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City C: neue Planung

Vorschlag für weitere Entwicklung

Die Verwaltung hat die Grundsatz-Vorlage für die weitere Entwicklung der City C erarbeitet. Neun Punkte umfasst der Beschlussentwurf. Demnach soll die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) mit der Realisierung des Projektes beauftragt werden.

Die Vorlage enthält eine Vorzugsvariante zum zukünftigen Umgang mit dem Areal. Diese beinhaltet für die ehemaligen Einzelhandelsflächen in der City C eine Nutzung als Büro- und städtischen Dienstleistungsstandort, erweitert um Wohnen. In der Vorlage mit ihren sieben Anlagen werden zudem die Vor- und Nachteile einer möglichen zukünftigen Projektleitung durch die Wohnungsgesellschaft Leverkusen (WGL) oder durch eine verwaltungsinterne Projektgesellschaft gegenübergestellt. Zusätzlich gibt es juristische Informationen zum Thema "Teilungserklärung". Die Vorlage wird ab 28. Januar in den politischen Gremien beraten. Am 18. Februar wird der Rat der Stadt entscheiden.

In einer Sondersitzung des Rates hatte Oberbürgermeister Uwe Richrath am 29. September 2018 den damaligen Sachstand vorgestellt. Er informierte, dass die Eigentumsverhältnisse in der City C nicht final geklärt seien, auch habe sich trotz intensiver Gespräche und Verhandlungen kein Groß-Investor für das Areal gefunden. Er kündigte eine ausführliche Vorlage zur Revitalisierung der City C als Entscheidungsgrundlage an. Der Rat beschloss darauf hin, den Vorschlag des Oberbürgermeisters anzunehmen und das Thema Anfang 2019 erneut aufzugreifen. 

Rückblick

Die „City C“ oder auch „City Center“ genannt, erstreckt sich vom Beginn des Rialto-Boulevards bis hin zum Gebäude der Sparkasse zwischen Europaring und Friedrich-Ebert-Straße. Sie wurde 1969 eröffnet und ist die erste Einkaufspassage in der damaligen neuen Stadtmitte gewesen.
Kennzeichnend für das überdachte Center ist der Mix aus großen Geschäftsflächen, einem Ärzte- und Bürohochhaus sowie einem Wohnhochhaus. Eine Anlage, deren strukturelle Mängel allerdings schon wenige Jahre nach der Errichtung deutlich wurden, etwa die Ausrichtung auf Großflächen für den Einzelhandel, die zweigeschossige Erschließung und die teils mangelnde Lage einzelner Einheiten.
Schleichender Leerstand, auch als Folge von Insolvenzen, bestimmten immer mehr das Bild. Notwendige bauliche Veränderungen konnten aufgrund der komplizierten Miteigentumskonstruktion nicht erfolgen.

Die Stadt richtete 2013 ein "City-Büro" ein mit dem Ziel, die City C wieder zu beleben.  

Komplizierte Eigentumsverhältnisse

In vielen Gesprächen mit den damals mehr als 100 Eigentümern der Immobilien, gestützt durch Gutachten und Studien, hatten die Verantwortlichen im City-Büro neue Planungen entwickelt.
Ein innerstädtisches Quartier mit einem Mix aus Einzelhandel (auch qualifizierte Nahversorgung), Wohnen, Büros, Dienstleistungen und sozialer Infrastruktur sollte entstehen. 2017 wurde der Beschluss zur Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplans gefasst. Aufgrund der vielköpfigen Eigentümergemeinschaft sollte eine neue so genannte "Teilungserklärung" entwickelt werden. 

Ziel 2017 war es, diesen zeitintensiven Prozess in den folgenden Monaten zu gestalten und einen Investor für das mehr als 120 Millionen Euro teure Vorhaben zu gewinnen.

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