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Abfallentsorgung - Bau- und Abbruch 

Bei Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten können sehr unterschiedliche Abfälle anfallen. Häufig enthalten diese Abfälle auch Schadstoffe, wie z.B. PCB, Asbest und PAK. An die Entsorgung dieser, in der Regel dann besonders überwachungsbedürftiger, Abfälle sind zusätzliche Anforderungen zu stellen.

  • Überblick

    Hinweise zur Entsorgung einiger Bau- und Abbruchabfälle

    PCB ist die Abkürzung für polychlorierte Biphenyle

    Vorgaben zur PCB-Entsorgung enthält die "PCB-Richtlinie NRW". Die dort angegebenen Abfallschlüssel sind jedoch nicht mehr gültig. Mit Einführung der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) am 01.01.02 gibt es für die Entsorgung PCB-haltiger Abfälle einen neuen Abfallschlüssel: 17 09 02, mit der Bezeichnung: "Bau- und Abbruchabfälle, die PCB enthalten (z.B. PCB-haltige Dichtungsmassen, PCB-haltige Bodenbeläge auf Harzbasis, PCB-haltige Isolierverglasungen, PCB-haltige Kondensatoren)".

    Asbest ist ein natürliches Mineral mit einer feinfasrigen Struktur

    Asbesthaltige Produkte dürfen nach der Chemikalien-Verbotsverordnung vom 19.07.96 bis auf wenige Ausnahmen in Deutschland nicht mehr in Verkehr gebracht werden. Asbesthaltige Stoffe dürfen nur durch Fachleute, die einen entsprechenden Sachkundenachweis erbracht haben, ausgebaut und entsorgt werden. Die Arbeiten sind entsprechend der TRGS 519 bei dem Staatlichen Amt für Arbeitschutz anzeigen. Mit Erlass vom 21.11.02 wurde in NRW das LAGA-Merkblatt "Entsorgung asbesthaltiger Abfälle" eingeführt. Die Zuordnung asbesthaltiger Abfälle zu bestimmten Abfallschlüsseln wird darin geregelt und ist somit zu beachten.

    PAK steht für polyzyklische Kohlenwasserstoffe

    Im Baubereich wurden PAK-haltige Materialien bis Mitte der 70er Jahre auch für den Innenausbau eingesetzt. PAK lassen sich in Materialien aus Bitumen und Steinkohleteeren, -pechen und -ölen (z.B. Carbolineum zum Holzschutz, teerpechhaltigen Wandpappen, bitumenhaltigen Klebstoffen der 50er und 60er Jahre, Straßenbelag, Dachpappen) feststellen. Teerhaltige Abfälle sind seit dem 01.01.2002 als gefährlich eingestuft. Damit ist auch die entsprechende Nachweisführung für gefährliche Abfälle zu beachten. Teerhaltiger Straßenaufbruch ist unter dem Abfallschlüssel 17 03 01 "kohlenteerhaltige Bitumengemische" zu entsorgen. Teerhaltige Dachpappen sind unter dem Abfallschlüssel 17 03 03 " Kohlenteer und teerhaltige Produkte" zu entsorgen. Teerhaltige Materialien dürfen z.B. bei Rückbau- und Sanierungsarbeiten nicht mit unbelasteten Materialien vermischt werden. Sie dürfen also nicht als "gemischte Bau- und Abbruchabfälle" unter dem Abfallschlüssel 17 09 04 entsorgt werden.


    Weitere Informationen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit:

    http://www.bmu.de

    Adresse

    Anschrift

    Stadt Leverkusen - Fachbereich Umwelt
    Quettinger Str. 220
    51381 Leverkusen

    Postanschrift

    Stadt Leverkusen
    Stadtverwaltung
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    Hinweise

    Anfahrt über die Autobahn:
    Autobahnausfahrt 22-Leverkusen Opladen auf die Bundesstraße B8.
    B8 Bonner Straße auf die Fixheider Straße fahren. Von dort aus links auf die Borsigstraße abbiegen und an der ersten Kreuzung rechts auf die Quettinger Straße abbiegen. Direkt auf der linken Seite befindet sich das Gebäude.

    Erreichbarkeit mit dem ÖPNV

    Buslinien 209, 220, 231 - Haltestelle "Quettinger Straße"

    Öffnungszeiten

    Vorsprachen sind nur nach vorheriger Terminabsprache möglich.

  • Kontakt

    Zuständige Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen

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