Stadt Leverkusen

Illegal entsorgter Schrott: Fachbereich Umwelt und Polizei ermitteln

Der Fachbereich Umwelt ermittelt derzeit in mehreren Fällen von Umweltkriminalität. In insgesamt drei Fällen wurden im Frühjahr an verschiedenen Stellen des Stadtgebiets Autoteile, Elektrogeräte, Altöl, Lacke und andere Gefahrstoffe illegal „entsorgt“.

Illegaler Müll am Bürriger Weg
Illegal abgekippte Autoteile und Elektroschrott am Bürriger Weg.

Erstmalig tätig wurde der Fachbereich Umwelt am 24. März im Bereich der Olof-Palme-Straße. Dort wurden diverse Autoteile und Glasscheiben abgekippt. Am 25. März erhielt der Fachbereich Umwelt den Hinweis auf eine illegale Abkippung im Bereich Bürriger Weg. Dort hatte der KOD eine große Ablagerung u.a. von KFZ-Schrott und Elektrogroßgeräten gemeldet. Hierzu wurde umgehend die Polizei hinzugezogen und Strafanzeige nach § 326 StGB (illegale Ablagerung von gefährlichen Abfällen – hier: Altöl und Kühlmittel) gestellt. Eine erneute Strafanzeige wurde am 31. März aufgrund eines weiteren Falls von abgekippten Abfällen, dieses Mal im Bereich des P&R Parkplatzes an der S-Bahn in Küppersteg, gestellt. Dort wurden u.a. rund 100 Liter Altöl in nicht verschlossenen Behältnissen abgestellt.  

Als Sofortmaßnahme intensivierte der KOD in den Abendstunden, soweit personell möglich, die Bestreifung im Bereich Bürrig.  

Der Fachbereich Umwelt weist darauf hin, dass für illegale Entsorgung von Abfällen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz Bußgelder in Höhe von bis zu 100.000 Euro verhängt werden können.

Oberbürgermeister Stefan Hebbel bittet um Unterstützung bei der Aufklärung und betont: „Solche rücksichtslosen und kriminellen Aktionen können wir nicht dulden. Es handelt sich hier um gefährliche Eingriffe in die Umwelt zum Schaden von Mensch und Natur. Privateigentümer und die Allgemeinheit bleiben im Zweifel auf den erheblichen Kosten für die Entsorgung sitzen. Ich bitte Sie daher: Wenn Sie Hinweise geben können oder etwas bemerkt haben – melden Sie sich bei der Polizei und helfen Sie dabei mit, die Verursacher zu finden und zur Rechenschaft zu ziehen.“

Die Polizei bittet Zeugen darum, sich unter der Telefonnummer 0221 229 - 0 oder per E-Mail an poststelle.koelnpolizei.nrwde beim Kriminalkommissariat 15 (bitte ausdrücklich nennen!) zu melden. 

 

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