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Leverkusen 2040+
Gemeinsam Stadt gestalten! Wie soll Leverkusen entwickelt werden? Jetzt werden die Weichen gestellt. Von Anfang an können Bürgerinnen und Bürger Einfluss nehmen. Ziel des Prozesses ist ein Plan für die Entwicklung Leverkusens, der bauliche, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Interessen in Einklang bringt.
Online Umfrage 2040+
Im Rahmen des Projektes „Leverkusen 2040+“ startet am Freitag, 28. November 2025 eine stadtweite Online-Umfrage. Sie läuft bis zum 24.12.2025.
Das Projektteam möchte herausfinden, welche Ziele den Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig sind. Wie sehen sie die Zukunft unserer Stadt? Welche Entwicklungen wünschen sie sich? Welche Möglichkeiten und Fähigkeiten braucht es, um auch in den kommenden Jahren zukunftsfähig und attraktiv zu bleiben?
Ihre Meinung ist für die Stadt von unschätzbarem Wert!
Strategischer Wegweiser für integrierte Stadtentwicklung
Die Herausforderungen und Ansprüche an die Stadt Leverkusen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Bereits vor sechs Jahren wurde durch das Dezernat Planen und Bauen der Prozess der „Perspektiven Leverkusen 2030+“ angestoßen, der durch impulsgebende Vorträge zu verschiedenen Themenbereichen (Wohnen, Gewerbe, Mobilität, Freizeit und Naherholung, Umwelt und Bildung) begleitet wurde. Aufgrund der in den letzten Jahren aufkommenden Ereignisse und Herausforderungen ist der Prozess der Perspektiven in den Hintergrund gerückt. Daher gilt es nun, die bereits erarbeiteten Ansätze weiterzuentwickeln und auf die aktuellen und zukünftigen Veränderungen sowie sich wandelnden Rahmenbedingungen auszurichten. Die Federführung ist zwischenzeitlich auf den Fachbereich Stadtplanung übergegangen.
Unter der Überschrift „Leverkusen 2040+ Zusammen.Zukunft.Entwickeln“ soll ein strategischer Wegweiser erstellt werden, der die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige und integrierte Stadtentwicklung Leverkusens schafft und mit dem sich Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit identifizieren können.
Umsetzung in vier Phasen
Der Auftakt des Strategieprozesses wurde durch den Beschluss des Rates der Stadt Leverkusens am 05.06.2023 eingeleitet. Begleitet wird die Erarbeitung des gesamtstädtischen Konzeptes durch die Planungs- und Moderationsbüros „urbanista“ aus Hamburg und „must Städtebau“ aus Köln. Die Umsetzung des Konzeptes erfolgt in vier Phasen.
Begonnen wird mit einem „Stadtcheck“, der auf einer umfassenden Bestandsanalyse der Stadt Leverkusen basiert und auf dessen Grundlage Zielkonflikte abgeleitet werden. In der zweiten Phase findet eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Zielkonflikten in Form von Szenarien und einer zukünftigen Trendanalyse statt, um konsensorientierte Lösungen zu entwickeln. In der dritten Phase werden die Szenarien bewertet und es sollen Leitziele und deren Integration in den räumlichen Kontext erarbeitet werden. Abschluss bildet die Ausarbeitung des finalen Strategiekonzepts.
Beteiligungskultur stärken
Der Prozess bietet zudem die große Chance, die Beteiligungskultur in Leverkusen zu stärken und Stadtentwicklung zu einem Thema möglichst vieler Leverkusener und Leverkusenerinnen sowie der lokalen Akteure und Akteurinnen und Interessengruppen zu machen. So wird nach dem Grundprinzip „Gemeinsam Stadt gestalten“ in regelmäßigen Abständen die Öffentlichkeit über verschiedene Beteiligungsformate in den Gesamtprozess eingebunden. Die Auftaktveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger, Fachöffentlichkeit sowie Politik fand am 29.06.2024 in der Rathausgalerie statt. Dort konnten sich die Teilnehmenden über das Projekt informieren, mit den Planerinnen und Planern ins Gespräch kommen und ihre Ideen einbringen.
Alle Informationen und Hinweise zum Gesamtprozess werden regelmäßig auf unseren Social Media-Kanälen und über die eigene Projektwebseite mitgeteilt.
Zielkonferenz Ende September 2025
Bei der Zielkonferenz am 30.09.2025 im Forum Leverkusen diskutierten die Teilnehmenden über die in zahlreichen Workshops zuvor erarbeiteten Entwicklungsziele für die Stadtentwicklung und den Zukunftsprozess "Leverkusen 2040+". Rund 85 Teilnehmende aus Verwaltung, Politik, Vereinen und Institutionen begaben sich in den Austausch.
Vor dieser Konferenz waren in mehreren Workshops und Beteiligungsformaten wie einer Zukunftswerkstatt, einer Jugendwerkstatt und zwei Fachwerkstätten Vertretende aus der Politik, Verbänden, der Verwaltung und unterschiedlichen Fachakteuren zusammengekommen. Letztere kamen aus Landwirtschaft und Naturschutz, Wirtschaft und Finanzen, Bildung, dem Immobilien-, Bau und Wohnungsbereich, der Infrastruktur und Mobilität sowie dem Bereich Soziales. Alle Akteure erarbeiteten drei mögliche Zukunftsszenarien mit jeweils verschiedenen Entwicklungsmöglichkeiten für Leverkusen. Diese wurden im weiteren Verlauf des Prozesses zu Entwicklungszielen weiterentwickelt.
Meilenstein und Arbeitsstand
Für den Zukunftsprozess "Leverkusen 2040+" bedeutete die Zielkonferenz einen weiteren Meilenstein, bei dem über die Umsetzung ebendieser Stadtentwicklungsziele, deren Priorisierung und Verortung im städtischen Raum debattiert wurde. Dabei wurde festgelegt, welche Ziele für "Leverkusen 2040+" konkret verfolgt werden sollen und wie man dabei künftig vorgeht.
Die Diskussion wurde in 5 Arbeitsgruppen (Soziokultureller Raum, Netzwerk, Naturraum, Arbeits- und Wirtschaftswelt und Wohnwelt) geführt. Aus den Gruppenarbeiten wurden die 5 wichtigsten Aussagen auf einer großen Bodenkarte im Plenum zusammengetragen. Ersichtlich wurde, welche Aussagen miteinander in Konflikt stehen oder gemeinsam gedacht werden müssen.
In diesem Zusammenhang wurden unter anderem Möglichkeiten diskutiert, Räume für verschiedene Zwecke gleichzeitig nutzbar zu machen. Dabei wurden Stichwörter wie "Nachverdichtung", "Nutzungsmischung und Mehrfachnutzung" sowie "Kombination von Gewerbe, Wohnen und kulturellen Angeboten" thematisiert. Auch die rechtlichen Rahmenbedingungen kamen zur Sprache.
Die Zielkonferenz entwickelte einen Arbeitsstand, auf dem der Prozess nun weiter aufbaut.
Eine für Ende des Jahres geplante Online-Beteiligung soll der Öffentlichkeit, den Einwohnenden, die Möglichkeit geben, sich weiterhin am Prozess zu beteiligen und weitere Ziele, Konflikte oder Anderes aufzeigen, die bisher im Prozess noch nicht berücksichtigt wurden.







