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Gründer brauchen Netzwerke vor Ort, in denen sie sich mit anderen Unternehmern, Investoren und Kooperationspartnern austauschen können. Ein solcher Ort entsteht gerade in Leverkusen: Das „Probierwerk“, ein Netzwerk für die Digitale Wirtschaft und Projekt der Wirtschaftsförderung Leverkusen (WFL).
In der zweiten Runde des Förderwettbewerbs „DWNRW-Networks“ hat eine unabhängige Jury landesweit vier Projekte zur Förderung empfohlen – darunter auch das WfL-Projekt. Für das neue Zentrum für technisch-kreative Köpfe und innovative Startups der Wirtschaftsförderung Leverkusen, das 2018 an den Start geht, ist eine Projektsumme von rund 149 000 Euro veranschlagt. Es wird mit 50 Prozent, also fast 75 000 Euro, vom Land gefördert
Mit insgesamt rund 810 000 Euro unterstützt die Landesregierung Netzwerk-Projekte, um die Digitale Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen weiter zu stärken.

Rund 1,85 Millionen Euro kommen vom Bund, die gleiche Summe vom Land: Insgesamt 3,7 Millionen Euro Fördergelder stehen Leverkusen für den Ausbau superschneller Breitbandverbindungen in der Stadt zur Verfügung. Im August 2017 sind die Förderbescheide des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) an die insgesamt 32 Kommunen und Kreise in Berlin übergeben worden.

Lücke schließen

Ziel ist es, die unterversorgten Gebiete und Einzelanschlüsse, die sogenannten "Weißen Flecken" an das hochbitratige Breitbandnetz anzuschließen.
Gefördert wird der Ausbau aller Anschlüsse, die aktuell unterhalb der Leistungsgrenze von 30 Mbit/s im Downstream liegen und bei denen ein privatwirtschaftlicher Ausbau in den nächsten drei Jahren nicht geplant ist. In der Regel handelt es sich dabei um Anschlüsse, bei denen die Kosten des Netzausbaus durch die zusätzlichen Einnahmen nicht aufgefangen werden können. Die Förderung von Bund und Land schließt diese  Wirtschaftlichkeitslücke und macht so den Ausbau möglich.

Glasfaser bis ins Gebäude

In Leverkusen geht es um mehr als 500 Gewerbe- und Privatkundenanschlüsse. Hinzu kommen die Betriebe und Anlieger des Gewerbegebietes „Im Friedenstal“, das über einen eigenen Antrag im Sonderförderprogramm „Gewerbegebiete“ ausgebaut wird. Dabei setzt die Stadt konsequent auf eine Glasfaseranbindung bis ins Gebäude. Der nächste Schritt ist die europweite Ausschreibung für den Ausbau der Netzinfrastruktur. Voraussichtlich im ersten Quartal 2018 könnte der Ausbau beginnen.

Seit 1. Oktober 2015 gibt es das Angebot Jobticket auch für Mitarbeiter in Leverkusener Unternehmen mit zwei bis 49 Beschäftigten. Bisher gab es das nur für größere Unternehmen.

Eine neue Kooperation von WfL und KWS Kraftverkehr Wupper-Sieg AG (wupsi) macht es möglich, dass nun auch für diese Beschäftigten der Umstieg vom Auto auf Bus und Bahn   attraktiver gemacht wird. Dabei fungiert die WfL als Dachverband für alle Leverkusener Unternehmen. Es gibt rund 2 500 kleine und mittelständische Unternehmen in der Stadt, für die dieses neue Angebot interessant sein könnte.    

Die Betriebe können die Jobtickets direkt bei der Kraftverkehr Wupper Sieg AG, der "Wupsi", ordern. Es gibt nur eine Voraussetzung: Pro Unternehmen müssen mindestens zwei Tickets abgenommen werden.

Das Jobticket kostet 71 Euro pro Monat und gilt im gesamten VRS-Gebiet. Nach 19 Uhr und am Wochenende und Feiertagen können Jobticket-Besitzer einen weiteren Erwachsenen und bis zu drei Kinder sowie ein Fahrrad kostenfrei mitnehmen. Für Mitarbeiter, die in VRS-angrenzenden Gebieten wohnen, lässt sich das Jobticket gegen Aufpreis erweitern. Für alle, die schon ein VRS-Abo nutzen, besteht die Möglichkeit, dieses ohne Nachzahlung bis zum 10. des Vormonats zu tun und ab dem Monatsersten mit dem Jobticket unterwegs zu sein.