Schnellzugriff
Auf leverkusen.de setzen wir die Vorlese-Software Readspeaker ein. Um diese nutzen zu können, müssen Sie auf den Button "Externe Inhalte freigeben" klicken. Sie können Ihre Freigabe jederzeit widerrufen in den Datenschutz-Einstellungen unter https://www.leverkusen.de/datenschutz
Pionierin der Leverkusener Stadtverwaltung verstorben
Mit großer Betroffenheit hat die Stadtverwaltung Leverkusen vom Tod der „Amtmännin“ Margrit Fucks erfahren. Frau Fucks war die erste Frau, die den Fachbereich Finanzen – damals die Kämmerei – geleitet hat.
Ihre 25-jährige Laufbahn als Fachbereichsleiterin von 1959 bis 1984 fiel in eine Zeit finanzieller Stärke und nachhaltiger Entwicklung in Leverkusen. Sie agierte in einer damals noch von Männern dominierten Welt in wirtschaftlich sehr guten Zeiten für Leverkusen als es noch genügend Geld über die Einnahme von Gewerbesteuereinnahmen gab, um in der Stadt gestalten sowie zahlreiche Großprojekte umsetzen zu können. In den Jahren ihrer Tätigkeit entstanden unter anderem das Forum, das heutige Klinikum, die Müllverbrennungsanlage, die Ostermann-Arena, der Wasserturm sowie zahlreiche Siedlungsbauten.
1941 hatte die „Amtmännin“ – die damalige Bezeichnung einer Beamtin im gehobenen Dienst – ihre Laufbahn im öffentlichen Dienst als Verwaltungslehrling bei der Stadt Leverkusen begonnen. Im Laufe ihrer weiteren Karriere wurde sie dann zur Amtmännin befördert, weil die Laufbahnbestimmungen zum damaligen Zeitpunkt noch keine weibliche Form der Dienstbezeichnung in der Bes.Gr. A 11 kannte. Margrit Fucks ist im Mai im Alter von 102 Jahren verstorben.
Oberbürgermeister Stefan Hebbel hat den Hinterbliebenen seine aufrichtige Anteilnahme ausgesprochen und in einem Kondolenzschreiben die Leistungen und Verdienste von Margit Fucks gewürdigt.
