Kinder-Rathaus

Kinder- und Jugendsprechstunde

Ein- oder zweimal im Jahr lädt die Stadt Euch Kinder und Jugendliche zur Sprechstunde ein. Es geht um Eure Probleme, Themen und Wünsche zum Leben in der Stadt.

Plakat aus einer der Kinder- und Jugendsprechstunden zum Thema Toiletten an der Schule
Plakat aus einer der Kinder- und Jugendsprechstunden zum Thema Toiletten an der Schule

Was ist das?

Ihr möchtet an Eurer Schule Bäume pflanzen, habt neue Ideen für Euren Schulweg, wünscht Euch ein Sofa fürs Jugendhaus oder ärgert Euch über Müll auf dem Spielplatz?

Das und vieles mehr könnt Ihr dem Oberbürgermeister Eurer Stadt und dem Dezernenten - eine Art „Minister“ - für Jugend und Sport in der Stadt direkt sagen und mit ihnen besprechen.

Das ist die Kinder- und Jugendsprechstunde der Stadtverwaltung. Die gibt es mittlerweile seit mehr als 15 Jahren und ist von einem der Vorgänger des jetzigen Oberbürgermeisters gestartet worden.
Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und 17 Jahren können sich für die Sprechstunde anmelden.
    

Einfach anmelden

Die Stadt schreibt einen Brief an alle Schulen, Vereine, Jugendverbände, Jugendhäuser und lädt so alle Kids und Jugendlichen zum Besuch ein.
Darin wird die nächste Sprechstunde angekündigt und erklärt, was zu tun ist.

Wer kommen möchte, beschreibt die Dinge, die zu besprechen sind und schickt diese Anmeldung dann an die Stadt.
Das ist wichtig, damit die Sprechstunde vorbereitet werden kann. 
Die meisten Kinder und Jugendlichen kommen in einer Gruppe, zum Beispiel aus einer Klasse oder von einem Schülerparlament.

Wie läuft's ab?

Jede Gruppe hat etwa 30 Minuten Zeit. Am Anfang steht, na klar, die Begrüßung. Oberbürgermeister, Dezernent und Fachleute aus der Verwaltung stellen sich und ihre Arbeit vor. Die Fachleute kommen aus dem Bereich Kinder und Jugend der haben mit den Schulgebäuden oder den Bolzplätzen zu tun. Sie helfen, Lösungen zu finden.

Dann hören alle erst einmal den Kindern zu und fragen nach. Manchmal gibt es direkt gute Ideen für Lösungen. Zum Beispiel, dass das gewünschte Sofa fürs Jugendzentrum sicher gespendet werden könnte. Oft gibt es einen Termin vor Ort, um sich zum Beispiel den Schulweg anzuschauen. Oder die Fachleute versprechen, sich mit anderen Fachleuten zusammenschließen, um die Lage zu klären. Viele Dinge lassen sich so lösen.
    
Im Gespräch wird aber auch klar, dass Lösungen nicht immer (schnell) machbar sind. Weil kein Geld dafür im Haushalt der Stadt da ist, weil nicht die Stadt sondern das Land das Sagen hat oder weil andere Dinge zuerst gemacht werden müssen.

Das wird dann aber so erklärt, dass es die Kinder und Jugendlichen verstehen können.

Wie geht's weiter

Falls machbar, wird eine Lösung für das Problem oder den Wunsch der Gruppe gefunden und von den Fachleuten in der Verwaltung umgesetzt.

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