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Hitdorf

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Für den Stadtteil Hitdorf ist 2014 mit der Erarbeitung des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) ein Erneuerungsprozess in Gang gesetzt worden. Nachdem sich in einer Planungswerkstatt Bürger informieren und an der Ausarbeitung beteiligen konnten, hat der Rat der Stadt das aktuelle Konzept  beschlossen. Von Bund und Land gefördert werden zehn Maßnahmen aus den Bereichen Verkehr, Wohnen, lokale Wirtschaft, öffentlicher Raum, Naherholung, Ehrenamtstrukturen und soziale Infrastruktur.
Jetzt beginnt die Umsetzung.

Zentrale Maßnahmen sind:

  • das neue Verkehrskonzept und der Umbau der Hitdorfer Straße
  • die Aufwertung des Areals rund um den Hitdorfer Hafen und zentrale Plätze an der Hitdorfer Straße
  • ein "Ort der Begegnung" von und für Bürger
  • das Stadtteilmanagement
  • der Verfügungsfonds für das ehrenamtliche Engagement

Das Gesamtvolumen der förderfähigen Maßnahmen beträgt derzeit mehr als sieben Millionen Euro inklusive der privaten Investitionen. Knapp 4,8 Millionen Euro kommen als Fördermittel von Land und Bund. Die Stadt trägt 1,2 Millionen Euro, das ist der Eigenanteil von 20 Prozent.

Das Integrierte Handlungskonzept lebt von der Mitarbeit und den Ideen, die die Menschen aus Hitdorf einbringen. Es geht darum, Ideen zu bündeln, Mitstreiter zu finden und so gemeinsam Verbesserungen für den eigenen Stadtteil auf den Weg zu bringen. Den Auftakt machte der Infoabend am 29. März 2017 in der Stadthalle Hitdorf.

Zur Entstehung

Das InHK Hitdorf wurde 2014 erarbeitet und vom Rat am 1. Dezember 2014 beschlossen (Vorlage 2014/0222). Aufgrund des dringenden Handlungsbedarfs im öffentlichen Straßenraum und im Hitdorfer Hafen wurde das Konzept 2015 aktualisiert. Diese Aktualisierung ist die Grundlage für den Antrag auf Fördermittel von Bund und Land. Im Juli 2016 wurden die beantragten Mittel in das Städtebauförderprogramm des Landes aufgenommen. Im November 2016 wurden die Mittel dann offiziell bewilligt.
Per Satzung wurde zudem das Sanierungsgebiet "Hitdorf" festgelegt.