Stadt Leverkusen

Unterbringung von Geflüchteten

Stadt Leverkusen passt Unterkünfte an Bedarfe an. Die Anzahl von derzeit neun Gemeinschaftsunterkünften in Leverkusen für Menschen, die vorübergehend ohne eigene Wohnung sind, werden schrittweise reduziert.

In einem gesamtstädtischen Konzept werden derzeit Lösungen für die Unterbringung von Geflüchteten und Wohnungslosen erarbeitet, um bestehende Strukturen weiter zu festigen und zu stärken. 

In diesem Kontext werden unter anderem angemietete Unterkünfte reduziert – wie beispielsweise das Objekt an der Olof-Palme-Straße in Bürrig. Menschen wohnen bereits nicht mehr in dem Gebäude. Nach dem Leerzug wird die Immobilie aktuell für die Übergabe an den Vermieter vorbereitet, die fristgerecht im Mai erfolgen wird.

Perspektivisch ist mittelfristig die Abmietung von verschiedenen Containerstandorten in Küppersteg, Lützenkirchen und Steinbüchel vorgesehen. Die Umsetzung dieser Maßnahmen erfolgen schrittweise, um einen geordneten Übergang der Unterbringungskapazitäten zu gewährleisten und gleichzeitig die städtischen Mietkosten und externen Personalkosten nachhaltig zu reduzieren, sodass wiederum der städtische Haushalt entlastet wird.

Im Gesamtkonzept spielt vor allem die Ende letzten Jahres vom Stadtrat beschlossene Komplettsanierung der Bestandsgebäude Sandstraße in Opladen eine tragende Rolle. Dies ermöglicht zudem, die vorhandenen städtischen Kapazitäten bestmöglich zu nutzen.

Neben der optimalen Kapazitätennutzung sind die Zuweisungszahlen derzeit geringer und die unterschiedlichen Parameter – auch die politischen und globalen Rahmenbedingungen – führen zudem zu der Annahme, dass die Zuweisungen in den kommenden Jahren tendenziell leicht zurückgehen könnten. Die Stadtverwaltung prüft kontinuierlich die aktuelle Lage, die Auslastung, die Rahmenbedingungen etc., um stets auf veränderte Umstände reagieren zu können.

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