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KreativQuartier Niederfeldstraße

KreativQuartier Niederfeldstraße

Beteiligung beendet

Die Online-Beteiligung ist seit 8. März abgeschlossen. Vielen Dank für Ihre Teilnahme!
143 Bürgerinnen und Bürger haben ihre Anregungen und Ideen zu den drei Entwurfs-Varianten eingebracht.
Die Ergebnisse der Beteiligung fließen in die Entwicklung einer Vorzugsvariante ein.
Über die Ergebnisse werden wir Sie hier zeitnah informieren.
Die Informationen zum Projekt finden Sie weiterhin hier.

Nähere Informationen zum Projekt und zur Beteiligung

Seit Mitte 2020 arbeiten die Planungsbüros Reicher Haase Assoziierte (RHA) aus Dortmund und Greenbox Landschaftsarchitekten aus Köln im Auftrag der Stadt Leverkusen an der Entwicklungsstudie Niederfeldstraße. Sie betrachten die bislang untergenutzten, aber in attraktiver Lage befindlichen Flächen zwischen der Niederfeldstraße, dem Kreuzhof und der Hauptstraße in Leverkusen-Wiesdorf.

Zum Projekt:

Die Entwicklungsstudie stellt eine erste Annäherung an Nutzungsperspektiven für die Fläche dar, da bisherige Nutzungsabsichten nicht mehr verfolgt werden können. Grund dafür sind Vorgaben aus dem Störfallrecht resultierend aus der Nähe zum Chempark. Für die zukünftige Nutzung des Plangebietes sind die Regelungen des gesamtstädtischen Seveso-II-Konzeptes zwingend zu beachten. Das Konzept schließt für große Teile des Plangebietes u. a. Wohnnutzungen und publikumsintensive Nutzungen aus, diese waren bisher als geplante Nutzungen vorgesehen. Ziel für die Zukunft ist nun zum einen die Entwicklung eines gewerblich geprägten Gebietes für u. a. die Kreativwirtschaft mit nicht-störendem Gewerbe und die Ansiedlung von Unternehmen der sozialen Fürsorge, wie Wohnbetreuung, sowie zum anderen, durch eine attraktive Freiraumgestaltung ein neues Quartier zu entwickeln, welches zukünftig die Rolle eines wichtigen Trittsteins im Stadtgefüge zwischen Rhein und City einnehmen kann.

Die Fläche zeichnet sich durch ihre besondere Lage aus. Sie bildet ein Scharnier zwischen der Innenstadt, dem Rheinufer und dem Neuland-Park. Besonderes Augenmerk wurde im Entwurf daher auf die Freiraumverbindungen gelegt. Zudem liegt ein Fokus auf der Entwicklung eines grünen Gewerbebereichs unter Berücksichtigung einer verantwortungsvollen ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit.

Es wurden drei städtebauliche Entwurfsvarianten erarbeitet. Jede Variante zeigt unterschiedliche Möglichkeiten einer zukünftigen gewerblichen Entwicklung auf. Diese drei Varianten standen im Fokus der Online-Beteiligung, welche im Februar 2021 stattfand. Mit dem Input aus dieser Beteiligung wird nun eine Vorzugsvariante erstellt, die weiter vertieft wird.

Das Erläuterungsvideo

Bitte klicken Sie auf das Bild, dann startet der Film. (Größe der Datei: 21 MB)

Variante 1 bildet als zentrales Element die Grüne Mitte aus. Diese dient als Auftakt für die Rad- und Fußwegeverbindungen in den Neuland-Park und an das Rheinufer. Nördlich schließt sich ein attraktiver grüner Hof an, der prägend für die Neubebauung sein soll. Innerhalb des grünen Hofs befindet sich vor dem Hochbunker ein Quartierstreff, um die Kommunikation zwischen den Nutzern im gesamten Quartier zu fördern. Der grüne Charakter wird durch Dach- und Fassadenbegrünung der Neubebauung weiter gestärkt.

Östlich des Bunkers, außerhalb der Zone 1 des gesamtstädtischen Seveso-II-Konzeptes, ist die Ansiedlung von Einrichtungen der sozialen Fürsorge geplant. Im Übergang zur bestehenden Wohnbebauung an der Niederfeldstraße sollen insbesondere Büronutzungen untergebracht werden. Hier ist ein Co-Working-Space angedacht. Durch die Einbringung eines Start-Up-Zentrums an der Grünen Mitte wird der innovative Charakter des Entwurfs deutlich. Ergänzt werden die Nutzungen durch kleine Werkstätten, wie z.B. eine Fahrradwerkstatt und ein Repair Café.

Die neuen gewerblich genutzten Gebäude werden über die Straße Kreuzhof erschlossen. Diese wird südlich bis zur Schießbergstraße verlängert. Die Straße soll einen neuen Charakter als sog. Shared-space-Fläche erhalten, in dem alle Verkehrsteilnehmer gleichberechtigt sind..

