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Bike-and-Ride an Bahnhöfen

Bike-and-Ride an Bahnhöfen

Für Berufspendler sind gesicherte Abstellanlagen für ihre Räder ein starkes Argument für einen Umstieg aufs Rad oder den flexiblen Wechsel von Auto, Bus oder Bahn aufs Fahrrad. Seit 2018 baut die Stadt ihre Anlagen in Wiesdorf und Opladen an den Busbahnhöfen aus. 2020 folgen weitere im Stadtgebiet von Leverkusen.

Wie sieht die zukünftige Mobilität in unserer Stadt aus? Antworten auf diese Frage gibt das Konzept "Mobilität 2030+", das im Frühjahr 2020 vom Rat verabschiedet werden soll. Ein wichtiger Baustein dabei ist, den Radverkehr zu fördern. Untersuchungen vorab ergaben, dass der Anteil an Radverkehr in Leverkusen mit rund 15 Prozent höher ist als im Bundesdurchschnitt mit zehn Prozent. Um den Anteil noch zu erhöhen und mehr Berufspendlern den Umstieg vom Auto auf Rad zu erleichtern, sind sichere Abstellanlagen für das Fahrrad wichtig.

Vorreiter: Busbahnhof City und Opladen

Am Busbahnhof in Wiesdorf und am Park-and-Ride-Parkplatz Ost am Bahnhof Opladen wurden daher Ende 2018 insgesamt 24 Fahrradboxen aufgestellt. Ein Teil von ihnen ist mit Ladesteckdosen für E-Bikes ausgestattet und es ist noch zusätzlicher Platz in den Boxen, etwa für Gepäcktaschen. Die Buchung erfolgt über die Internetplattform www.bikeandridebox.de

2020 geht es weiter

2020 sollen insgesamt weitere 60 Boxen für Räder aufgestellt werden, und zwar je zwölf in Küppersteg, Rheindorf, Schlebusch Bahnhof, Schlebusch, Endhaltestelle der Linie 4, Leverkusen-Mitte/Busbahnhof.

In Höhe der Lützenkirchener Straße, auf der Ostseite der neuen Bahnstadt Opladen, gibt es einen Park-and-Ride-Platz mit 161 Plätzen für Autos. Er dient Pendlern, die von dort aus mit der Bahn weiterfahren. 

In direkter Nachbarschaft wurde im Herbst 2018 eine neue Bike-and-Ride-Anlage für Radfahrer eröffnet. Sie umfasst 140 Plätze, 56 Plätze sind frei zugänglich, 84 sind in einer gesicherten Anlage untergebracht.
Wer zu Bus oder Bahn wechselt, um weiterzufahren und gleichzeitig sein Rad gut gegen Wetter, Vandalismus oder Diebstahl gesichert haben möchte, kann einen der 84 Plätze mieten. Die Anlage ist überdacht und eingezäunt, die Rad werden an Fahrradbügel angeschlossen, der Zugang ist elektronisch gesichert.

Buchen per Smartphone

Das System wird komplett über die Internetplattform www.bikeandridebox.de verwaltet. Zugang und Buchung kann per Smartphone erfolgen. Die Mietpreise betragen pro gesichertem Platz für einen Tag ein Euro, für eine Woche drei Euro, für einen Monat sieben Euro, für sechs Monate 30 Euro und für ein Jahr 50 Euro.  
Damit startet für Leverkusen ein Pilot-Projekt, um die Fahrradnutzung komfortabler und sicherer zu gestalten.
Der Nahverkehr Rheinland und die Stadt investieren gemeinsam in diese verbesserte Nahmobilität.

Bushaltestelle ausgebaut

Dazu gehört auch, dass die Bushaltestelle "Werkstättenstraße" an der Lützenkirchener Straße für die Linien 201 und 231 nach aktuellem Standard ausgebaut wurde. Sie stellt die direkte Verknüpfung zum Opladener Bahnhof dar.

Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer der Nahverkehr Rheinland GmbH, Paul Hebbel, Vorsitzender des Aufsichtsrats neue bahnstadt opladen (nbso), Vera Rottes, nbso-Geschäftsführerin und Andreas Schönfeld, Prokurist der nbso, stellten die neuen Anlagen vor.  
Die Maßnahmen für Park-and-Ride-Platz, Fahrradabstellanlage sowie die Bushaltestelle umfassten Investitionen in Höhe von 1,056 Millionen Euro. Die Nahverkehr Rheinland GmbH übernimmt von den zuwendungsfähigen Kosten 90 Prozent, insgesamt 851.700 Euro.

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