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Ehrenamtlich engagiert

1:0 fürs Ehrenamt

Unter dem Motto "1:0 für's Ehrenamt" ruft die Stadt Leverkusen zu mehr gemeinsamen Miteinander auf. Es gilt, Leverkusen als Gemeinwesen zu stärken und die Entwicklung hin zur Bürgergesellschaft zu fördern.

„Jetzt Du!“: Umfrage zum ehrenamtlichen Engagement

Thema: Katastrophenschutz

Unter dem Motto „Jetzt Du!“ startet in Nordrhein-Westfalen am Mittwoch (17. Juli 2019) eine große Umfrage zum Ehrenamt im Katastrophenschutz. Ziel der Befragung ist es, herauszufinden, wie Menschen, die sich bereits ehrenamtlich engagieren, bestärkt und unterstützt werden können. Zum anderen soll die Studie die Frage beantworten, was Menschen motivieren könnte, ein Ehrenamt zu übernehmen und was sie bisher daran hinderte. Die Umfrage richtet sich also sowohl an Ehrenamtliche im Katastrophenschutz als auch an alle Bürger.
 
„Katastrophenschutz ist ohne Menschen im Ehrenamt nicht denkbar. Sie zu gewinnen, ist essentiell wichtig. Deshalb fördert die Landesregierung ehrenamtliches Engagement, und deshalb wollen wir wissen, wie wir den vielen Freiwilligen in Nordrhein-Westfalen unter die Arme greifen können“, sagt Minister Herbert Reul. Das Innenministerium hat gemeinsam mit den Organisationen im Katastrophenschutz ein Konzept entwickelt. Es soll durch Wertschätzung der freiwilligen Arbeit die Zukunft des ehrenamtlichen Engagements auf feste Beine stellen.
 
Ein Baustein dieses Konzepts ist die durch das Ministerium in Auftrag gegebene Befragung. Sie wird von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt durchgeführt und soll Grundlage kommender Imagestrategien zur Mitgliederbindung und zur Neugewinnung von Mitgliedern für die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen sein.

Bis Anfang Oktober können die bereits engagierten Ehrenamtlichen unter dem Link www.ku.de/befragungengagierte ihre Meinung sagen. Die Allgemeinbevölkerung ist bis zum Jahresende eingeladen, dem Link www.ku.de/befragungbevoelkerungkats zu folgen und an der Befragung teilzunehmen. Um belastbare Erkenntnisse zu erzielen, müssen möglichst viele Menschen an der Umfrage teilnehmen.
 
"Katastrophenschutz geht jeden an. Deshalb rufe ich die Menschen in Nordrhein-Westfalen auf, sich möglichst zahlreich an der Umfrage zu beteiligen. Das nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, kann unter Umständen aber helfen, die Sicherheit in unserem Land auf Dauer zu gewährleisten", so Reul.

Engagementpreis NRW 2020 - Jung und engagiert in NRW

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und die NRW-Stiftung loben den Engagementpreis NRW 2020 aus. Unter dem Motto „Jung und engagiert in NRW“ richtet sich der Preis an gemeinnützige Vereine und Initiativen, bei denen das Engagement junger Menschen im Vordergrund steht. Mit dem Engagementpreis sollen vorbildliche Vorhaben gewürdigt werden. Es werden drei Preise vergeben, die jeweils mit 3.000 Euro dotiert sind. Aus allen Einsendungen ermittelt eine Jury zwölf beispielhafte Projekte, die auf der Website www.engagiert-in-nrw.de als Engagement des Monats vorgestellt werden. Von diesen zwölf Projekten werden drei Preisträger – ermittelt durch ein Online- Voting, einen Jurypreis und einen Sonderpreis der NRW-Stiftung – ausgezeichnet. Der Sonderpreis der NRW-Stiftung richtet sich insbesondere an Initiativen aus den Bereichen Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege.

Wer kann sich bewerben?

Um den Engagementpreis NRW 2020 können sich Initiativen, gemeinnützige Vereine, Verbände, Stiftungen, gGmbH sowie öffentliche Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen bewerben. Ein Bezug zum Schwerpunktthema „Jung und engagiert in NRW“ muss gegeben sein. Das Projekt muss seit mindestens einem Jahr bestehen und längerfristig angelegt sein. Es soll sich durch eine besondere Intensität des freiwilligen Engagements auszeichnen und innovative Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen bieten, die übertragbar sind. Das Projekt soll mit weiteren Akteuren vernetzt sein.

Bewerbungen sind ab dem 8. Juli 2019 ausschließlich online auf der Website www.engagiert-in-nrw.de möglich. Die Bewerbung beinhaltet eine kurze Beschreibung zum Projekthintergrund, dem Projektträger, der Bedeutung des jungen Engagements sowie Aspekten der Nachhaltigkeit und Wirkung der Ziele.

