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Gedenkstunde Pogromnacht

Gedenkstunde am Platz der Synagoge

Traditionell gestalten Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen die Gedenkstunde am Platz der Synagoge mit. Auch zahlreiche Bürger kommen.

Wegen der stark steigenden Corona-Fälle haben die Stadt und der "Rat der Religionen" in diesem Jahr in stillem Gedenken an die sogenannte "Reichspogromnacht" von 1938 erinnert.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurden jüdische Bürgerinnen und Bürger verhaftet, misshandelt und ermordet. Die Opladener Synagoge wurde von Nationalsozialisten niedergebrannt. 2020 jährt sich dieser Tag zum 82. Mal.

Zwei Kränze wurden am Platz neben dem Gedenkstein niedergelegt. Oberbürgermeister Uwe Richrath, Sprecher des "Rates der Religionen", Stadtdechant Heinz-Peter Teller, sowie Lev Ismikhanov, Vorsitzender des Vereins Davidstern, gedachten der Opfer nationalsozialistischer Hetze.

OB Uwe Richrath hatte im Vorfeld der Gedenkstunde an alle Bürgerinnen und Bürger appelliert: "Wir sind alle verpflichtet, uns für ein gewaltfreies, tolerantes und friedliches Miteinander einzusetzen. Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, gegenüber jeglicher Form von Extremismus wach zu bleiben und sich im Alltag gegen Diskriminierung von Andersdenkenden und von Minderheiten zu engagieren. Dies ist die Lehre, die wir aus den schrecklichen Ereignissen des 9. November 1938 und der nationalsozialistischen Diktatur ziehen müssen."      

Schule erinnert zeitgleich 

Am Landrat-Lucas-Gymnasium  war der Gedenktag in diesem Jahr im Unterricht präsent. Zwischen 11 Uhr und 13 Uhr, zur Zeit der sonst üblichen Gedenkstunde vor Ort, ist in Klassen über das Thema und die Ereignisse am 9. November 1938 gesprochen worden. Biografien von Opfern und Beiträge zu den Themen Kindertransporte, Euthanasie und Erziehung im NS-Staat sind ausgewählt und vorgetragen worden.              

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