Sprungmarken
Sie befinden sich hier:
Startseite
Leben in Lev
Stadtporträt
Leverkusener Löwe

Vera Rottes geehrt

"Glücksfall", "Löwenmutter", "Zirkusartistin", in jedem Fall eine Macherin mit Mut: Vera Rottes, die Geschäftsführerin der neuen Bahnstadt-Gesellschaft, ist wegen ihrer Arbeit und ihres Engagements für das städtebauliche Großprojekt geehrt worden.

Dort, wo die Deutsche Bahn über fast hundert Jahre ein großes Ausbesserungswerk betrieben hatte und den Ruf Opladens als Eisenbahnerstadt begründete, steht heute ein neues Stadtquartier mit Wohnhäusern, Büros, Betriebsstätten, Straßen, Spielplätzen, Grün und Brücken. Noch wird weiter gebaut so der Campus Leverkusen der Technischen Hochschule Köln. Neues entsteht vor allem im Westteil des Areals.

Eine Herkulesaufgabe

Die neue Bahnstadt Opladen, kurz nbso, ist vor zehn Jahren an den Start gegangen, als 2008 die Entwicklungsgesellschaft zum Großvorhaben ihre Arbeit aufnahm. Chefin der GmbH wurde Vera Rottes, Diplom-Ingenieurin für Raumplanung. Vor ihr und ihrem Team lag eine Herkulesaufgabe: das neue Quartier auf dem rund 70 Hektar großen, brachliegenden Areal an der Werkstättenstraße umzusetzen.
Ein Vorhaben, das über den Stadtteil hinaus, Leverkusen insgesamt städtebaulich positiv verändert hat. Maßgeblich vorangetrieben und an entscheidener Stelle für die neue Bahnstadt gewirkt hat dabei die nbso-Geschäftsführerin. Als Ehrung dafür erhielt Vera Rottes den "Leverkusener Löwen" 2018.

"Enorme Tatkraft"

Damit zeichnet der Verein "Wir für Leverkusen, ein starkes Stück Rheinland" Persönlichkeiten aus, die sich in besonderer Weise um die Stadt verdient gemacht haben. Oberbürgermeister Uwe Richrath hob, wie die anderen Redner bei der Feier am Montagnachmittag, 18. Juni, im Schloss Morsbroich Rottes maßgeblichen Verdienste um das "wichtigste Vorzeigeprojekt Leverkusens" hervor.
Wie eine "Löwenmutter" kämpfe Rottes für den Erfolg des großen städtebaulichen Vorhabens. Sie treibe "mit ausgewiesener Fachkompetenz, enormer Tatkraft und großer Schnelligkeit" die Entstehung dieses komplett neuen Stadtviertels voran.

13. Löwen-Verleihung  


Gemeinsam mit dem Vorsitzendes des Vereins, Uwe Beenen, überreichte Richrath die bronzene Skulptur an die Geehrte. Der "Leverkusener Löwe" ist von  Künstler Kurt Arentz entworfen worden und wurde, seit 2006, zum 13. Mal verliehen. Vera Rottes ist, nach Speerwerferin Steffi Nerius im Jahr 2011, die zweite Frau, die den Preis erhalten hat.

Verbunden mit der Ehrung ist ein Preisgeld in Höhe von 5000 Euro für gemeinnützige Zwecke. Vera Rottes lässt die Summe zu gleichen Teilen dem NaturGut Ophoven, dem Jungen Theater und der Frauenberatungsstelle zugute kommen. 

Vielen Dank fürs Teilen