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Hochwasser 

Mit der Hochwassermanagement-Richtlinie (HWRMRL) hat die Europäische Union eine weitere Leitlinie für eine europaweite ökologische Entwicklung der Gewässer und die Verminderung der Risiken durch Hochwasser ausgegeben.

Im Ergebnis wurden für Leverkusen die Gewässer Rhein, Wupper, Dhünn, Wiembach und Mutzbach als Risikogewässer ermittelt. Für diese Gewässer wurden die Überschwemmungsgebiete einschließlich der Überschwemmungsgebietsverordnungen festgesetzt sowie die Hochwassergefahren- und -risikokarten erarbeitet.

  • Überblick

    Der Hochwasserschutz ist ein zentrales Thema, dem sich die Kommunen, Verbände und auch jeder einzelne Grundstücksbesitzer stellen müssen. Im Zuge der Hochwassermanagement-Richtlinie werden Hochwasserschutzmaßnahmen erarbeitet und Verantwortlichkeiten hinsichtlich der Vorsorge und Anlagenunterhaltung festgelegt.

    Grundsätzlich ist jeder Bürger verpflichtet (§5 Wasserhaushaltsgesetz -Allgemeine Sorgfaltspflichten), im Rahmen des Zumutbaren geeignete Vorsorgemaßnahmen zum Schutz vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminderung zu treffen, insbesondere die Nutzung von Grundstücken den möglichen nachteiligen Folgen für Mensch, Umwelt oder Sachwerte durch Hochwasser anzupassen.

    Für die Festsetzung von Überschwemmungsgebieten und den Erlass der Überschwemmungsgebietsverordnungen mit den jeweiligen Verbots- und Genehmigungstatbeständen ist die Bezirksregierung Köln zuständig.

    Weitere Informationen können im Internet auf der Seite der Bezirksregierung Köln abgerufen werden.

    Die an den Leverkusener Flüssen vorhandenen Hochwasserschutzanlagen werden je nach Lage und Erstellungsgrund entweder vom Deichverband Leverkusen, den Technischen Betrieben Leverkusen (TBL) oder dem Wupperverband unterhalten.

    Zur Sicherheit der vorhandenen Deiche hat die Bezirksregierung Köln eine Deichschutzverordnung erlassen, in der geregelt ist, was an Deichen verboten ist bzw. einer vorherigen Genehmigung bedarf. Über diese Verordnung informiert im Internet die Bezirksregierung Köln und nennt einen Ansprechpartner: Deichschutz, Bezirksregierung Köln

    Baumaßnahmen sowie Nutzungen in festgesetzten Überschwemmungsgebieten bedürfen einer wasserrechtlichen Genehmigung. Die Zuständigkeiten sind wie folgt geregelt:

    Rhein einschließlich Rückstaubereiche an Wupper und Dhünn: Bezirksregierung Köln

    Wupper, Dhünn, Wiembach und Mutzbach: Stadt Leverkusen, Fachbereich Umwelt, Untere Wasserbehörde.

    Für die Antragstellung werden von diesen Stellen Informationsblätter, Antragsformulare und Vordrucke zur Verfügung gestellt. Vor der Antragstellung wird eine Abstimmung mit der jeweils zuständigen Behörde empfohlen..

    Auskünfte zum technischen Hochwasserschutz der Stadt Leverkusen erteilen die Technischen Betriebe Leverkusen (TBL),Telefon (0214) 406-6953. Informationen finden Sie auch auf deren Seite unter  Hochwasserschutz.

    Wasserstände von Rhein, Wupper und Dhünn im Internet unter LANUV und unter leverkusen.de Leverkusen und das Wasser.   

     

    Adresse

    Anschrift

    Stadt Leverkusen - Fachbereich Umwelt
    Quettinger Str. 220
    51381 Leverkusen

    Postanschrift

    Stadt Leverkusen
    Stadtverwaltung
    Postfach 10 11 40
    51311 Leverkusen

    Kartenansicht

    Hinweise

    Anfahrt über die Autobahn:
    Autobahnausfahrt 22-Leverkusen Opladen auf die Bundesstraße B8.
    B8 Bonner Straße auf die Fixheider Straße fahren. Von dort aus links auf die Borsigstraße abbiegen und an der ersten Kreuzung rechts auf die Quettinger Straße abbiegen. Direkt auf der linken Seite befindet sich das Gebäude.

    Erreichbarkeit mit dem ÖPNV

    Buslinien 209, 220, 231 - Haltestelle "Quettinger Straße"

    Öffnungszeiten

    Montag bis Freitag: 8.30 bis 12.30 Uhr 
    Für persönliche Vorsprachen empfiehlt sich immer die Vereinbarung eines Termins.
    Ohne Termin: Fischereischeine, Jagdscheine und Reitplaketten

  • Details

    Rechtsgrundlagen

    • Deichschutzverordnung
    • Überschwemmungsgebietsverordnung
    • Wasserhaushaltsgesetz
  • Kontakt

    Zuständige Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen

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