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Autobahnausbau

Autobahnausbau

AK Leverkusen-West: Umleitung über A 59

Im Autobahnkreuz Leverkusen-West wird ab den Sommerferien (16. Juli) die Verbindung von der A1 auf die Rheinallee Richtung Leverkusen bis ca. Mitte 2020 gesperrt. Das Bauwerk wird abgebrochen und an selber Stelle neu gebaut. Der Verkehr wird für diese Zeit über die A 59, Anschlussstelle Rheindorf, nach Leverkusen geleitet. Dies teilte der Bauherr, Straßen.NRW, jetzt mit. Um den Verkehrsfluss an der Anschlussstelle Rheindorf besser regeln zu können, wird eine Ampelanlage auf der Yitzhak-Rabin-Straße in Betrieb gehen. Weiterhin wird zurzeit die A59 zwischen Leverkusen und Rheindorf für eine Verkehrsführung mit drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung vorbereitet. Die Arbeiten hierfür sollen bis zum Ende der Sommerferien beendet sein.

Die Grafik veranschaulicht die Umleitung.

Alle weiteren Infos über die

website Straßen.NRW

Aktuelle Verkehrsinfo

Der Verkehr rund um die Großbaustelle wird je nach Bausituation zum Teil anders geführt, teils gibt es Sperrungen.
Eine aktuelle Übersicht zur Lage gibt Straßen.NRW auf seiner Internetseite.

Info-Center in den Luminaden

Mit einem Bürgerbüro in der City informiert Straßen.NRW seit Ende Januar 2017 über den Autobahnausbau bei Leverkusen (A-bei-LEV). Im Büro können sich die Bürger Präsentationen, unter anderem vom Zustand der jetzigen Rheinbrücke über den Eingriff in die Dhünnaue bis hin zur Planung des neuen Autobahnkreuzes Leverkusen anschauen. Auch die originalen Planungsunterlagen zu allen Abschnitten sind einsehen. Ein Info-Terminal liefert dreidimensionale Einblick in die geplanten Bauwerke. Broschüren und die Bürgerzeitung "Dialog" rund um A-bei-LEV liegen zur Mitnahme bereit. Mit diesem Center vor Ort entspricht der Bauherr Landesbetrieb auch einer Forderung des Stadtrates nach verbesserter Information der Bürger.

  • Adresse: Das Büro ist im ersten Obergeschoss der "Luminaden" (Wiesdorfer Platz 34a, Leverkusen-Wiedorf).
    Die Öffnungszeiten sind dienstags und donnerstags von 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Experten aus der Projektgruppe von Straßen.NRW sind Ansprechpartner für die Bürger.

Zeitplan für den Bau der Brücke

Der Zeitplan laut Straßen.NRW:

  • Die Aufträge für die Baulose werden noch in 2017 erteilt.
  • Ab November 2017 beginnen Erdarabeiten linksrheinisch.
  • Zur gleichen Zeit beginnt der Bau eines Regenrückhaltebeckens unter der Fahrbahn der Autobahn A59 im Autobahnkreuz Leverkusen-West.
  • Ab Frühjahr 2018 beginnen umfangreiche Arbeiten für den Umbau des AK Leverkusen-West.
  • Zeitgleich: Baubeginn der neuen Rheinbrücke und Beginn mit dem Umbau der Anschlussstelle Köln-Niehl
  • Ende 2020 Fertigstellung und Verkehrsfreigabe der ersten Hälfte der neuen Rheinbrücke. Die Umbauarbeiten in Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West sind abgeschlossen.
  • Im Anschluss Abbruch der heutigen Rheinbrücke und Bau der zweiten neuen Rheinbrücke. 
    2024: Fertigstellung der zweiten neuen Rheinbrücke.     

Rhein-Radweg bis Frühjahr 2019 gesperrt

Wegen der Bauarbeiten für die neue Rheinbrücke ist seit Ende Mai der Radweg zwischen Leverkusen-Rheindorf und Wiesdorf bis voraussichtlich Frühjahr 2019 gesperrt. 

Umleitungen für Radfahrer sind durch das Leverkusener Stadtgebiet und entlang des Radwegs an der Dhünn ausgeschildert. Die Schiffsbrücke an der Wuppermündung ist damit nur noch von Rheindorf aus erreichbar.

Auf der Webseite von Straßen NRW finden sich alle Details zur Verkehrsführung für Fahrradfahrer: 

https://www.strassen.nrw.de/projekte/autobahnausbau-bei-leverkusen/baufortschritt/informationen-fuer-fussgaenger-und-radfahrer.html

Einhausung wird abgebaut

Wie Straßen.NRW am 6. April mitteilt, ist der Aushub des belasteten Erdreichs für den Bau des Regenklärbeckens abgeschlossen. Der letzte Container mit diesem Material wurde zur Entsorgung in die benachbarte Deponie gebracht. Die Einhausung, das ist das große, weiße, Spezialzelt wird, nachdem die Baugrube gesichert ist, abgebaut.