Hier soll ergänzend auch ein sog. „LogistikHub“ eingebracht werden. Dieser kann zentral Lieferungen für die Gewerbebetriebe aufnehmen. Dadurch können zusätzliche Verkehre aus dem Quartier herausgehalten werden. Das Mobilitätsangebot wird durch eine Mobilitätsstation mit der Möglichkeit zur Ausleihe von Fahrrädern (E-Bikes, Lastenräder) und Autos gestärkt.

Die notwendigen Parkplatzflächen (so wenige wie möglich) sind auf dem bestehenden Parkplatz an der Hauptstraße vorgesehen.

Die im Süden dargestellten Ergänzungen im Bereich der Bürgerhalle, des Pumpwerks und der Parkplätze sind zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu prüfen und zu entwickeln.

Variante 2 orientiert sich an den vorhandenen baulichen Strukturen und vervollständigt den bestehenden Baublock. Die südliche Baukante wird freigehalten, um einen Blickbezug auf den Hochbunker herzustellen. Im Innenhof des Blocks ist ein Biotop vorgesehen, das den grünen Charakter der Umgebung aufgreift. Die Neubebauung soll durch Dach- und Fassadenbegrünung diesen Charakter weiter stärken.

Vor der St. Antonius-Kirche wird ein zentraler Quartiersplatz ausgebildet, der über die bestehenden Wegebeziehungen mit dem Rheinufer und dem Neuland-Park verknüpft ist.

In die Neubebauung soll hauptsächlich Büronutzung der Kreativbranche eingebracht werden.  Ein Start-Up-Zentrum am Quartiersplatz bildet einen besonderen Punkt aus. Ergänzt werden die Nutzungen durch ein „FabLab“, kleine Werkstätten und einen Co-Working-Space. Eine mögliche Nutzung für den Bunker könnte die zentrale Unterbringung von Technikeinrichtungen (Serverräume) sein. Östlich des Bunkers, außerhalb der Zone 1 des gesamtstädtischen Seveso-II-Konzeptes, ist die Ansiedlung von Einrichtungen der sozialen Fürsorge geplant.

Für die Erschließung der geplanten Gebäude werden die bestehenden Straßen Kreuzhof und Niederfeldstraße genutzt. Hier soll ergänzend auch ein sog. „LogistikHub“ eingebracht werden. Dieser kann zentral Lieferungen für die Gewerbebetriebe aufnehmen. Dadurch können zusätzliche Verkehre aus dem Quartier herausgehalten werden. Das Mobilitätsangebot wird durch eine Mobilitätsstation mit der Möglichkeit zur Ausleihe von Fahrrädern (E-Bikes, Lastenräder) gestärkt. Die notwendigen Parkplatzflächen (so wenige wie möglich) sind auf dem bestehenden Parkplatz an der Hauptstraße vorgesehen.

Die im Süden dargestellten Ergänzungen im Bereich der Bürgerhalle, des Pumpwerks und der Parkplätze sind zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu prüfen und zu entwickeln.

Variante 3 ist charakterisiert durch drei grüne Gebäudeensembles (die sog. „Cluster“). Die Cluster sind aus jeweils drei Gebäuden in ähnlicher Architektur zusammengesetzt und bilden gemeinsame Höfe in der Mitte aus. In dem nördlichen Cluster wird der Hochbunker aufgenommen. Durch den Erhalt von markanten Bestandsbäumen und die Ausbildung eines Platzes am Bunker wird dieser besonders in Szene gesetzt. Die Cluster sind von einem fließenden grünen Raum umgeben. Der grüne Charakter wird durch Dach- und Fassadenbegrünung der Neubebauung weiter gestärkt.

Südlich der Cluster ist ein begrünter Platz vorgesehen, der an die Verbindungen in den Neuland-Park und an das Rheinufer anknüpft. Die Cluster können auch in der Nutzung zusammenhängende Einheiten ausbilden, so können je Cluster unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt werden. Denkbar sind Büronutzungen des Kreativgewerbes. Ergänzt werden diese durch Ateliers, Co-Working-Plätze und Proberäume im Hochbunker. In das Cluster rund um den Bunker ist außerhalb der Zone 1 des gesamtstädtischen Seveso-II-Konzeptes die Ansiedlung von Einrichtungen der sozialen Fürsorge geplant.

Dort soll ergänzend auch ein sog. „LogistikHub“ eingebracht werden. Dieser kann zentral Lieferungen für die Gewerbebetriebe aufnehmen. Dadurch können zusätzliche Verkehre aus dem Quartier herausgehalten werden. Das Mobilitätsangebot wird durch eine Mobilitätsstation mit der Möglichkeit zur Ausleihe von Fahrrädern (E-Bikes, Lastenräder) und Autos gestärkt. Die notwendigen Parkplatzflächen (so wenige wie möglich) sind auf dem bestehenden Parkplatz an der Hauptstraße vorgesehen.

Die im Süden dargestellten Ergänzungen im Bereich der Bürgerhalle, des Pumpwerks und der Parkplätze sind zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu prüfen und zu entwickeln.


Info für Investoren

Sind Sie Investor und an der Entwicklung der Fläche interessiert? Dann melden Sie sich gerne bei der Wirtschaftsförderung Leverkusen!

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Lageplan - Variante 1
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