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Gelebter Schüleraustausch mit Villeneuve d`Ascq

Seit elf Jahren ist der Schüleraustausch zwischen dem College Camille Claudel und der Marienschule in Opladen gelebte Tradition.

Engagierte Diskussion

Oberbürgermeister Uwe Richrath tauschte sich jetzt im Ratssaal mit 28 französischen Schülerinnen und Schülern aus Villeneuve d´Ascq aus. Seine jungen Zuhörer stellten engagierte Fragen wie nach der aktuellen Arbeitslosenquote in Leverkusen, nach den Baukosten für die neue Leverkusener Autobahnbrücke, aber auch nach den sportlichen Erfolgsaussichten von Bayer 04 Leverkusen gegen Bayern München. Der OB erläuterte den Schülern der achten Klasse nicht nur die Unterschiede zwischen den Fußballvereinen. Er stellte auch die unterschiedliche Finanzierung von öffentlichen Bauwerken dar, die nicht nur über die Kommune, sondern zusätzlich auch über Bund und Land NRW erfolgen kann. Auch über seinen Werdegang zum Oberbürgermeister von Leverkusen berichtete er auf Nachfrage: Sein Interesse für politische Zusammenhänge sei schon als Klassensprecher in der Schule geweckt worden. 

Schüleraustausch für gegenseitiges Verständnis

Der OB empfahl der Klasse, sich dafür einzusetzen, niemals Fremde aus Angst  auszugrenzen. Er betonte, wie wichtig deshalb der Schüleraustausch sei: "Denn erst durch solche Begegnungen kann man Land und Leute wirklich kennenlernen. Das ist nötig, um Verständnis für eine andere Kultur und deren Menschen zu gewinnen."

2018 wird die Städtepartnerschaft zwischen Leverkusen und dem nordfinnischen Oulu 50 Jahre alt. Sie ist damit die älteste der inzwischen neun Städtepartnerschaften, die die Stadt Leverkusen als Zeichen von Frieden und Verständigung eingegangen ist.

2018 steht daher ganz im Zeichen dieses Jubiläums: Filme, Vorträge, Konzerte, Lesungen, Sprachunterricht, aber auch eine große wissenschaftliche Konferenz und ein Bürger-Festabend im Dezember gehören mit zu den zahlreichen Aktivitäten im "Festjahr".

Großes Jubiläumsprogramm

Organsiert wird dieser Veranstaltungsreigen gemeinsam von der "Deutsch-Finnischen Gesellschaft Leverkusen" unter Vorsitz von Bürgermeister Bernhard Marewski und der Stadt Leverkusen. Mit von der Partie sind eine Vielzahl von Akteuren aus Leverkusen und Oulu: Dazu zählen auch der Campus Leverkusen der TH Köln, das Forschungsinstitut "STEP`s" und die Universität Oulu. Der Startschuss für das Veranstaltungsjahr fiel am 23. Februar im Kommunalen Kino in der VHS.

Startschuss im Kommunalen Kino

Gezeigt wurde der Abenteuerfilm "Vilja und die Räuber" aus dem Jahr 2015 des finnischen Regisseurs Marjut Komulainen. Das komplette Veranstaltungsprogramm ist über den Link unten abrufbar.

Eine offizielle Delegation aus der polnischen Partnerstadt Ratibor unter Leitung von Stadtpräsident Miroslaw Lenk hat im Februar 2018 Leverkusen besucht.
Im Mittelpunkt der Gespräche mit Oberbürgermeister Uwe Richrath und Bürgermeister Bernhard Marewski standen zukünftige Austausche zwischen Jugendlichen und Sportlern sowie mögliche Wirtschaftskontakte. Auch der Tourismus zwischen beiden Städten soll wieder gestärkt werden.
Wichtig war den Gesprächspartnern, die gemeinsame Partnerstadt Villeneuve d' Ascq in Frankreich einzubeziehen. Für gemeinsame Projekte der drei Partnerstädte können finanzielle Mittel aus dem Fonds "Weimarer Dreieck" erlangt werden.
Neben Fachgesprächen haben die Gäste aus Ratibor auch den Karneval in der Stadt miterlebt, so den Luminadensturm an Weiberfastnacht.
Ausstaffiert mit Bayer-04-Schals genossen sie das närrische Spektakel.
Auf dem Foto (von lks. oben): Ratsherr Eugeniusz Wyglanda, Ratsherr Tomasz Cofala, Stadtpräsident Miroslaw Lenk, Uwe Bräutigam von der Stadt Leverkusen, Dolmetscherin Maria Lorenz und Miroslaw Lara.     


