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„JA! zu Olympia“ - Kampagne vorgestellt
Leverkusen ist Teil der städteübergreifenden Bewerbung der Region KölnRheinRuhr als deutscher Austragungsort für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele in 2036, 2040 oder 2044. Dafür hat sie hat eine breit angelegte Kampagne gestartet und vorgestellt.
Nach der Fußball-WM der Frauen 2011 und der spektakulären Meisterfeier 2024 soll Leverkusen mit dem Spielort BayArena Teil des Fußballturniers werden. Über die finale Beteiligung an der Bewerbung entscheiden die Bürgerinnen und Bürger in einer stadtweiten Abstimmung bis zum 19. April.
Um umfassend über das Vorhaben zu informieren und zur Teilnahme am Bürgerentscheid zu motivieren, startet die Stadt in den kommenden Wochen eine breit angelegte Öffentlichkeitskampagne. Ziel ist es, das Thema Olympiabewerbung im gesamten Stadtgebiet sichtbar zu machen und transparent über Chancen, Rahmenbedingungen und Perspektiven zu informieren.
Das Thema wird auf der städtischen Website und den städtischen Social Media-Kanälen sowie über die Seiten und Kanäle des Stadtmarketings und der Wirtschaftsförderung Leverkusen präsentiert. Hinzu kommen klassische Werbemaßnahmen wie City Light Poster und Video-Walls an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet. So läuft bereits seit dem 17.02. das individualisierte Kampagnen-Logo für „LeverkusenRheinRuhr“ auf der Leverkugel am Ludwig-Erhard-Platz. Am selben Tag starteten die Bildschirme im Forum sowie die Video-Wall im CaLevornia mit dem Kampagnen-Logo. Einen Tag später der Kampagnen-Hinweis auf den screens im Bürgerbüro der Stadt Leverkusen. Auch auf den Screens in der Rathaus-Galerie wird das Logo zu sehen sein. Ebenso ist eine Bespielung der Video-Wall an der Ostermann-Arena ist in Vorbereitung.
Alle Werbe- bzw. Kampagnenmaßnahmen erfolgen gemäß der vom Rat am 19.01. beschlossenen Vorlage ohne zusätzlichen Kostenaufwand für die Stadt Leverkusen.
Die Staatskanzlei NRW stellt für alle beteiligten Kommunen das Kampagnenmaterial zentral zu Verfügung bzw. organisiert Werbemaßnahmen in eigener Zuständigkeit und in Kooperation mit den Teilnehmerstädten. Dies gilt z.B. für Großplakatflächen im Stadtgebiet sowie für die Bandenwerbung in der BayArena, die seit dem 14.2. läuft; desgleichen für die Spots bei Radio Leverkusen, die ebenfalls ab der kommenden Woche geschaltet sind. Terminiert sind außerdem ein „Heimspieltag“ (28.02.) und ein „Olympiaspieltag“ (14.03.) mit Beteiligung der Staatskanzlei in der BayArena, die das Thema Olympia-Bewerbung in den Fokus rücken.
Um die Kampagne des Landes auch den Ratsmitgliedern detailliert vorzustellen und um zur Bewerbung zu kommunizieren, wird Bernhard Schwank, Abteilungsleiter Sport und Ehrenamt in der Staatskanzlei, in der Ratssitzung am 23. Februar zu Gast sein.
„Die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele ist eine große Chance für Leverkusen und die Region Rhein-Ruhr. Sie kann nachhaltige Impulse für Infrastruktur, Sport, Wirtschaft und internationale Sichtbarkeit setzen“, erklärt Oberbürgermeister Stefan Hebbel. „Gleichzeitig ist es wichtig, dass diese Entscheidung auf einer breiten demokratischen Grundlage steht. Deshalb setzen wir auf Transparenz, Information und Beteiligung.“
Im Mittelpunkt der Kampagne steht neben der Information auch der Aufruf zur aktiven Teilnahme an der Abstimmung. Die Stadt wirbt dabei ausdrücklich für ein „Ja“ zur gemeinsamen Bewerbung. Details zu den Abstimmungsmodalitäten und zum Versand der Abstimmungsunterlagen werden Anfang März bekannt gegeben.
Um eine möglichst breite Unterstützung für die Kampagne zu erhalten, werden Vereine, Schulen und Kitas, aber auch die Wirtschaft eng eingebunden und zur Beteiligung aufgerufen. „Die Olympia-Bewerbung rückt unsere Stadt mit der BayArena als möglichem Austragungsort ins Rampenlicht – als starker Wirtschaftsstandort mit kurzer Anbindung in die Metropolregion, leistungsfähigen Unternehmen und echten Standortvorteilen. Das birgt ein enormes Potential“, betont Oberbürgermeister Stefan Hebbel.
Auch der Sport und die Vereinslandschaft können davon profitieren, erklärt Sportdezernent Marc Adomat: „Die Olympia-Bewerbung bedeutet auch eine wichtige Unterstützung für die Zukunft der Sportstadt Leverkusen. Durch Investitionen in die sportliche Infrastruktur werden die Vereine genauso wie die Kinder und Jugendlichen profitieren.“
Besonders wichtig ist dabei die Unterstützung durch Steffi Nerius, Olympia-Silbermedaillengewinnerin von 2004, Speerwurf-Weltmeisterin von 2009 und offizielle Botschafterin und „Local Hero“ der Leverkusener Olympia-Bewerbung. „Eine Teilnahme an Olympischen und Paralympischen Spielen ist für viele Sportlerinnen und Sportler das größte Ziel und ein absoluter Lebenstraum. Für Leverkusen wäre die Austragung der Spiele eine riesige Chance und etwas ganz Besonderes – vor allem aber eine Bestätigung für uns als Sportstadt. Der TSV Bayer Leverkusen ist seit vielen Jahren der größte Sportverein Deutschlands im olympischen und paralympischen Sport. Mit einer erfolgreichen Vergangenheit und einer ebenso starken Gegenwart prägt der Verein den olympischen und paralympischen Spitzensport in Deutschland maßgeblich“, erklärt Steffi Nerius, frühere Para-Leichtathletik-Trainerin und heutige Leiterin des Sportinternats Leverkusen.
Auch Stefan Pausch, Vorsitzender des Sportbundes Leverkusen, erhofft sich durch die Bewerbung neue Impulse für den Leverkusener Sport. „Durch Investitionen in Infrastruktur, aber auch in verstärkte Bewegungsangebote für Kinder und Jugendliche in den Vereinen generell, Projekte um Werte wie Fairness, Teamgeist und Vielfalt wünschen wir uns einen zusätzlichen Schwung für unsere zahlreichen und erfolgreichen Sportvereine, Athletinnen und Athleten. Besonders der inklusive und nachhaltige Ansatz der Bewerbung ist für uns wichtig.“