Bewerbungsschluss ist der 30. September 2019.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Presseinformation Engagementpreis 2020

Ausschreibung Engagementpreis NRW 2020

Förderprogramm zu "Heimat"

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen hat ein neues Förderprogramm aufgelegt. Der Titel: "Heimat.Zukunft.Nordrhein-Westfalen. Wir fördern, was Menschen verbindet." Mit diesem Programm möchte die Landesregierung Menschen für lokale und regionale Besonderheiten begeistern und die Vielfältigkeit des gelebten Begriffs "Heimat" sichtbar machen.
Zum Start sagte Ministerin Ina Scharrenbach: "Tagtäglich setzen sich in unserem Land ehrenamtliche Frauen und Männer für den Erhalt von Traditionen, für die Pflege des Brauchtums, für die Erhaltung und Stärkung des regionalen Erbes und der Vielfalt ein."

Von 2018 bis 2022 stellt das Land dafür rund 150 Millionen Euro zur Verfügung. Um eine Förderung bewerben können sich Kommunen, Vereine, Organisationen, Initiativen und Privatleute.
Folgende Bausteine enthält das Programm:

  • Heimat-Scheck: Jährlich werden 1000 Schecks im Wert von je 2.000 Euro für die Förderung von Projekten lokaler Vereine und Initiativen ausgegeben. Gefördert werden Publikationen, Veranstaltungen, Ausstellungen, Technik zur Präsentation von Heimatgeschichte, Wegweiser, Informationstafeln und vieles mehr.
  • Heimat-Fonds: Mit dem Fonds soll die Umsetzung von Projekten unterstützt werden. Für jeden eingeworbenen Euro soll es je einen Euro vom Land dazugeben.
  • Heimat-Werkstatt: Gefördert werden neue Projekte und Maßnahmen, die Menschen miteinander in offene Diskussions- und Arbeitsprozesse bringt. Diese sollen die Frage aufgreifen, was die lokale Identität eines Viertels, eines Dorfes, einer Gemeinde oder einer Region ausmacht.
  • Heimat-Zeugnis: Das Zeugnis fördert die Schaffung und Bewahrung von Bauwerken, Gebäuden oder Orte in der Natur, die in herausragender Weise die lokale und regionale Geschichte prägen.

Nähere Informationen auf der Homepage des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung: Heimatförderung

Ehrenamtsbörse 2018

Ein voller Erfolg war die 7. Ehrenamtsbörse im Rahmen des Brückenfestes auf dem Gelände der neuen Bahnstadt Opladen im September 2018. Bei tollem Wetter nutzten viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, sich an den vielen Ständen über die verschiedenen ehrenamtlichen Einsatzfelder in Leverkusen zu informieren. Alle Aussteller hatten sich viel Mühe bei der Gestaltung ihrer Stände gegeben und präsentierten ihre Projekte und Aktivitäten.

Eine Vielzahl von Mitmachaktionen lockten Erwachsene wie Kinder an die Stände. Hilfsorganisationen zeigten bei ihren Übungen in anschaulicher Weise, wie die Zusammenarbeit erfolgt.

Ministerpräsident Armin Laschet war begeistert über die Intention der Veranstaltung und verschaffte sich beim Rundgang über die Ehrenamtsbörse einen persönlichen Eindruck über die Angebote. Die Ehrenamtsbörse wird alle zwei Jahre von der Stadt Leverkusen durchgeführt. Die Teilnahme ist für die Vereine und Gruppen kostenfrei.

Ehrenamt in Leverkusen

Angesprochen sind alle Einwohner Leverkusens, ob Jung oder Alt. Mehr braucht es nicht: Interesse, Lust und Zeit, sich in der Stadt zu engagieren. Davon profitieren alle.
 
2006 hat die Stadt Leverkusen die Entwicklung zur Bürgergesellschaft zum Stadtziel erklärt. Mitarbeiter der Verwaltung stehen als Ansprechpartner für Leverkusener Ehrenamtliche zur Verfügung. Rufen Sie gerne an oder schicken Sie uns eine E-Mail.

Bürgerstiftung Leverkusen

Die Aktionen des Teams Ehrenamt entstehen in enger Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Leverkusen. Sie werden von der Bürgerstiftung auch finanziell unterstützt.
Die Bürgerstiftung Leverkusen wurde 2003 von der Sparkasse Leverkusen und der Stadt Leverkusen gemeinsam ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, gemäß dem Motto "Bürger helfen Bürgern", gemeinnützige Zwecke in Leverkusen zu unterstützen. Sie engagiert sich in Jugend- und Altenhilfe, Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, Umwelt- und Naturschutz, Sport und Gesundheitswesen. Die Bürgerstiftung erhält keine staatlichen Hilfen. Sie ist daher auf Spenden angewiesen.

Freiwilligenzentrum "Lupe"

Fragen rund um das Ehrenamt, zu Einsatzmöglichkeiten und Anforderungen beantwortet das Team des Freiwiligenzentrums "Lupe". Die Informations- und Beratungsstelle für freiwilliges und ehrenamtliches Engagement in Leverkusen besteht seit 1996. Unterstützt wird es von folgenden Stellen: Arbeiterwohlfahrt, Diakonie, Caritas Leverkusen, Erzbistum Köln, dem Deutschen Roten Kreuz Leverkusen und der Stadt Leverkusen.

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