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Handlungskonzept verabschiedet

Der Rat der Stadt Leverkusen hat am 1. Oktober 2018 den Endbericht des Integrierten Handlungskonzeptes Leverkusen-Wiesdorf (kurz: InHK Wiesdorf) verabschiedet. Das Konzept stellt den Masterplan für die Stadtteilentwicklung in Wiesdorf der nächsten zehn bis 15 Jahre dar. Zugleich ist es Voraussetzung, um Städtebaufördermittel von Bund und Land zu beantragen.
Im Endbericht sind 48 Projekte detailliert beschrieben, darunter auch private Investitionen, die den Stadtteil insgesamt weiterentwickeln und in seiner Funktionsvielfalt stärken sollen. Die Stadt erhofft sich rund 32 Millionen Euro an Fördergeldern. Diese müssen, aufgeteilt in mehrere Antragsverfahren, je projektbezogen beantragt werden.

Der Umbau des Busbahnhof Wiesdorf und die Aufwertung des Funkenplätzchens in der Fußgängerzone konnten mit Hilfe von Städtebaufördermitteln bereits begonnen werden.
Nun werden weitere wichtige Bausteine der Stadtteilentwicklung zur Förderung eingereicht. Im Fokus stehen unter anderem der Umbau der Alten Feuerwache an der Moskauer Straße und angrenzender Gebäude der Grundschulen Dönhoffstraße zu einem Quartierstreffpunkt.
Zur Unterstützung und als erster Ansprechpartner vor Ort soll zudem ein Stadtteilmanagement eingerichtet werden. Gute Erfahrungen damit wurden bereits in den Stadtteilen Opladen und Hitdorf gesammelt. Ende des Jahres 2018 soll ein Antrag auf Städtebaufördermittel für diese und weitere Projekte des InHK Wiesdorf eingereicht werden.

Bei erfolgreicher Aufnahme in die Städtebauförderung setzt sich die 2017  begonnene Stadtteilerneuerung fort. Eine Garantie auf Fördermittel und damit die Umsetzung aller geplanten Maßnahmen gibt es allerdings nicht, da Leverkusen für jedes Projekt im Wettbewerb mit anderen Kommunen steht.

Der europaweit ausgeschriebene Architektenwettbewerb für den geplanten Quartierstreffpunkt am Standort Döhnhoffstraße/Alte Feuerwache wurde im März 2018 entschieden: Der 1. Preis ging an das Team mvm+starke architekten PartG mbH, Köln, zusammen mit greenbox Landschaftsarchitekten PartG mbB, ebenfalls aus Köln. An dem Wettbewerb hatten sich elf Teams - bestehend aus Architekten und Landschaftsarchitekten - beteiligt.

Bei der Wettbewerbsaufgabe ging es um den Umbau der alten Feuerwache, einen neuen Bau der Sporthalle nebenan als Multifunktions- und Gymnastikhalle sowie die Gestaltung des Schulhofs der beiden Grundschulen als Aufenthalts- und Freizeitfläche. 

Jury: Erster Preisträger macht vielfältige öffentliche Nutzung möglich

Das Preisgericht begründete die Auswahl für den ersten Preis wie folgt: „Der Entwurf von mvm+starke architekten zusammen mit greenbox Landschaftsarchitekten überzeugt durch sein städtebauliches Konzept, das sowohl die Belange der Schule, als auch die Möglichkeiten zur Ausbildung eines kommunikativen Quartierstreffpunktes räumlich überzeugend ausbildet. Die öffentlich nutzbaren Räume sind gut an einen mittig liegenden Quartiers-Platz angebunden und ermöglichen dadurch eine vielfältige öffentliche Nutzung von Mensa, Mehrzweckraum und Begegnungsstätte in der Alten Feuerwache."


Zu den baulichen Projekten  
       

Tag der Städtebauförderung

Wiesdorf wurde 2018 zum ersten Mal stadtweiter Ort des "Tages der Städtebauförderung".

Am 5. Mai wurden mehrere größere und kleinere Projekte vorgestellt.
Besucher des Tages gewannen einen Eindruck von der begonnenen Stadtteilerneuerung. Sie hatten die Möglichkeit, an geführten Stadtspaziergängen zu ausgewählte Projekten teilzunehmen.
Mitarbeiter der Verwaltung erläuterten die Vorhaben, ergänzend durch eine abwechslungsreiche Mischung aus Visualisierungen und Baustellenführungen. Unter anderem wurden die aktuellen Maßnahmen zum Umbau des zentralen Omnibusbahnhofs Wiesdorf und zur Aufwertung des Funkenplätzchens thematisiert.
Aber auch zukünftige Projekte wie die Pläne für den neue Quartierstreffpunkt Dönhoffstraße/Alte Feuerwache wurden öffentlich vorgestellt. Begleitende Aktionen rundeten den Tag ab.

Beteiligen

Am 4. April 2017 lud die Stadt alle Interessierten zum ersten öffentlichen Bürgerforum ins Forum ein. Information, Diskussion, Mitgestalten - ein Ideenmarkt und eine Postkarten-Aktion gehörten dazu. Link zur Dokumentation der Veranstaltung

Umbauen

Seit Mai 2017 wird der Zentrale Busbahnhof umgebaut. Das ist wichtig, damit der Umbau in die zeitliche Taktung des Schienenausbaus für den Rhein-Ruhr-Express passt. Er ist zugleich Startschuss der umfassenden Stadtteilerneuerung. Auch mit der Aufwertung des "Funkenplätzchens" am Wiesdorfer Platz soll begonnen werden.

Offenlage

Vom 3. April bis 22. Mai 2017 erfolgte die Offenlage der Planunterlagen im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen zur Erweiterung des Sanierungsgebietes „City-Leverkusen“. Diese Erweiterung  ist erforderlich, um im Rahmen des InHK Städtebaufördermittel zu erhalten. Der Beschluss stand zum damaligen Zeitpunkt noch aus.

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