Stadt Leverkusen

Antrittsbesuch im Bundesverkehrsministerium

Die erheblichen Auswirkungen und Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger aufgrund des geplanten oberirdischen Autobahnausbaus, insbesondere des als „Stelzenautobahn“ bekannten Leverkusener A1-Abschnitts, war eines der Themen des Antrittsbesuchs von Oberbürgermeister Stefan Hebbel im Bundesverkehrsministerium in Berlin am 13. April.

Im Rahmen des Gesprächs gemeinsam mit Rüdiger Scholz MdL, auf dessen Vermittlung das Treffen zustande kam, adressierte Stefan Hebbel an den Parlamentarischen Staatssekretär Christian Hirte die Erwartung, insbesondere vor dem Hintergrund einer jahrelangen Großbaustelle mitten im Stadtgebiet, die weiteren Planungen so anzupassen, dass sie den Belangen und Bedarfen der Leverkusenerinnen und Leverkusener gerecht und die langfristigen Belastungen nach dem Ende des Ausbaus so gering wie möglich gehalten werden. Dazu gehört, dass die bisher bekannten Pläne für die 8-streifige Erweiterung der A 1 plus dem Anbau von Verfechtungsstreifen mit dem Ziel einer weitestmöglichen Reduzierung der Gesamtbreite des Bauwerks geändert werden. Zudem betonte Stefan Hebbel die Leverkusener Position, dass es künftig eine sehr enge Einbindung und Abstimmung bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung der Baustelle durch Bundesverkehrsministerium und Autobahn GmbH geben müsse.

Dazu wird es voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte einen Vor-Ort-Termin in Leverkusen gemeinsam mit den relevanten Akteuren von Ministerium und Autobahn GmbH geben, bei dem die offenen Fragen, Probleme und Lösungsansätze intensiv diskutiert werden sollen. Der Parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte sagte den Termin im Rahmen des Gesprächs zu.

„Es war ein konstruktiver Austausch in einer guten Gesprächsatmosphäre“, resümierte Oberbürgermeister Stefan Hebbel. „Wir müssen beim Autobahnausbau leider gewisse Realitäten anerkennen. Es muss daher jetzt unser gemeinsames Ziel sein, die Auswirkungen für Leverkusen, auf die wir noch Einfluss nehmen können, zu minimieren. Dazu gehört die Frage, welche Breite beim Stelzen-Ausbau wirklich notwendig ist. Hierzu werde ich weiter den sehr engen Kontakt mit dem Bundesverkehrsministerium suchen. Insofern werte ich die Zusage eines Vor-Ort-Termins als bestätigendes gutes Zeichen.“

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