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Autobahnausbau

Autobahnausbau

Neue Brücke erst Herbst 2023

Wegen gravierender Mängel bei den Stahlbauteilen hat Strassen.NRW dem Bauunternehmen PORR gekündigt. Fertiggebaut sein soll die erste neue Brücke jetzt erst September 2023. Oberbürgermeister Uwe Richrath "Das ist nach wie vor desaströs. Wir verlangen eine feste Zusage, dass die Brücke wirklich 2023 fertig ist."
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Bürger-Info zum Ausbau der A3

Am Donnerstag, 27. Februar 2020, 18 Uhr, lud die Stadt Leverkusen alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung zum Autobahnausbau ins Rathaus in der City ein. Im Mittelpunkt stand eine Visualisierung zum dritten Abschnitt des geplanten Umbaus - A3 zwischen den Anschlussstellen Leverkusen-Zentrum und Leverkusen-Opladen.

Neuer Infopunkt

Ganz nah an der Baustelle der A1-Rheinbrücke hat Straßen.NRW einen weiteren Infopunkt zum Autobahnausbau in Leverkusen eingerichtet. Direkt am Fuß- und Radweg zur Autobahnbrücke gelegen, ist der Baucontainer mit einer Dauerausstellung zum Großprojekt platziert. Infotafeln sind aufgebaut und -material zum Mitnehmen liegt bereit.

Die Öffnungszeiten: montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr


Zudem steht das Info-Zentrum in Köln-Merkenich, Rudi-Jaehne-Straße 19,  weiterhin allen Interessierten zur Verfügung. Es hat dienstags und donnerstags von 14 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet.
Mit einem Bürgerbüro in der "Luminaden"-Passage in der City hatte Straßen.NRW seit Ende Januar 2017 über den Autobahnausbau bei Leverkusen (A-bei-LEV) informiert. Ende Mai 2019 war dort Schluss. Jetzt gibt es die beiden Standorte.

Herbst 2019: Ausführliche Info zum Ausbau

Am Donnerstag, 31. Oktober, lud die Stadt alle Interessierten zu einer Informationsveranstaltung zum Um- und Ausbau der Autobahnen A1 und A3 auf dem Stadtgebiet. Thema waren die bereits bekannten, von Straßen.NRW untersuchten Tunnelvarianten für den Abschnitt 2 (sogenannte A1-"Stelze")und den Abschnitt 3 (A3 zwischen Leverkusen-Zentrum und Opladen)

Inhalte des Abends: das Verfahren und der Ablauf der Planfeststellung, rechtliche Handlungsmöglichkeiten, Beschlüsse und Resolutionen sowie die bekannten Tunnelvarianten für die Abschnitte und deren technische Umsetzbarkeit. Die Informationen dazu finden Sie in der Info-Box.
Fachleute aus der Verwaltung sowie von Straßen.NRW erläuterten die Themen. Oberbürgermeister Uwe Richrath eröffnete die Veranstaltung. 

Brücke erst 2021 fertig

Um bis zu einem Jahr wird sich voraussichtlich der Bau der neuen A1-Autobahnbrücke verzögern. Das teilt Straßen.NRW heute in einer Presseinformation mit. Demnach wird der erste Teil der Brücke anstatt 2020 erst 2021 fertiggebaut sei.  

Die Info im Wortlaut:
"Leverkusener Brücke: Verzögerungen bei der Kampfmittelsondierung führen zur längerer Bauzeit
Köln/Leverkusen (straßen.nrw). Das Niedrigwasser im Rhein während des trockenen Sommers im vergangenen Jahr hat die Kampfmittelsondierungen für die neue Rheinbrücke Leverkusen im Verlauf der A1 behindert. Nach heutigem Stand bedeutet das, dass sich die Bauzeit um bis zu ein Jahr bis ins Jahr 2021 verzögert.
Derzeit prüft der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den beauftragten Firmen Maßnahmen zur Beschleunigung, um die zeitlichen Verzögerungen aufzuholen.

Die Kampfmittelsondierungen sollten geplant in 2018 beendet sein. Die Arbeiten enden nach jetzigem Stand voraussichtlich in den Sommerferien. In der betroffenen Region zwischen Leverkusen und Köln existieren zahlreiche Verdachtspunkte für Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg. Die in diesem Fall notwendigen Instrumente zur Sondierung der künftigen Pfeilerstandorte für die neue Brücke, so genannte Schwimmpontons, konnten wegen des Niedrigwassers nicht eingesetzt werden. Ohne Schwimmpontons mit den herkömmlichen Sondierungsgeräten wie Bagger oder Bohrgeräten zu arbeiten, dafür war das Wasser zu hoch.

Durch diese Verzögerung konnte auch der stark genutzte Radweg am Leverkusener Rheinufer noch nicht frei gegeben werden. Sobald der Bauablauf es zulässt, wird der Weg wieder geöffnet.

Eingriffe in die Dhünnaue im Plan

Die bislang vorgesehenen Arbeiten und Eingriffe in die Altablagerung Dhünnaue sind planmäßig abgeschlossen worden. Zudem wurden bereits mehrere Brückenbauwerke unter anderem in der Anschlussstelle Köln-Niehl und im Autobahnkreuz Leverkusen-West abgebrochen. Sie werden derzeit durch Neubauten ersetzt."

Land für Tunnellage

Auch das Land Nordrhein-Westfalen befürwortet einen Tunnel anstelle der Stelzenlösung für den Ausbau der Autobahn A1 zwischen den Kreuzen Leverkusen-West und Leverkusen. Damit unterstützt NRW die Forderung der Stadt "Tunnel statt Stelze". Oberbürgermeister Uwe Richrath: "Dafür haben wir lange gekämpft. Wir brauchen die Tunnellösung. In unserer Stadt haben wir eine immense Verkehrsbelastung durch die vielen Autobahnen."

