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Autobahnausbau
Neubau Rheinbrücke verzögert sich

OB: "Wir verlangen eine feste Zusage"

Wegen gravierender Mängel bei den Stahlbauteilen hat Strassen.NRW dem Bauunternehmen PORR gekündigt. Fertiggebaut sein soll die erste neue Brücke jetzt erst September 2023. Oberbürgermeister Uwe Richrath "Das ist nach wie vor desaströs. Wir verlangen eine feste Zusage, dass die Brücke wirklich 2023 fertig ist."

Straßen.NRW wird die neue Ausschreibung mit einer neuen Herstellung der Bauteile in der kommenden Woche veröffentlichen. "Mit Bonuszahlungen, Zwischenfristen und Vertragsstrafen soll ein zügiger Bauablauf gewährleistet werden", heißt es in der Pressemitteilung. Die zeitliche Vorgabe, um den ersten Teil der neuen Brücke fertigzustellen, ist demnach September 2023.

Oberbürgermeister Uwe Richrath: "Es ist ein Desaster, dass nach einer so langen Planungsphase jetzt diese Situation eingetreten ist." Ursprünglich hätte der erste Teil der Brücke 2020 fertig sein sollen. Der OB fordert insbesondere vom verantwortlichen Verkehrsministerium des Landes eine enge Kommunikation gegenüber der Stadt zu Baufortschritten und -zeiten. Außerdem ein striktes und transparentes Controlling mit dem Ziel: September 2023. "Dann müssen die Bürgerinnen und Bürger definitiv entlastet werden."

Eine klare Antwort verlangt der OB zudem auf eine weitere entscheidende Frage, nämlich ob die jetzige, alte Autobahnbrücke tatsächlich bis zum Jahr 2023 hält, also bis die neue Brücke fertig ist.

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