Stadt Leverkusen

Mobile Bäume werten Bahnhofsumfeld in Wiesdorf auf

Das Bahnhofsumfeld Leverkusen-Mitte erhält ein sichtbares grünes Plus: Die mobilen Bäume, die im Rahmen des Reallabors „Platz da! Für mehr Aufenthaltsqualität“ durch die Stadtverwaltung angeschafft wurden, haben einen neuen Standort bekommen.

Insgesamt 14 Bäume in massiven Kübeln wurden vom Marktplatz in das Umfeld des Bahnhofs umgesetzt und tragen dort ab sofort zu einer gestalterischen Aufwertung sowie zu mehr Aufenthaltsqualität bei.

Acht Hopfenbuchen säumen nun die Heinrich-von-Stephan-Straße und verleihen dem Straßenraum einen neuen, alleeartigen Charakter. Vier Platanen werden links des Haupteingangs des Bahnhofs platziert, zwei Zierkirschen ergänzen die Gestaltung auf der rechten Seite. Gemeinsam mit den kürzlich aufgestellten Sitzelementen, die ebenfalls zum Inventar des Reallabors gehören, bekommt das Entrée des Bahnhofs ein freundlicheres Gesicht.

Möglich wurde die Umsetzung durch eine enge und konstruktive Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung, dem Zentrenmanagement und der WGL Wohnungsgesellschaft Leverkusen GmbH. Das Zentrenmanagement konnte die WGL als Patin für die weitere Pflege der Bäume gewinnen. Die Gartenbauabteilung der WGL übernimmt zukünftig die Bewässerung und Pflege der mobilen Bäume.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit unserer Unterstützung einen Beitrag zur gestalterischen Aufwertung des Bahnhofsumfeldes leisten können“, sagt Jan Philip Schwencke, Prokurist und Bereichsleiter Bestandsmanagement der WGL. „Das Projekt zeigt, wie Stadtgestaltung gelingen kann, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Zeitgleich werten wir dadurch unseren Zugang zu unserem Verwaltungsgebäude auf.“

Die Zentrenmanagerin Silke de Roode koordinierte die Umsetzung in enger Abstimmung mit Franziska Becher aus dem Fachbereich Stadtplanung im Baudezernat. Im Vorfeld waren zahlreiche Abstimmungen erforderlich. Neben dem Fachbereich Stadtplanung als koordinierender Stelle waren der Fachbereich Stadtgrün, der Fachbereich Ordnung und Straßenverkehr sowie die Technischen Betriebe der Stadt Leverkusen beteiligt, die die Umstellung der Bäume durchführten.

„Es war eine sehr gute Zusammenarbeit: Die Abstimmungswege waren kurz, die Unterstützung groß und das gemeinsame Ziel klar“, sagt Zentrenmanagerin Silke de Roode. „Das Ergebnis ist ein sichtbarer Gewinn für das Bahnhofsumfeld und für alle, die hier ankommen, umsteigen oder verweilen.“

Auch für die Stadt Leverkusen ist die neue Patenschaft ein Gewinn. Durch die Übernahme der Pflege durch die WGL und die Investition des Reallabors bleibt langfristig wirksam und sichtbar im Stadtraum.

„Die Maßnahme ist eine echte Win-win-Situation: Das Bahnhofsumfeld gewinnt an Qualität, die Stadt wird entlastet und die WGL kann ihr Engagement für ein attraktives Leverkusen sichtbar einbringen“, betont Silke de Roode.

In drei Jahren läuft die Zweckbindungsfrist der mobilen Elemente aus. Anschließend gehen die Bäume mitsamt ihren Kübeln an die WGL über. Bis dahin regelt eine Patenschaftsvereinbarung die kontinuierliche Pflege der Bäume.

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v.l.r. Gerald Hochkamer, Geschäftsführung WGL, und Jan Philip Schwencke, Prokurist WGL

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