Planen und Bauen

Hitdorf

Hitdorf vereint idyllisches Wohnen am Rhein mit hoher Anziehungskraft für Ausflügler. Durch das "Integrierte Handlungskonzept" (InHK) ist gezielt in die Zukunft des Stadtteils investiert: Seit Ende 2016 hat die Stadt verschiedene Maßnahmen mit Mitteln der Städtebauförderung umgesetzt.

Den krönenden Abschluss bildete im Frühjahr 2026 die feierliche Eröffnung des Hafenplatzes.

Hitdorfer Straße und Kirmesplatz

Hitdorfer Straße und Kirmesplatz
Hitdorfer Straße und der neugestaltete Kirmesplatz

Mit dem Umbau des Kreisverkehrs Ringstraße/Hitdorfer Straße wurde 2024 das letzte Element eines neuen Verkehrskonzeptes verwirklicht. Es soll mit der Führung der Durchgangsverkehre über beide Straßen den Ortskern des rheinnahen Stadtteils entlasten.
Eine Umgestaltung der Hitdorfer Straße, mit breiteren Gehwegen, zusätzlichen Grünflächen und Baumstandorten schafft eine neue Aufenthaltsqualität. Für den Kirmesplatz an der Straße wurde eine Abbiegespur der Straße "Am Werth" in die Planung einbezogen.
Große Platanen beschatten nun den neugestalteten Platz und machen aus ihm eine multifunktionale Veranstaltungsfläche mit Sitzgelegenheiten und Vereinsbaum.

Bürgermeile: Villa Zündfunke und Stadthalle Hitdorf

Im Projekt "Bürgermeile Hitdorf" fließen Sanierung, Stadterneuerung und ehrenamtliches Engagement zusammen. Kernstück ist das Gebäudeensemble Hitdorfer Straße 196. Es beherbergt heute den offenen Bürgertreff "Villa Zündfunke". 
Der gleichnamige Verein sorgt für ein wachsendes Angebot, von Stadtteilkino bis hin zu Kursen.
Durch die bauliche Erweiterung der Stadthalle lassen sich Veranstaltungen nun flexibel auf beide Häuser verteilen.

Spielplatz Am Buttermarkt

Der  Spielplatz "Am Buttermarkt" wurde mit neuer Spielelandschaft, großem Sandspielbereich, Spielschiff mit Rutsche, einer Doppelschaukel und neuer Bepflanzung ausgestattet.
Er ist heute ein zentral gelegener Treffpunkt für die anwohnenden Familien. 

Hafenplatz und Hafenareal

Mit der neuen Kaimauer wurde die Voraussetzung für eine Neugestaltung des Hafenplatzes und des angrenzenden Areals geschaffen. Zentrales Element des Entwurfs ist die historische Krananlage. Sie wird betont durch ein neu gesetztes Pflasterband zwischen den Schienen und verschiebbare Sitzpodeste.  Eine Veranstaltungsfläche aus Beton und die Sanierung der vorhandenen Natursteinfläche geben dem neuen Platz Struktur.

Im erweiterten Hafenareal in der Hitdorfer Laach wurden schon früh die ersten Projekte des Integrierten Handlungskonzepts mit Hilfe des Verfügungsfonds verwirklicht: Durch bürgerschaftliches Engagement entstanden eine Fitness-Station an der Fährstraße, eine Boulebahn, ein Besinnungspfad und ein Outdoor-Schachfeld mit Rheinblick.
Vom städtischen Fachbereich Stadtgrün wurden im Bereich der Hitdorfer Laach vorhandene Spielfelder optimiert. Vier Fußballtore, eine Volleyball-Garnitur sowie Zuschauerbänke und eine neue Himmelsschaukel wurden aufgestellt.

Stadtteilmanagement und bürgerschaftliches Engagement

Insgesamt fast 145.000 Euro für mehr als 40 Einzelideen konnte der eigens dafür etablierte Beirat aus dem Verfügungsfonds bewilligen. In ihm waren insbesondere Hitdorfer Einwohnende vertreten. Mit den Geldern sollte das bürgerschaftliche Engagement gestützt und gefördert werden.            

Das Spektrum der Projekte reicht von baulichen Maßnahmen bis hin zu sozialen Highlights wie Nachbarschaftshilfe, Gesundheitskurse, Laienspielgruppe, Seniorentanz, Bingo oder dem beliebten Stadtteilkino.
Begleitet und koordiniert wurden diese Bürgerinitiativen tatkräftig durch den Stadtteilmanager David R. Froessler.

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