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Stärken, Schwächen und mögliche Entwicklungsziele für Manfort
Die Stadt Leverkusen startet gemeinsam mit dem Planungsbüro Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen GmbH den Prozess „Zukunft Manfort“. Ziel ist es, gemeinsam die Zukunft des Stadtteils zu gestalten.
Grundlage dafür sind ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) und eine Vorbereitende Untersuchung (VU). Die VU hat am Dienstag (14.07.2026) im Untersuchungsgebiet Leverkusen-Manfort begonnen. Ziel der Untersuchung ist es, das definierte Gebiet umfassend zu analysieren und zu prüfen, ob städtebauliche Missstände oder Entwicklungsbedarfe vorliegen und welche Maßnahmen zur weiteren Entwicklung vor Ort sinnvoll sein können.
Hierzu wird eine Bestandsaufnahme durchgeführt, bei der verschiedene Themenbereiche betrachtet werden. Dazu gehören unter anderem Grün- und Freiflächen, Mobilität und Verkehr, Wohnen und Wohnumfeld, Städtebau, klimagerechte Stadtentwicklung sowie soziale, demografische, wirtschaftliche und kulturelle Strukturen. Die Mitarbeitenden gehen bzw. fahren für die VU durch das Gebiet und nehmen beispielsweise Straßen, Gebäude, Grünflächen, Spielplätze oder andere Merkmale auf. Dabei machen sie Fotos und Notizen, um den Bestand zu analysieren. Dabei stehen im VU-Gebiet der Bauzustand der Gebäude im Vordergrund, aber auch Straßen und öffentliche Infrastruktur werden betrachtet. Die VU betrifft ein ca. 19 Hektar großes Areal zwischen der A 3, der Kieler Straße, der Bahntrasse Köln-Wuppertal und der Pfeilshofstraße im Süden.
Um die gesamte Bürgerschaft Manforts in den ISEK-Prozess einzubinden, sollen sowohl digitale als auch analoge Beteiligungsformate angeboten werden. Den Auftakt bildet im Spätsommer eine Online-Beteiligung zu den Stärken, Schwächen und möglichen Entwicklungszielen für Manfort. Außerdem sind in diesem Jahr noch Stadtteilspaziergänge mit vertiefenden Interviews angedacht, zu denen unterschiedliche Zielgruppen eingeladen werden. Darüber hinaus sollen weitere Workshops und Online-Beteiligungsformate während der Prozesslaufzeit durchgeführt werden, u. a. mit einem besonderen Fokus auf Jugendliche.
Nach Abschluss der Bestandsaufnahme werden die Ergebnisse gemeinsam mit den Erkenntnissen aus den Beteiligungsverfahren ausgewertet. Auf dieser Grundlage wird geprüft, ob und in welchen Bereichen weiterer Handlungsbedarf besteht und welche städtebaulichen Maßnahmen für die zukünftige Entwicklung von Leverkusen-Manfort in Betracht kommen. Ziel der VU ist es, fundierte Beurteilungsgrundlagen über die Festlegungsvoraussetzungen für ein förmliches Sanierungsgebiet gem. § 142 BauGB zu gewinnen.
