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Homepage für die Projekte

Unter www.impulse-city-leverkusen.de stellt die Stadt verschiedene Projekte im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Wiesdorf vor. Für einige von ihnen werden noch Investoren oder Mieter gesucht.   

Ein markanter Solitär mit einem angeschlossenen Urbanen Quartier aus Wohnen, Arbeiten und vielfältigen weiteren Nutzungen wird zukünftig den südlichen Leverkusener Stadteingang prägen.
Am Freitag, den 26. Februar, entschied sich die Jury unter Vorsitz von  Professor Christl Drey, bestehend aus Oberbürgermeister Uwe Richrath, Baudezernentin Andrea Deppe, Investor Gernot Paeschke sowie weiteren Vertretern aus Politik, Verwaltung und mehreren Fachjuroren, einstimmig für den Siegerentwurf. Er dient als Grundlage für den zukünftigen Bebauungsplan des MontanusQuartiers.
Die Architekturbüros "hector3 architekten" und "Konrath und Wennemar Architekten Ingenieure" in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsplanungsbüro "Ziegler Grünkonzepte" setzten sich mit ihrem klaren städtebaulichen Konzept durch.

Das Plangebiet weist eine Fläche von insgesamt rund 2,25 Hektar auf. Es erstreckt sich vom ehemaligen Ganser-Gelände im Norden bis hin zu den bereits abgerissenen Bayer-Ledigenwohnheimen "Bullenklöster" im Süden.

An der von Investor und Stadt ausgelobten Mehrfachbeauftragung für das MontanusQuartier nahmen insgesamt fünf Planungsteams teil.
Die Entwürfe wurden von der Jury unter umfangreichen Aspekten genau begutachtet. Bewertungskriterien wie Qualität, Wirtschaftlichkeit, Innovationsgrad und Ökologie/Stadtklima spielten eine entscheidende Rolle.

Im nördlichen Teil des Geländes wird ein urbanes Quartier mit neu geschaffenem Wohnraum in Form von Eigentums- und Mietwohnungen sowie mit rund 20 Prozent Gewerbe und sozialer Nutzung entstehen. Betreuungseinrichtungen für Kinder und eine Einrichtung zur Altenpflege sind avisiert. Circa 30 Prozent der geplanten Wohneinheiten sollen öffentlich gefördert sein.
Im südlichen Teil sind moderne Bürogebäude projektiert.

Die Lage am südlichen Eingang der Innenstadt bietet einen infrastrukturell optimalen Wohn- und Gewerbesitz und ermöglicht ein innovatives Konzept der Innenentwicklung mit ökologischen Qualitäten und kurzen Wegen.

Die Arbeiten der beteiligten Architekturbüros können digital unter https://www.impulse-city-leverkusen.de/projekte/montanusquartier angesehen werden.

Seit Juni 2020 wurde durch zwei Planungsbüros im Auftrag der Stadt eine Entwicklungsstudie für die Flächen östlich der Niederfeldstraße in Wiesdorf, welche sich seit vielen Jahren im Dornröschenschlaf befindet entwickelt:

Ursprüngliche Planungen im Zuge der Landesgartenschau 2005 zur Entwicklung eines Mischgebietes konnten aufgrund des gesamtstädtischen Seveso-II-Konzeptes nicht weiterverfolgt werden, sodass die Fläche seither unbebaut blieb. Das Areal weist heute einen untergenutzten, wenig strukturierten Charakter auf. Mit der Entwicklungsstudie wird die Neuausrichtung dieser Flächen in die Wege geleitet. Wohnnutzungen kommen dabei aufgrund des Sevesokonzeptes nicht in Frage. In Anknüpfung an die direkte Nachbarschaft zum Chempark und der City Leverkusen wird die Entwicklung eines hochwertigen Gewerbestandortes für die Kreativwirtschaft verfolgt. 

Oberbürgermeister Uwe Richrath hat am 29. Juni 2020 von Regierungspräsidentin Gisela Walsken zwei Zuwendungsbescheide für Maßnahmen der Städtebauförderung entgegengenommen.

Die bewilligten Fördermittel in Höhe von rund 5,2 Mio. Euro für das "Stadtumbaugebiet Wiesdorf", also den Bereich des sogenannten "Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Wiesdorf", fließen konkret in die Planungen und Konzepte zur Innenstadtentwicklung. Diese sind als Grundlage für spätere Bauprojekte der Stadt bzw. von Investoren nötig.

Mit den Fördermitteln können nun auch die Ausschreibungen für ein Stadtteilmanagement sowie die soziale Quartiersarbeit durchgeführt werden. In den nächsten Jahren stehen dann Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung, um gemeinsam mit Bewohnern, Eigentümern und Geschäftstreibenden die City- und Stadtteilentwicklung zu gestalten. Als bauliches Projekt wird mit den Fördermitteln der 1. Bauabschnitt des Quartierstreffpunkts Dönhoffstraße / Alte Feuerwache (1. Bauabschnitt) begonnen.

Die förderfähigen Kosten aller Projekte werden zu je 80 Prozent durch die Fördermittel abgedeckt.

Handlungskonzept verabschiedet

Der Rat der Stadt Leverkusen hat am 1. Oktober 2018 den Endbericht des Integrierten Handlungskonzeptes Leverkusen-Wiesdorf (kurz: InHK Wiesdorf) verabschiedet. Das Konzept stellt den Masterplan für die Stadtteilentwicklung in Wiesdorf der nächsten zehn bis 15 Jahre dar. Zugleich ist es Voraussetzung, um Städtebaufördermittel von Bund und Land zu beantragen.
Im Endbericht sind 48 Projekte detailliert beschrieben, darunter auch private Investitionen, die den Stadtteil insgesamt weiterentwickeln und in seiner Funktionsvielfalt stärken sollen. Die Stadt erhofft sich rund 32 Millionen Euro an Fördergeldern. Diese müssen, aufgeteilt in mehrere Antragsverfahren, je projektbezogen beantragt werden.

