Stadt Leverkusen

Bedeutung der Hitdorfer Fähre

Ortstermin am Fähranleger: Oberbürgermeister Stefan Hebbel und sein Amtskollege, Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester, haben beim gemeinsamen Termin am heutigen Donnerstag (11. Juni) die Bedeutung der Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf für ihre beiden Städte und die Region herausgestellt.

Beim Pressetermin erläuterten beide Oberbürgermeister die Bedeutung der Fähre für ihre Städte und die Region
Beim Pressetermin erläuterten beide Oberbürgermeister die Bedeutung der Fähre für ihre Städte und die Region. Dr. Jens-Albert Oppel (2.v.r.) von der Häfen und Güterverkehr AG und Wulf Riedel (1.v.r.) Geschäftsführer der Rheinfähre Köln-Langel/Hitdort GmbH von der Gesellschafterversammlung begleiteten den Termin.
Oberbürgermeister Stefan Hebbel (l.) und Oberbürgermeister Torsten Burmester (r.) beim Austausch während der Überfahrt auf der Fähre "St. Michael" von Leverkusen-Hitdorf nach Köln-Langel
Oberbürgermeister Stefan Hebbel (l.) und Oberbürgermeister Torsten Burmester (r.) setzten den Austausch fort während der Überfahrt auf der Fähre "St. Michael"von Leverkusen-Hitdorf nach Köln-Langel

Beide Oberbürgermeister sind im September 2025 neu in ihr Amt gewählt worden. Der gemeinsame Termin an der Fähre war schon länger verabredet.  
"Nun hat es also geklappt – wie gut und wie wichtig zugleich", begrüßte Leverkusens Oberbürgermeister seinen Kölner Amtskollegen.

Zukunft der Fähre nicht gesichert

Wichtig für Hebbel und die Stadt Leverkusen auch deswegen, weil die Zukunft der Fähre nicht gesichert ist. Die Struktur der Gesellschafterversammlung der Rheinfähre Köln-Langel/Hitdorf GmbH steht auf dem Prüfstand. Bisher sind diese die Stadt Leverkusen und die Häfen und Güterverkehr AG. Letztere möchte den Ausstieg.

Über Ausstieg oder Verbleib entscheidet der Rat der Stadt Köln. Eine Evaluierung des Fährbetriebs ist in Arbeit. Bevor die beiden Stadtchefs gemeinsam die Überfahrt von Leverkusen-Hitdorf nach Köln-Langel antraten, erläuterten sie beim Pressetermin ihre Standpunkte in punkto Fähre. Es gab viele Übereinstimmungen.

Viele Übereinstimmungen

Oberbürgermeister Stefan Hebbel (l.) und sein Kölner Amtskollege Oberbürgermeister Torsten Burmester (r) bei der gemeinsamen Überfahrt von Leverkusen-Hitdorf nach Köln-Langel
Zwei Oberbürgermeister, zwei Nachbarstädte, eine gemeinsame Fähre : Stefan Hebbel (r.) und Torsten Burmester beim Ortstermin mit Überfahrt

      

Oberbürgermeister Stefan Hebbel erinnerte an den erfolgreichen Erhalt der Fähre im Jahr 2024. Er betonte ihre Rolle "als wichtiger Baustein zur Querung des Rheins in unserer Region und im Verkehrswegenetz": für die Wirtschaft, für die Mobilität etwa der Berufspendler sowie als Freizeitfaktor für die Region.

Er bekräftigte zugleich die Fährverbindung als "eine interkommunale Aufgabe unserer beiden Städte Leverkusen und Köln".

Große Bedeutung für Rheinquerung
 
Auch der Kölner Oberbürgermeister stimmte zu: "Fähren haben für die Rheinquerung eine große Bedeutung – gerade mit Blick auf den Zustand vieler Rheinbrücken. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Mobilität - nicht nur in  der Innenstadt, sondern auch in unseren Veedeln", sagte Torsten Burmester. Er betonte auch ihre Bedeutung für die regionale Wirtschaft: "Die Fähren müssen daher bei Mobilitätsplanungen im Gesamtverkehrsnetz noch stärker mitgedacht werden."

Kölner OB: Für den Erhalt der Fähre werben
   
Schließlich erinnerte er an die jahrhundertelange Geschichte des Fährbetriebs zwischen Langel im linksrheinischen Köln und Hitdorf im rechtrheinischen Leverkusen und sagte zu, für den Erhalt der Fähre zu werben. "Die Fährverbindung ist ein Teil der Identität der Menschen, die hier leben", ergänzte Leverkusens Oberbürgermeister Stefan Hebbel. 

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