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Rat & Hilfe: Schule

Die Stadt Leverkusen hat für alle Grundschulen Schulwegpläne entwickelt. Diese Pläne zeigen die sichersten (nicht immer die kürzesten) Wege zur jeweiligen Schule. Dabei sind nicht alle möglichen Wege eingetragen, sondern in der Regel Sammelwege. Die Schulwegpläne sind innerhalb der Grundschulprofile verlinkt.

Eltern sollten den Schulweg gemeinsam mit Ihren Kindern üben und besonders auf das richtige Überqueren der Fahrbahn an den Straßenübergängen achten. Eine Kontrolle, ob das Kind später den eingeübten Weg einhält, wird angeraten.

Gilt die Schulpflicht auch für neuzugewanderte Kinder und Jugendliche?

Sobald Neuzugewanderte der Stadt Leverkusen kommunal zugewiesen sind, gilt für 6- bis 18-jährige die Schulpflicht. Das Schulamt der Stadt Leverkusen trägt dafür Sorge, dass diese Kinder und Jugendliche die Schulpflicht wahrnehmen. Für die Schulplatzvermittlung ist das Kommunales Integrationszentrum Leverkusen zuständig.

Was bedeutet Sprachförderbedarf?

Sprachförderbedarf bedeutet, dass ein Kind die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrscht, um in der Schule erfolgreich lernen zu können. Ob bei einem Kind eine individuelle Sprachförderung notwendig ist, wird durch eine Sprachstandsfeststellung geprüft.

Was ist eine Sprachstandsfeststellung?

Etwa zwei Jahre vor der Einschulung wird bei jedem Kind geprüft, ob die Sprachentwicklung altersgerecht ist und ob es die deutsche Sprache hinreichend beherrscht, um in der Schule erfolgreich lernen zu können. Dies erfolgt in der Sprachstandsfeststellung über den sogenannten Delfin 4 Test.

Bei Kindern, die eine Kindertageseinrichtung besuchen, wird die Sprachentwicklung dort überprüft. Besteht Sprachförderbedarf, so erfolgt die Sprachförderung eingebunden in den Alltag der Kindertageseinrichtung durch qualifizierte Fachkräfte.

Bei Kindern, die keine Kindertageseinrichtung besuchen, muss eine Sprachstandsfeststellung durchgeführt werden. Die betroffenen Eltern werden entsprechend angeschrieben und der Test wird dann in der zuständigen Grundschule durchgeführt. Besteht eine Sprachförderbedürftigkeit und wird ein Kind auch nachweislich nicht in einer Kindertageseinrichtung gefördert, so wird den Eltern nahegelegt, das Kind schnellstmöglich in einer Kindertageseinrichtung anzumelden. Andernfalls wird es zur Teilnahme an einem vorschulischen Sprachförderkurs verpflichtet.
Ansprechpartner: Claudia Wrase

Mein Kind soll Unterricht in seiner Muttersprache erhalten – geht das?

Ja. In Leverkusen wird Unterricht in 12 Herkunftssprachen angeboten.
Ansprechpartner: Claudia Wrase

In welchen Herkunftssprachen können Kinder in Leverkusen unterrichtet werden?

Es gibt Herkunftssprachlichen Unterricht in den Sprachen: Albanisch, Arabisch, Griechisch, Kroatisch, Kurdisch/Kumanci, Italienisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Serbisch, Spanisch und Türkisch.
Ansprechpartner: Claudia Wrase

Mein Kind hat Förderbedarf. An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

Erster Ansprechpartner ist zunächst die Schule, die das Kind aktuell besucht. Falls das Kind erst zum kommenden Schuljahr eingeschult werden soll, ist die aktuelle Kindertageseinrichtung, gegebenenfalls auch bereits die aufnehmende Schule der richtige Ansprechpartner. Bei weiterführenden Fragen erhalten sowohl Schule als auch Eltern Unterstützung bei der Arbeitsstelle Inklusion des Schulamtes für die Stadt Leverkusen.

An welchen Schulen in Leverkusen werden Kinder mit Förderbedarf unterrichtet?

In der Regel findet die sonderpädagogische Unterstützung in der allgemeinen Schule statt. In Leverkusen bieten viele Grundschulen und weiterführende Schulen Förderung für Kinder mit (sonderpädagogischem) Förderbedarf an. Auf Wunsch der Eltern ist auch eine Beschulung an einer Förderschule möglich. Informationen über die Themen Förderbedarf, Inklusion und Gemeinsames Lernen finden Sie auf der Seite der Arbeitsstelle Inklusion des Schulamtes Leverkusen.

Wie kann ich die schulische Entwicklung meines Kindes unterstützen?

Gemeinsam mit dem Schulpsychologischen Dienst werden die Stärken und Schwächen Ihres Kindes ermittelt. Dabei werden konkrete Empfehlungen entwickelt, die dem Kind helfen, damit es in der Schule besser läuft. Es werden Fragen thematisiert wie:

  • Wie unterstütze ich mein Kind bei den Schulaufgaben?
  • Wie helfe ich meinem Kind, selbstständig zu lernen?
  • Wie unterstütze ich mein Kind dabei, sich besser zu organisieren?
  • Wie entwickelt mein Kind Voraussetzungen fürs Lernen wie Motivation und Konzentration?
  • Wie unterstütze ich mein Kind dabei, Anschluss an Klassenkameraden zu finden?

Entwickelt sich mein Kind in der Schule altersgemäß?

Mithilfe psychologischer Testverfahren kann überprüft werden, ob sich ein Kind altersgemäß entwickelt. Anhand der Ergebnisse erhalten Eltern Rat, wie sie es fördern können. Die Schulpsychologische Beratung unterstützt Sie bei einer Zusammenarbeit mit der Schule und bei Fragen wie:

  • Zeigt mein Kind Anzeichen einer Lernschwäche oder Minderbegabung?
  • Ist mein Kind hochbegabt?
  • Braucht mein Kind möglicherweise spezielle Förderung?

Wie unterstütze ich den Schulbesuch meines Kindes?

  • Welche Schulform wäre für mein Kind am passendsten?
  • Wäre ein Schulwechsel für mein Kind gut?

Vieles ist für einen gelungenen Schulbesuch wichtig. Bei der Schulpsychologischen Beratung können die Stärken eines Kindes herausgestellt werden. Das hilft dabei zu erkennen, worauf bei der individuellen Schulwahl geachtet werden sollte.

  • Was mache ich, wenn mein Kind nicht mehr zur Schule geht?

Auch bei Schulverweigerern können über die Analyse der Stärken eines Kindes die Ursachen dafür gefunden werden. Die Schulpsychologische Beratung gibt Eltern Unterstützung beim Umgang mit Ihren Kindern und hilft Kindern, wieder in der Schule Fuß zu fassen.

Kann ich mich aktiv am Schulleben meines Kindes beteiligen?

Ja. Nach dem Schulgesetz können sich Eltern in diesen Mitwirkungsgremien engagieren: Klassenpflegschaft, Jahrgangsstufenpflegschaft, Schulpflegschaft und Schulkonferenz.

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