Planen und Bauen

Sanierung der Festhalle Opladen

Die Festhalle Opladen

Die Festhalle Opladen von Innen

Die im Jahre 1967 errichtete Festhalle Opladen liegt zentral am Marktplatz Opladen und verfügt über einen Theaterraum mit etwa 600 Sitzplätzen. Dieser wird für kulturelle Veranstaltungen verschiedenster Art genutzt, unter anderem durch die Bergische Bühne. Das Auditorium dient darüber hinaus dem angrenzenden Landrat-Lucas-Gymnasium als Versammlungsstätte.

Anlass für die Sanierung war der mangelnde Brandschutz. Zudem waren die heutigen energetischen Anforderungen nicht erfüllt: Neben veralteten Fenster und Fassade wurden die fast 60 Jahre alten Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen sowie die Elektrotechnik ausnahmslos als abgängig bewertet. Für Besuchende sind die notwendigen energetischen Renovierungsmaßnamen und die erforderlichen technischen Neuerungen nicht auf den ersten Blick erkennbar. Aber über diese Maßnahmen hinaus werden auch Bühne, Foyer und Zuschauerraum mit zeitgemäßen Materialien und Beleuchtungen ausgestattet. Neue Bestuhlung und die Sanierung von Sanitäranlagen und Künstlerbereich werden ebenfalls zur Aufwertung der Veranstaltungsstätte beitragen. Weiterer Anlass zu Sanierung der Festhalle war die fehlende Barrierefreiheit.

Die prognostizierten Investitionskosten für die Maßnahme betragen insgesamt 16.200.000 Euro.

Förderantrag war erfolgreich

Icon für Klimaschutz und Klimaanpassung
Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen aus dem „Programm für rationelle Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen - progres.nrw – Programmbereich Innovation“ (Richtlinie progres.nrw – Innovation) / Das Förderangebot „Energieeffiziente öffentliche Gebäude“ ist der Priorität 3 „Nachhaltiges NRW“ und hier dem Spezifischen Ziel 5 „Förderung von Energieeffizienz und Reduzierung von Treibhausgasemissionen“ als Maßnahme 1 des EFRE/JTF Programms NRW 2021-2027 zugeordnet.

Die Stadt Leverkusen hat sich erfolgreich für Fördermittel nach der „EFRE-Richtlinienförderung Energieeffiziente öffentliche Gebäude“ (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) beworben. Daher wird das Vorhaben von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen (Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie) mit der möglichen Maximalförderung für dieses Programm in Höhe von 6.400.000 Mio. € kofinanziert.

Ziel der „EFRE-Richtlinienförderung Energieeffiziente öffentliche Gebäude“ ist es, durch die energetische Sanierung von öffentlichen Gebäuden den Primärenergiebedarf der sanierten Gebäude um mindestens 50 Prozent gegenüber dem Ist-Zustand zu senken. Die nach Abschluss des Sanierungsvorhabens erreichte Energiebilanz des Gebäudes soll dabei über die gesetzlichen Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes hinausgehen. Weitere Informationen zum Programm bietet die Website des Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nach der Umsetzung der energetischen Sanierung der Festhalle Opladen wird der Primärenergiebedarf des Gebäudes um ca. 73 %‚ die C02-Emissionen um 69 % und der Energiebedarf um 77 % gesenkt werden.

Eckdaten im Überblick

Antrag vom 27.10.2023
Zuwendungsbescheid vom 24.02.2025
Gesamtinvestition 16,4 Mio. €
max. förderfähige Projektkosten gem. Programm 8 Mio. €
max. Zuwendungssumme gem. Programm 6,4 Mio. €
Logo Europäische Union
Logo Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen
Badge EFRE/JTF

Logos der Fördergeber: EU, Land NRW (Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen)

Leverkusen macht Fördermittel sichtbar

EU-Kommission erstmals beim Leverkusener Europafest
Beim diesjährigen Leverkusener Europafest am Sonntag, 5. Juli, im Schlosspark Morsbroich präsentierte sich erstmals die Regionalvertretung Bonn der Europäischen Kommission mit einem eigenen Stand und klärte über europäische Themen auf – mit Materialien, die sowohl auf erwachsene Gäste als auch auf jüngere Besucherinnen und Besucher zugeschnitten waren. Ein Format, das beim Morsbroicher Europafest bislang gefehlt hatte.

Direkt daneben informierte die Stadt Leverkusen an einem eigenen Stand über zwei Bauprojekte, die mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt werden: die Sanierung der Festhalle Opladen und die Fassadensanierung des Landrat-Lucas-Gymnasiums. Damit erhielt die Frage, was Europa konkret für Leverkusen bewirkt, in diesem Jahr gleich doppelt ein sichtbares Gesicht vor Ort.

Ein Fest der Begegnung
Beide Stände waren Teil des Leverkusener Europafests, das die Europa-Union Leverkusen und der städtische Ausschuss für Chancengleichheit und Integration gemeinsam ausrichten. Kulturvereine luden zu kulinarischen Entdeckungen aus zahlreichen Herkunftsländern ein, während ein buntes Bühnenprogramm und eine interreligiöse Andacht den Tag im Schlosspark prägten. So verband das Fest den zwischenmenschlichen Austausch der Leverkusener Stadtgesellschaft erstmalig mit einem konkreten Blick darauf, wie europäische Fördermittel vor Ort wirken.

Linknachweise

  • Visualisierung vom Landrat Lucas Gymnasium mit sanierter Fassade, Frontansicht
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    Fassadensanierung Landrat-Lucas-Gymnasium

    Die Stadt Leverkusen erhält für die Fassadensanierung des Landrat-Lucas-Gymnasium Fördermittel nach „EFRE-Richtlinienförderung Energieeffiziente öffentliche Gebäude“.
  • Baustellenfahrzeug
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    Planen und Bauen

    Wie soll sich die Stadt entwickeln? Infrastruktur, Wohnen, Klimaanpassung, alle wichtigen Informationen dazu sind hier zusammengestellt.
  • Opladen
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    Opladen

    Fast zehn Jahre wurden in Opladen Projekte für die Entwicklung des Stadtteils verwirklicht. Das Quartierszentrums „Im Hederichsfeld“ und die Umgestaltung der Fußgängerzone sind dabei die wichtigsten.

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