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Kooperationsvertrag mit TH Köln unterschrieben

Ende Januar 2019 unterschrieben Dr. Frank Obermaier, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Leverkusen, und Professor Dr. Klaus Becker, Vizepräsident der Technischen Hochschule Köln, einen Kooperationsvertrag.

Ziel: 2021, wenn die TH Köln in den dann fertig gebauten "Campus Leverkusen" in der Bahnstadt in Opladen einzieht, sollen die schon jetzt bestehenden Kontakte mit dem von der WFL neu gegründeten Probierwerk in der Stauffenbergstraße noch verstärkt werden.

  • Das Probierwerk soll Studierenden einen Einblick in das Thema "Gründen" geben und gründungswillige Studenten bei ihren Vorhaben unterstützen.
  • Gemeinsame Veranstaltungen zur Digitalisierung für den Mittelstand sollen durchgeführt werden. So sollen Dozenten aus der Hochschule auch bei Veranstaltungen im Probierwerk referieren und so der Wirtschaft helfen, digitaler zu werden.

Der Campus Leverkusen beherbergt die Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der TH Köln. Seit 2010 ist der Campus in Leverkusen mit über 600 Studierenden in Räumen des Chempark ansässig. 2021 erfolgt der Umzug in das dann von der TH neu erbaute Hochschulgebäude. 

Gründer brauchen Netzwerke vor Ort, in denen sie sich mit anderen Unternehmern, Investoren und Kooperationspartnern austauschen können. Ein solcher Ort entsteht gerade in Leverkusen: Das „Probierwerk“, ein Netzwerk für die Digitale Wirtschaft und Projekt der Wirtschaftsförderung Leverkusen (WFL).
In der zweiten Runde des Förderwettbewerbs „DWNRW-Networks“ hat eine unabhängige Jury landesweit vier Projekte zur Förderung empfohlen – darunter auch das WfL-Projekt. Für das neue Zentrum für technisch-kreative Köpfe und innovative Startups der Wirtschaftsförderung Leverkusen, das 2018 an den Start geht, ist eine Projektsumme von rund 149 000 Euro veranschlagt. Es wird mit 50 Prozent, also fast 75 000 Euro, vom Land gefördert
Mit insgesamt rund 810 000 Euro unterstützt die Landesregierung Netzwerk-Projekte, um die Digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken.

Seit 1. Oktober 2015 gibt es das Angebot Jobticket auch für Mitarbeiter in Leverkusener Unternehmen mit zwei bis 49 Beschäftigten. Bisher gab es das nur für größere Unternehmen.

Eine neue Kooperation von WfL und KWS Kraftverkehr Wupper-Sieg AG (wupsi) macht es möglich, dass nun auch für diese Beschäftigten der Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn   attraktiver gemacht wird. Dabei fungiert die WfL als Dachverband für alle Leverkusener Unternehmen. Es gibt rund 2 500 kleine und mittelständische Unternehmen in der Stadt, für die dieses neue Angebot interessant sein könnte.    

Die Betriebe können die Jobtickets direkt bei der Kraftverkehr Wupper Sieg AG, der "Wupsi", ordern. Es gibt nur eine Voraussetzung: Pro Unternehmen müssen mindestens zwei Tickets abgenommen werden.

Das Jobticket kostet 71 Euro pro Monat und gilt im gesamten VRS-Gebiet. Nach 19 Uhr und am Wochenende und Feiertagen können Jobticket-Besitzer einen weiteren Erwachsenen und bis zu drei Kinder sowie ein Fahrrad kostenfrei mitnehmen. Für Mitarbeiter, die in VRS-angrenzenden Gebieten wohnen, lässt sich das Jobticket gegen Aufpreis erweitern. Für alle, die schon ein VRS-Abo nutzen, besteht die Möglichkeit, dieses ohne Nachzahlung bis zum 10. des Vormonats zu tun und ab dem Monatsersten mit dem Jobticket unterwegs zu sein.

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