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Veröffentlichung des Smart City Index 2026
Leverkusen entwickelt seine digitale Infrastruktur weiter.
Der Digitalverband Bitkom e. V. hat den diesjährigen Smart City Index veröffentlicht. Das Ranking vergleicht den Stand der Digitalisierung in deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Mit seinen rund 170.000 Einwohnern ist Leverkusen Teil dieses Digitalrankings und die Stadtverwaltung hat daher auch in diesem Jahr erneut aktuelle Informationen zu ihren digitalen Angeboten, der technischen Infrastruktur und den aktuellen Digitalisierungsprojekten bereitgestellt.
Leverkusen hat im diesjährigen Smart City Index Punkte hinzugewonnen und erreicht mit 63,5 Punkten den 67. Platz. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Verbesserung um sieben Plätze. Listenplätze hinzugewinnen konnte die Stadt besonders in den Kategorien Mobilität (+9), sowie IT und Kommunikation (+4).
Das Ergebnis zeigt, dass die Digitalisierung in Leverkusen weiter an Dynamik gewinnt. Hierzu tragen mehrere Entwicklungen bei: Die Stadt verfügt inzwischen über eine Urbane Datenplattform, mit der Daten innerhalb der Verwaltung besser zusammengeführt und für weitere Anwendungen nutzbar gemacht werden können. Zudem bereitet Leverkusen den Einstieg in LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) vor. Diese Funktechnologie kann künftig dazu beitragen, Sensordaten beispielsweise aus den Bereichen Umwelt, Energie, Verkehr oder Gebäudemanagement kostengünstig und energieeffizient zu erfassen. Ziel des Projektes LoRaWAN ist mittelfristig die Einsparung von Haushaltsmitteln sowie die Entwicklung in Richtung einer zukunftsorientierten Smart City. Ein Pilotprojekt wird derzeit aufgesetzt.
Auch der Einsatz Künstlicher Intelligenz nimmt Gestalt an. Ein KI-Assistenzsystem wird derzeit im Testbetrieb erprobt, um Mitarbeitende bei geeigneten Aufgaben zu unterstützen und zugleich Erfahrungen für einen sicheren und verantwortungsvollen Einsatz in der Verwaltung zu sammeln. Darüber hinaus sind verschiedene Digitalprojekte in den vergangenen Monaten deutlich vorangekommen. Diese Fortschritte konnten sich positiv auf die Bewertung auswirken.
In die Bewertung für das Ranking des Smart City Indexes fließen abgeschlossene und der Öffentlichkeit zugängliche Maßnahmen bzw. im internen, städtischen Gebrauch validierte Projekte ein. Oberbürgermeister Stefan Hebbel ordnet das Ergebnis ein: „Das Ergebnis ist eine Bestätigung dafür, dass sich unsere Investitionen in digitale Strukturen und konkrete Anwendungen auszahlen. Digitalisierung entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern durch das Zusammenspiel von Daten, Infrastruktur, qualifizierten Mitarbeitenden und umsetzungsstarken Projekten. Wie die Ergebnisse zeigen, gibt es aber auch weiterhin noch viel Luft nach oben. Insbesondere bei der Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, wie etwa der vollumfänglichen Einführung der E-Akte und eines Dokumentenmanagementsystems, müssen wir noch deutlich zulegen. Ich bin sehr optimistisch, dass wir unsere digitalen Angebote künftig weiter verbessern. Dafür sind bereits weitere Maßnahmen in Vorbereitung, wie etwa ein ‚Dashboard Digitale Verwaltung‘. Damit wird die Stadt Leverkusen künftig noch nutzerfreundlicher und übersichtlicher über ihre digitalen Verwaltungsangebote informieren.“
