anschließend wurde aus alledem der jetzige Entwurf entwickelt.

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