Der Umbau des Busbahnhof Wiesdorf und die Aufwertung des Funkenplätzchens in der Fußgängerzone konnten mit Hilfe von Städtebaufördermitteln bereits begonnen werden.
Nun werden weitere wichtige Bausteine der Stadtteilentwicklung zur Förderung eingereicht. Im Fokus stehen unter anderem der Umbau der Alten Feuerwache an der Moskauer Straße und angrenzender Gebäude der Grundschulen Dönhoffstraße zu einem Quartierstreffpunkt.
Zur Unterstützung und als erster Ansprechpartner vor Ort soll zudem ein Stadtteilmanagement eingerichtet werden. Gute Erfahrungen damit wurden bereits in den Stadtteilen Opladen und Hitdorf gesammelt. Ende des Jahres 2018 soll ein Antrag auf Städtebaufördermittel für diese und weitere Projekte des InHK Wiesdorf eingereicht werden.

Bei erfolgreicher Aufnahme in die Städtebauförderung setzt sich die 2017  begonnene Stadtteilerneuerung fort. Eine Garantie auf Fördermittel und damit die Umsetzung aller geplanten Maßnahmen gibt es allerdings nicht, da Leverkusen für jedes Projekt im Wettbewerb mit anderen Kommunen steht.

Der europaweit ausgeschriebene Architektenwettbewerb für den geplanten Quartierstreffpunkt am Standort Döhnhoffstraße/Alte Feuerwache wurde im März 2018 entschieden: Der 1. Preis ging an das Team mvm+starke architekten PartG mbH, Köln, zusammen mit greenbox Landschaftsarchitekten PartG mbB, ebenfalls aus Köln. An dem Wettbewerb hatten sich elf Teams - bestehend aus Architekten und Landschaftsarchitekten - beteiligt.

Bei der Wettbewerbsaufgabe ging es um den Umbau der alten Feuerwache, einen neuen Bau der Sporthalle nebenan als Multifunktions- und Gymnastikhalle sowie die Gestaltung des Schulhofs der beiden Grundschulen als Aufenthalts- und Freizeitfläche. 

Jury: Erster Preisträger macht vielfältige öffentliche Nutzung möglich

Das Preisgericht begründete die Auswahl für den ersten Preis wie folgt: „Der Entwurf von mvm+starke architekten zusammen mit greenbox Landschaftsarchitekten überzeugt durch sein städtebauliches Konzept, das sowohl die Belange der Schule, als auch die Möglichkeiten zur Ausbildung eines kommunikativen Quartierstreffpunktes räumlich überzeugend ausbildet. Die öffentlich nutzbaren Räume sind gut an einen mittig liegenden Quartiers-Platz angebunden und ermöglichen dadurch eine vielfältige öffentliche Nutzung von Mensa, Mehrzweckraum und Begegnungsstätte in der Alten Feuerwache."


Zu den baulichen Projekten  
       

Tag der Städtebauförderung

Wiesdorf wurde 2018 zum ersten Mal stadtweiter Ort des "Tages der Städtebauförderung".

Am 5. Mai wurden mehrere größere und kleinere Projekte vorgestellt.
Besucher des Tages gewannen einen Eindruck von der begonnenen Stadtteilerneuerung. Sie hatten die Möglichkeit, an geführten Stadtspaziergängen zu ausgewählte Projekten teilzunehmen.
Mitarbeiter der Verwaltung erläuterten die Vorhaben, ergänzend durch eine abwechslungsreiche Mischung aus Visualisierungen und Baustellenführungen. Unter anderem wurden die aktuellen Maßnahmen zum Umbau des zentralen Omnibusbahnhofs Wiesdorf und zur Aufwertung des Funkenplätzchens thematisiert.
Aber auch zukünftige Projekte wie die Pläne für den neue Quartierstreffpunkt Dönhoffstraße/Alte Feuerwache wurden öffentlich vorgestellt. Begleitende Aktionen rundeten den Tag ab.

Beteiligen

Am 4. April 2017 lud die Stadt alle Interessierten zum ersten öffentlichen Bürgerforum ins Forum ein. Information, Diskussion, Mitgestalten - ein Ideenmarkt und eine Postkarten-Aktion gehörten dazu. Link zur Dokumentation der Veranstaltung

Umbauen

Seit Mai 2017 wird der Zentrale Busbahnhof umgebaut. Das ist wichtig, damit der Umbau in die zeitliche Taktung des Schienenausbaus für den Rhein-Ruhr-Express passt. Er ist zugleich Startschuss der umfassenden Stadtteilerneuerung. Auch mit der Aufwertung des "Funkenplätzchens" am Wiesdorfer Platz soll begonnen werden.

Offenlage

Vom 3. April bis 22. Mai 2017 erfolgte die Offenlage der Planunterlagen im Rahmen der Vorbereitenden Untersuchungen zur Erweiterung des Sanierungsgebietes „City-Leverkusen“. Diese Erweiterung  ist erforderlich, um im Rahmen des InHK Städtebaufördermittel zu erhalten. Der Beschluss stand zum damaligen Zeitpunkt noch aus.

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