In diesen Tagen waren Studierende der Jiangnan Universität aus der chinesischen Partnerstadt Wuxi in Leverkusen zu Gast. Bereits 2017 hatte Oberbürgermeister Uwe Richrath eine Gruppe der Fakultät für Pharmazeutische Wissenschaften im Rathaus begrüßt. Sie nutzte anschließend die Gelegenheit, sich im CHEMPARK über den Wirtschaftsstandort zu informieren. So gehörten zum eintägigen Aufenthalt auch ein Besuch des neu gestalteten BayKomm sowie eine ausführliche Werksrundfahrt per Bus. Die regelmäßigen Aufenthalte sollen fortgesetzt werden und so bald wie möglich in einen Fachaustausch zwischen dem Campus Leverkusen der TH Köln und der Universität Wuxi münden. Abgerundet wurde der Aufenthalt in der deutschen Partnerstadt durch eine Besichtigung der Sportstätten an der Bismarckstraße.

Besuch aus dem hohen Norden: Für drei Tage waren im November 2017 Experten für Integrationsfragen aus dem finnischen Oulu zu Gast in Leverkusen. Im Mittelpunkt der Fachgespräche stand die Arbeit von Stadt und Wirtschaftsbetrieben für und mit Migranten und Geflüchteten.

Stadtdirektor Markus Märtens und Bürgermeister Bernhard Marewski begrüßten und begleiteten die Gäste. Sie besichtigten typische Wohncontainer, in denen Migranten und geflüchtete Menschen zunächst untergebracht werden.
Vorgestellt wurde auch die Arbeit der Leverkusener Job Service gGmbH. Geschäftsführer Alexander Lünenbach und sein Team stellten ihre Aufgaben zur Berufsvorbereitung und Integration vor.

Auf wirtschaftlicher Seite präsentierten für das Wuppermann-Bildungswerk Geschäftsführer Joachim Pfingst und Prokurist Ralf Friedl die interne zukunftsorientierte Berufsausbildung.
Die Kooperation mit der Covestro Deutschland AG stand ebenso im Zentrum des Interesses. Ausbildungsleiter Stephan Busbach erläuterte die praktische berufliche Integration im Arbeitsalltag. Abschließend wurde den finnischen Gästen der Showroom von Covestro gezeigt, in dem viele, auch von Migranten hergestellte Produkte und Neuentwicklungen vorgeführt werden.

Im Alter von 88 Jahren ist am Freitag, 6. Oktober 2017, Menachem Ariav verstorben. Er war 30 Jahre lang Oberbürgermeister von Nazareth-Illit in Israel und hat die Partnerschaft zwischen seiner Stadt und Leverkusen maßgeblich mitbegründet.     

"Mit Trauer haben wir die Nachricht vom Tode Menachem Ariavs aufgenommen", so Oberbürgermeister Uwe Richrath. "Unsere Stadt hat einen langjährigen Freund verloren, der den Grundstein für die engen Beziehungen zwischen Nazareth-Illit und Leverkusen legte und als 'Vater' der 1980 geschlossenen Städtepartnerschaft gilt."
Menachem Ariav widmete sein Wirken der Versöhnung zwischen Juden und Deutschen. Er war Zeit seines Lebens bestrebt, Vorurteile vor allem bei der Jugend  abzubauen. Daher gründete er unter anderem einen regelmäßigen Jugendaustausch zwischen beiden Städten. 1999 wurde er in Anerkennung seiner besonderen Dienste zum Ehrenbürger der Stadt Leverkusen ernannt.

Im Gedenken an Ariav hat die Stadt ein Kondolenzbuch im Rathaus (5. Etage) ausgelegt. Bürger können sich bis zum 25. Oktober eintragen.   

Ende Januar 2017 trafen sich Schwedt-Freunde aus Leverkusen zur Mitgliederversammlung. Neben aktuellen Planungen standen Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Als neue Vorsitzende wurde Käthe Steinke und als Schwedter Vorsitzender Frank Bornschein gewählt. Diese Doppelspitze hat sich zur Aufgabe gestellt, die vielfältigen Verbindungen zwischen Vereinen und Einzelpersonen der beiden Partnerstädte in ein Netzwerk zu bringen. So kann ein besserer Austausch über die jeweiligen Planungen und Aktivitäten erfolgen. Eine Reise nach Schwedt gehört zu den ersten Vorhaben. Bei dieser sollen möglichst viele der künftigen Netzwerker einbezogen werden.

Die unter den Namen "Eloba" bekannte Leverkusener Künstlerin Ellen Loh-Bachmann hat einen Gemäldezyklus zu Leverkusens Partnerstädten geschaffen. Diesen hat die Europa-Union Leverkusen gekauft, um ihn der Stadt Leverkusen zu schenken. Die Gemälde aller Leverkusener Partnerstädte werden zukünftig direkt vor dem Ratssaal im Leverkusener Rathaus ausgestellt. Dr. Hans Georg Meyer als Vorsitzender der Europa-Union übergab den Gemäldezyklus in Anwesenheit der Künstlerin Ende November offiziell an Oberbürgermeister Uwe Richrath.