14 unterschiedliche Varianten hatte die für den Ausbau zuständige Behörde, Strassen.NRW, für den Ausbauabschnitt untersuchen lassen. Im Vergleich zum Tunnel ist die Hochlage deutlich kostengünstiger und die Bauzeit kürzer. Das für das Land zuständige Ministerium für Verkehr kommt dennoch zu dem Schluss, dass die Tunnelvariante den größeren Schutz für die Menschen biete im Vergleich zur Hochlage. Die Tunnellösung läßt sich daher für das Ministerium aus fachlicher Sicht auch befürworten.     
Das Land hat die Machbarkeitsstudie sowohl für diesen Abschnitt als auch für den Abschnitt Ausbau A3 jetzt an den Bund geschickt.

Jetzt liegt die Entscheidung beim Bund: Stimmt er der Auffassung von Land und Stadt zu oder entscheidet er sich für eine andere Variante? Oberbürgermeister Richrath: "Mein Appell an den Verkehrsminister: Es kann nicht an Geldmitteln scheitern. Entscheiden Sie richtig, ich erwarte die Tunnellösung aus Berlin."

Zeitplan für den Bau der Brücke

Der Zeitplan laut Straßen.NRW:

  • Die Aufträge für die Baulose werden noch in 2017 erteilt.
  • Ab November 2017 beginnen Erdarabeiten linksrheinisch.
  • Zur gleichen Zeit beginnt der Bau eines Regenrückhaltebeckens unter der Fahrbahn der Autobahn A59 im Autobahnkreuz Leverkusen-West.
  • Ab Frühjahr 2018 beginnen umfangreiche Arbeiten für den Umbau des AK Leverkusen-West.
  • Zeitgleich: Baubeginn der neuen Rheinbrücke und Beginn mit dem Umbau der Anschlussstelle Köln-Niehl
  • Ende 2020 Fertigstellung und Verkehrsfreigabe der ersten Hälfte der neuen Rheinbrücke. Die Umbauarbeiten in Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West sind abgeschlossen.
  • Im Anschluss Abbruch der heutigen Rheinbrücke und Bau der zweiten neuen Rheinbrücke. 
    2024: Fertigstellung der zweiten neuen Rheinbrücke.     

Rhein-Radweg gesperrt

Wegen der Bauarbeiten für die neue Rheinbrücke ist der Radweg zwischen Leverkusen-Rheindorf und Wiesdorf gesperrt. 

Umleitungen für Radfahrer sind durch das Leverkusener Stadtgebiet und entlang des Radwegs an der Dhünn ausgeschildert. Die Schiffsbrücke an der Wuppermündung ist damit nur noch von Rheindorf aus erreichbar.

Auf der Webseite von Straßen NRW finden sich alle Details zur Verkehrsführung für Fahrradfahrer: 

https://www.strassen.nrw.de/projekte/autobahnausbau-bei-leverkusen/baufortschritt/informationen-fuer-fussgaenger-und-radfahrer.html

Erster Spatenstich für Bau der Rheinbrücke

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW führte am 14.12.2017 in Köln-Merkenich in Anwesenheit von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und weiteren Vertretern von Bund und Land den ersten Spatenstich für den Bau der neuen Rheinbrücke zwischen Köln und Leverkusen durch. Zum Projekt gehört neben der Brücke auch der Umbau des Autobahnkreuzes Leverkusen-West und der Ausbau der A1 auf acht Fahrspuren. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hatte im Oktober die Gültigkeit des Planfeststellungsbeschlusses vom November 2016 zum Bau der neuen Rheinbrücke bestätigt.

Das Bauvorhaben macht einen Eingriff in die Altlast Dhünnaue notwendig.

Für die betroffenen Städte Leverkusen und Köln nahmen Oberbürgermeister Uwe Richrath und die Kölner Verkehrsdezernentin Andrea Blome an dem Spatenstich teil.

Der Bau der Rheinbrücke stellt den ersten von drei Abschnitten beim Ausbau der A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen dar. Die neue Rheinbrücke wird aus zwei Brücken bestehen. Die erste soll Ende 2020 fertig sein, die zweite Ende 2024.

Das Urteil aus Leipzig betrifft den Neubau der Autobahnbrücke, nicht aber die weiteren Ausbauabschnitte auf dem Gebiet der Stadt. Daher bleibt es dabei: Für den weiteren Ausbau der Autobahn A1 fordert die Stadt von Bund und Land eine Tunnellösung statt einer breiten "Megastelze". Ergebnisse eines Gutachtens stützen die Forderung des Rates an die Verantwortlichen, einzig die Tunnellösung zu planen und umzusetzen.

Gericht: Urteil zu Rheinbrücke

Die Autobahnbrücke über den Rhein kann neu gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig wies die beiden Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln ab.

Die Initiative "Netzwerk gegen Lärm, Feinstaub und andere schädliche Immissionen e.V." und eine Privatperson, hatten sich gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 10. November 2016 für den Neubau der Autobahn A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West gewandt. Sie hatten Klage und Anträge auf vorläufigen Rechtsschutz eingereicht. Antragsgegner war das Land Nordrhein-Westfalen. Ob die gesamte Planung der neuen Autobahnbrücke rechtmäßig ist, darüber hatte das Bundesverwaltungsgericht zu entscheiden.

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Leverkusen:
Koordinierungsstelle Ausbau A1/A3
Telefon: 0214/406-8859
autobahnausbaustadt.leverkusende

Ihr Ansprechpartner bei Straßen NRW:
a-bei-levstrassen.nrwde

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Grafik Umleitung Fahrradweg Straßen.NRW
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