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Artenschutz (international, Handel) 

Haben Sie ein artgeschütztes Tier gekauft, geerbt, getauscht, geschenkt oder überlassen bekommen? Dann müssen Sie es direkt bei der Unteren Naturschutzbehörde Ihres Wohnortes anmelden. Anmeldepflichtig sind auch Produkte aus diesen Tieren. Dazu gehören beispielsweise Elfenbeinschmuck, Pelzmäntel oder auch Krokodilledertaschen.

  • Überblick

    Meldepflicht
    Ob Ihr Tier oder tierische Produkte unter diese Meldepflicht fallen, erfahren Sie durch das Merkblatt "Meldepflicht". Dieses können Sie als PDF-Datei unter Downloads/Links herunten laden. Sie können aber auch direkt bei der Unteren Naturschutzbehörde anrufen. Ein Anmeldeformular steht ebenfalls unter "Downloads/Links" zur Verfügung.

    Kennzeichnung
    Die nationale Kennzeichnungspflicht der Bundesartenschutzverordnung betrifft bestimmte Schildkrötenarten, Vögel, Säugetiere und Reptilien. Nähere Informationen finden Sie unter Downloads/Links.

    EU-Artenschutzbescheinigung (ehemals Cites)
    1973 wurde in Washington das "Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen" geschlossen. Dieses wird auch "Washingtoner Artenschutzübereinkommen" genannt. Vorgesehen ist darin ein umfassendes Kontrollsystem für den grenzüberschreitenden Handel mit geschützten Tier- und Pflanzenarten. Mehr als 8.000 Tier- und cirka 40.000 Pflanzenarten stehen heute unter seinem Schutz.

    Der Handel mit diesen streng geschützten Tieren und Pflanzen ist nur dann erlaubt, wenn die legale Herkunft nachgewiesen werden kann. Dieser Nachweis wird durch die EG-Vermarktungsgenehmigung (früher CITES) erbracht. Ohne diese Genehmigung ist der Handel nicht erlaubt. Die Tiere werden von der zuständigen Behörde beschlagnahmt und eingezogen. Weitere Informationen finden Sie unter Downloads/Links.

    Anhang A enthält streng geschützte, vom Aussterben bedrohte Arten, die durch den Handel beeinträchtigt werden könnten, sowie Arten, die im internationalen Handel so gefragt sind, dass jeglicher Handel das Überleben der Art gefährden würde. Je nach Gefährdungsgrad werden die Arten in vier Anhängen (Anhang A 1-4) aufgeführt.
    Tiere und Pflanzen des Anhang A dürfen nur mit der Vermarktungsbescheinigung gehandelt werden.

    Anhang B enthält Arten, die international in solchen Mengen gehandelt werden, die das Überleben der Art in bestimmten Ländern gefährden können. Tiere des Anhangs B, die nach dem 01.06.1997 geboren sind, dürfen ohne EG-Vermarktungsbescheinigung gehandelt werden. Die legale Herkunft muss dennoch nachweisbar sein.

    Anhänge C und D enthalten Arten, für die bestimmte Ein/Ausfuhrbeschränkungen beim internationalen Handel bestehen.

    Adresse

    Anschrift

    Stadt Leverkusen - Fachbereich Umwelt
    Quettinger Str. 220
    51381 Leverkusen

    Postanschrift

    Stadt Leverkusen
    Stadtverwaltung
    Postfach 10 11 40
    51311 Leverkusen

    Kartenansicht

    Hinweise

    Anfahrt über die Autobahn:
    Autobahnausfahrt 22-Leverkusen Opladen auf die Bundesstraße B8.
    B8 Bonner Straße auf die Fixheider Straße fahren. Von dort aus links auf die Borsigstraße abbiegen und an der ersten Kreuzung rechts auf die Quettinger Straße abbiegen. Direkt auf der linken Seite befindet sich das Gebäude.

    Erreichbarkeit mit dem ÖPNV

    Buslinien 209, 220, 231 - Haltestelle "Quettinger Straße"

    Öffnungszeiten

    Vorsprachen sind nur nach vorheriger Terminabsprache möglich.

  • Kontakt

    Zuständige Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen

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