Für das neue Regenklärbecken wurde die Baugrube auf rund acht Meter Tiefe bis zum gewachsenen Boden ausgehoben. Spundwände umgeben sie und auf einer Tragschicht aus Kiessand wird die neue Beckenanlage schrittweise errichtet. Bis zum Sommer soll sie fertig sein. Dann wird die Fahrbahn wiederhergestellt.    

Wie die Arbeitsabläufe aussehen, erklärt Straßen.NRW auf der Seite zum Regenklärbecken N2.

Erster Spatenstich für Bau der Rheinbrücke

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW führte am 14.12. 2017 in Köln-Merkenich in Anwesenheit von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und weiteren Vertretern von Bund und Land den ersten Spatenstich für den Bau der neuen Rheinbrücke zwischen Köln und Leverkusen durch. Zum Projekt gehört neben der Brücke auch der Umbau des Autobahnkreuzes Leverkusen-West und der Ausbau der A1 auf acht Fahrspuren. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hatte im Oktober die Gültigkeit des Planfeststellungsbeschlusses vom November 2016 zum Bau der neuen Rheinbrücke bestätigt.

Das Bauvorhaben macht einen Eingriff in die Altlast Dhünnaue notwendig.

Für die betroffenen Städte Leverkusen und Köln nahmen Oberbürgermeister Uwe Richrath und die Kölner Verkehrsdezernentin Andrea Blome an dem Spatenstich teil.

Der Bau der Rheinbrücke stellt den ersten von drei Abschnitten beim Ausbau der A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen dar. Die neue Rheinbrücke wird aus zwei Brücken bestehen. Die erste soll Ende 2020 fertig sein, die zweite Ende 2024.

Land unterstützt Tunnelforderung

Gemeinsam mit den direkt gewählten Leverkusener Abgeordneten traf Oberbürgermeister Uwe Richrath am 1. Dezember 2017 mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst zum Arbeitsgespräch zusammen. 

Der Oberbürgermeister machte dabei auf die großen Sorgen vieler Leverkusenerinnen und Leverkusener vor einer Öffnung der Deponie aufmerksam. "Dies ist ein sehr sensibles Thema. Ich appelliere an den Verkehrsminister, dass alle im gerichtlich bestätigten Emissionsschutz- und Entsorgungskonzept für die Bauarbeiten im Deponiebereich festgelegten Maßnahmen mit höchster Sorgfalt umgesetzt werden." Er forderte gleichzeitig in Baustellennähe intensive begleitende Informations- und Kommunikationsangebote zum Fortgang der Bauarbeiten. 

Richrath verdeutlichte darüber hinaus seine Erwartungshaltung gegenüber Land und Bund: "Leverkusen braucht eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur, es braucht aber auch dringend eine verkehrliche Entlastung. Der Rat der Stadt hat sich bereits klar für eine Tunnellösung im Bereich der heutigen A1-Stelze ausgesprochen. Auch für die A3 kann nur eine Tunnellösung in Frage kommen. Daher fordere ich vom Bund, seiner Verantwortung gerecht zu werden und im Sinne der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in Leverkusen Tunnellösungen umzusetzen." 

Dabei kann Leverkusen, so der OB, nun mit der Unterstützung des Landes rechnen: "Verkehrsminister Wüst hat zugesagt, dass das Land NRW die Bemühungen der Stadt Leverkusen um eine Finanzierung der Tunnellösung im Bereich der A1-Stelze beim Bund unterstützen wird. Ministerpräsident Laschet wird die Forderung nach Finanzierung einer Tunnellösung für die A1-Stelze in mögliche Sondierungsgespräche in Berlin einbringen. Das ist ein wichtiger und ermutigender Schritt nach vorne."

Das Urteil aus Leipzig betrifft den Neubau der Autobahnbrücke, nicht aber die weiteren Ausbauabschnitte auf dem Gebiet der Stadt. Daher bleibt es dabei: Für den weiteren Ausbau der Autobahn A1 fordert die Stadt von Bund und Land eine Tunnellösung statt einer breiten "Megastelze". Ergebnisse eines Gutachtens stützen die Forderung des Rates an die Verantwortlichen, einzig die Tunnellösung zu planen und umzusetzen.

Gericht: Urteil zu Rheinbrücke

Die Autobahnbrücke über den Rhein kann neu gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig wies die beiden Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln ab.

Die Initiative "Netzwerk gegen Lärm, Feinstaub und andere schädliche Immissionen e.V." und eine Privatperson, hatten sich gegen den Planfeststellungsbeschluss vom 10. November 2016 für den Neubau der Autobahn A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West gewandt. Sie hatten Klage und Anträge auf vorläufigen Rechtsschutz eingereicht. Antragsgegner war das Land Nordrhein-Westfalen. Ob die gesamte Planung der neuen Autobahnbrücke rechtmäßig ist, darüber hatte das Bundesverwaltungsgericht zu entscheiden.

Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner bei der Stadt Leverkusen:
Koordinierungsstelle Ausbau A1/A3
Ralf Uttich
Telefon: 0214/406-8856
autobahnausbaustadt.leverkusende

Ihr Ansprechpartner bei Straßen NRW:
a-bei-levstrassen.nrwde