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Stadt Leverkusen bringt Schulentwicklung weiter voran
Die Stadt Leverkusen hat weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die notwendige hohe Qualität für gutes Lernen und gute Ausbildung für Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten und zu verbessern.
Damit wird auch die Versorgung mit ausreichend vorhandenen Schulplätzen sichergestellt. Im Rahmen der Schulentwicklung plant die Stadt Leverkusen in weiteren Schritten bauliche und schulorganisatorische Maßnahmen für die Schule an der Wupper und der Käthe-Kollwitz-Schule. Dafür bringt sie eine Vorlage der Stadtverwaltung zur Schulentwicklungsplanung und Bestandserhaltung inklusive eines aktuellen Sachstandsberichts zur Maßnahmenliste zur Abstimmung in den Rat der Stadt Leverkusen ein.
Standortzusammenlegung der Käthe-Kollwitz-Schule
Die Käthe-Kollwitz Gesamtschule ist seit vielen Jahrzehnten auf zwei Standorte aufgeteilt. Die Jahrgänge 5 und 6 werden am Standort Elbestraße beschult, die übrigen Jahrgänge am Hauptstandort Deichtorstraße. Sowohl die Schulleitung als auch die Bezirksregierung Köln als Schulaufsichtsbehörde haben der Stadt Leverkusen als Schulträgerin dargelegt, dass es pädagogisch notwendig ist, die Schule an einem Standort zusammenzuführen. So wird beispielsweise jahrgangsübergreifendes Lernen erleichtert und eine Identifikation mit der weiterführenden Schule als „eine Schule“ gefördert. Ebenso wird die pädagogische Geschlossenheit des Kollegiums verbessert. Außerdem werden organisatorische Schwierigkeiten beseitigt, von denen Eltern mit Kindern an beiden Schulstandorten bisher betroffen sind. Durch die Teilnahme am Förderprogramm Startchancen von Bund und Land NRW (mit einer Laufzeit bis Sommer 2034) hat die Stadt Leverkusen nun die Möglichkeit, die Zusammenführung am Standort Deichtorstraße zu realisieren. Dafür muss dieser Standort baulich ertüchtigt und erweitert werden. So soll unmittelbar mit den Planungen eines Erweiterungsbaus begonnen werden. Darüber hinaus werden die bestehenden Container baulich ertüchtigt (ab Anfang 2026) und ein weiterer Interimscontainer aufgestellt (Sommer/Herbst 2026), die bis zur Fertigstellung des Erweiterungsbaus genutzt werden sollen. Die Zusammenführung der Schule am Standort Deichtorstraße ist im Schuljahr 2026/27 geplant. Dafür ist laut Bezirksregierung die Nutzung finanzieller Mittel aus dem Startchancen-Programm wahrscheinlich nur zum jetzigen Zeitpunkt möglich. Sobald der Erweiterungsbau fertiggestellt ist, können die Container am Standort zurückgebaut werden.
Umzug Schule an der Wupper
Aus Sicht der Stadt Leverkusen ist eine Sanierung des abgängigen Gebäudes der FöS Schule an der Wupper am Standort Haus-Vorster-Straße nicht wirtschaftlich. Auch gibt es seit Längerem eine enorme Platznot, weshalb im Sommer 2025 bereits zwei Containerklassen an diesem Standort errichtet wurden. Da es auch für Kinder in Förderschulen ab dem Schuljahr 2026/27 einen Rechtsanspruch auf eine ganztägige Betreuung in der OGS gibt, sieht die Stadt einen Umzug der Schule an den Schulstandort Elbestraße vor, der nach dem Auszug der Schülerinnen und Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule frei wird. Somit soll sichergestellt werden, dass alle Erziehungsberechtigten für ihre Kinder auch künftig einen Platz an der Schule erhalten können. Bei einem weiteren Anstieg der Schülerzahl am gegenwärtigen Standort wäre eine adäquate Beschulung dagegen nicht mehr gesichert.
„Mit einem Schulstandortwechsel streben wir an, dass wir die Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf weiter pädagogisch angemessen betreuen können“, erklärt Marc Adomat, Beigeordneter für Bildung, Jugend und Sport. „Wir sichern mit dem Umzug den Fortbestand dieser Schulform in Leverkusen inklusive sinnvoller Therapieformen und eines adäquaten Fachunterrichtes.“
Am Standort Elbestraße werden durch den Einzug der Förderschule ab der zweiten Jahreshälfte 2026 bauliche Maßnahmen ergriffen, um das Gebäude für den Förderschulbetrieb zu ertüchtigen. Die Schule an der Wupper wird voraussichtlich im Sommer 2027 den Standort Elbestraße beziehen.
Bereits ab der zweiten Jahreshälfte 2026 mit Beginn der baulichen Maßnahmen wird auch die Volkshochschule den Standort Elbestraße verlassen. Die Stadt prüft derzeit bereits intensiv alternative Standorte.
„Eine ausreichende Schulplatzversorgung ist kommunale Pflichtaufgabe. Mit den angestrebten Maßnahmen verbessert sich die Lernumgebung für unsere Schülerinnen und Schüler deutlich. Unser Schulentwicklungskonzept bedeutet einen großen Fortschritt für den Bildungsstandort Leverkusen“, zeigt sich Oberbürgermeister Stefan Hebbel überzeugt.
Sowohl die beteiligten Schulen, als auch die Volkshochschule sowie die politischen Vertreterinnen und Vertreter sind in Gesprächen über die Planungen informiert worden. Nach den anstehenden Beratungen in den politischen Gremien wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 23.02.2026 über die vorgesehenen Maßnahmen im Rahmen der Vorlage entscheiden.
